Unsanierte Altbauten verschwenden Heizenergie – das lässt sich ändern. Wichtig ist aber ein stimmiges Gesamtkonzept. Energieberater sind darauf spezialisiert.
Energieberater helfen Heizkosten einzusparen. Wo sie zu finden sind, zeigt dieses Merkblatt. Foto: Zukunft Altbau
Hausbesitzer fürchten oft erhebliche Ausgaben für die energetische Sanierung ihres Gebäudes. Trotz hoher Heizkosten werden sie deshalb häufig nicht aktiv. Gebäudeenergieberater bieten hier wertvolle Aufklärungsarbeit. Sie informieren über den wirtschaftlichen Nutzen von Energiesparmaßnahmen und über viele weitere Vorteile einer Sanierung. Für einen gelungenen Start in die Altbausanierung sind die Energieexperten außerdem unverzichtbar: Sie erarbeiten ein auf das Gebäude zugeschnittenes Gesamtkonzept. Die Maßnahmen können dann Schritt für Schritt oder auch in einem Zuge umgesetzt werden. Fehlt dies, verbauen ungeplante Einzelaktionen oftmals den Weg zur optimalen Lösung.
Was Energieberater genau machen und wo sie zu finden sind, hat das Landesprogramm Zukunft Altbau des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg in einem neuen Merkblatt zusammengestellt. Das Merkblatt kann unter dem Beratungstelefon von Zukunft Altbau
08000 12 33 33 kostenfrei bestellt oder unter
www.zukunftaltbau.de, Rubrik
Service/Publikationen, herunter geladen werden.
„Wer seinen Altbau saniert, betreibt Klimaschutz auch aus Eigennutz“, bestätigt
Ulrich König, der Leiter des Energie-Beratungs-Zentrum Stuttgart (EBZ).
„Wird die Sanierung fachgerecht geplant und umgesetzt, stehen den Investitionen
höhere Einsparungen gegenüber.“ Sanierte Häuser böten überdies einen
höheren Wohnkomfort, bekämen bessere Chancen auf dem Immobilienmarkt
und seien klimafreundlicher.
Qualifizierte Gebäudeenergieberater findet man in Baden-Württemberg leicht. „An keinem Ort ist die Beraterdichte so hoch wie hier“, erklärt Claudia Rist, die Leiterin von Zukunft Altbau. Anlaufstellen für Hausbesitzer seien die rund 30 regionalen Energieagenturen vor Ort sowie die Energieberater der fünf wichtigsten Institutionen im Land, der Architektenkammer Baden-Württemberg, dem Baden-Württembergischen Handwerkstag, dem Deutschen Energieberater- Netzwerk, dem Verband der Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker Baden-Württemberg und der Ingenieurkammer Baden-Württemberg.