Im Zuge der Modernisierung und Erweiterung ihrer Werke in Ennepetal und Gevelsberg (Westfalen) hat die mittelständische Branscheid Gruppe auch die Sozialräume auf den neuesten Stand gebracht und vergrößert. Durch den Einbau bodengleicher Duschen, berührungsloser Waschtischarmaturen und Urinale sowie UP-Spülkästen mit verschleißfreier Ablauf-Technik wurde dabei im Werk Gevelsberg mit Hilfe der MEPA-System-technik eine Sanitärausstattung auf hohem Qualitätsniveau realisiert.
3.500 qm mehr Nutzfläche: Die neuen Hallen der Branscheid Umformtechnik wurden an das alte Firmengebäude (links) angebaut.
„VariVIT“-Waschtischelemente mit den Elektronikmodulen der Wandauslaufarmatur „Sanicontrol T622“.
Ausrichtung und Höheneinstellung der MEPA-Duschrinne vor der Montage.
Martin Graefe begutachtet die Wandauslaufarmatur „Sanicontrol T622“.
Hygiene pur: Das Elektronikmodul der Urinalspülautomatic „Sanicontrol K3“ für berührungslosen Betrieb sitzt hinter dem Urinal.
Funktion und Design auf einem Nenner: Edelstahlwaschbecken mit den infrarotgesteuerten Wandauslaufarmaturen „Saniontrol T622“.
Für ein Unternehmen, das unter anderem die Deutsche Bahn AG und den Berg- und Maschinenbau mit anspruchsvollen Schmiedeprodukten beliefert, sind Begriffe wie „Null-Fehler“-Fertigung, Qualitätssicherung und „FMEA“-Analysen keine Worthülsen, sondern tragende Säulen für den Unternehmenserfolg. Kein Wunder also, dass Unternehmenschef Wilfried Branscheid auch von seinen Baupartnern Höchstleistungen im Service und in der Produktqualität verlangte. Zu den Firmen, die ihn dabei nicht enttäuschten, gehörte die MEPA – Pauli und Menden GmbH – einer der leistungsstärksten Anbieter von Vorwandsystemen, Wanneneinbautechnik, bodengleichen Duschsystemen, Sanitärelektronik und UP-Spülkästen.
Schwellenloser Duschkomfort
Besonders erfreut zeigte sich Wilfried Branscheid bei der Fertigstellung der neuen Gemeinschaftsduschen. Mit Hilfe von vier an beiden Seiten des Raumes nebeneinander angeordneten MEPA-Duschrinnen wurden diese bodengleich ausgeführt. Installateur Martin Graefe, der für die Ausführung der neuen Sanitäranlagen verantwortlich zeichnete, montierte die Duschrinnen, bevor der Estrichleger den 10 cm dicken Zementestrich mit entsprechendem Gefälle einbrachte. Die Arbeiten zur Ausrichtung, Montage und Abdichtung der Duschrinnen waren für den Sanitärprofi recht einfach, weil wichtige Komponenten wie zum Beispiel höhenverstellbare Montagefüße, ein Bodenablauf und ein Dichtsystem zum Lieferumfang gehören. Sehr entgegen kam dem Installateur auch, dass die MEPA-Duschrinne in acht unterschiedlichen Einbaulängen von 500 mm bis 1200 mm erhältlich ist und damit ein Ablängen auf der Baustelle überflüssig macht.
Vielseitiges Vorwandsystem mit hohem Vorfertigungsgrad
„Herzstück“ der Installationsarbeiten in den übrigen Sanitärräumen war das MEPA-Vorwandsystem „VariVIT“. Das selbsttragend stabile System zeichnet sich mit seinen vormontierten Montageelementen für Waschtische, WCs und Urinale durch einen hohen Vorfertigungsgrad und einfache Montage aus. Dank seiner Flexibilität und Vielseitigkeit bietet es zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten und trug hierdurch maßgeblich dazu bei, dass Installateur Martin Graefe ein sanitäres Gesamtkonzept realisieren konnte, dass sich bei seiner Fertigstellung perfekt bis ins Detail präsentierte.
Hygiene durch berührungslose Waschtisch- und Urinalsteuerungen
Eine zentrale Rolle spielte in diesem Sanitärkonzept das Thema Hygiene. Vor diesem Hintergrund wurden die Waschtische und Urinale in den neuen Sanitärräumen mit berührungsloser Technik ausgestattet.
Bei den Urinalen kam dabei die sensorgesteuerte MEPA-Spülautomatic „Sanicontrol K3“ zum Einsatz. Über drei Sensor-Elektroden registriert diese Steuerung jede Veränderung der Zusammensetzung der im Siphon befindlichen Flüssigkeit und deren Füllhöhe nach der Benutzung, Nach einer voreingestellten Verzögerungszeit wird die Spülung ausgelöst. Die Elektronik erkennt darüber hinaus auch ein Austrocknen oder Verstopfen des Siphons und reagiert darauf mit einer automatischen Spülung. So werden Inkrustationen und Geruchsentwicklungen minimiert. Da das Elektronikmodul dieser Urinalspülautomatic unsichtbar hinter der Fliese platziert ist, wird ein zuverlässiger Schutz vor Beschädigungen gewährleistet und eine saubere Wandgestaltung ohne störende Metallteile ermöglicht.
Für berührungsloses Händewaschen am Edelstahl-Waschbecken der sanierten Sanitärraume im alten Teil des Firmengebäudes sorgt die infrarotgesteuerte Wandauslaufarmatur „Sanicontrol T622“. Um einen vollständigen Abfluss von Schmutzpartikel sicherzustellen, hat Installateur Martin Graefe die Nachlaufzeit der Armatur hier auf acht Sekunden eingestellt.
Höhenverstellbare WCs und Spülkästen mit verschleißfreier Ablauftechnik
Mit dem „VariVIT Step WC“ setzte Martin Graefe außerdem ein innovatives WC-Element ein, das aus zweierlei Gründen einzigartig ist:
Die Step Funktion erlaubt auch nach der Fertigmontage eine stufenlose Höhenverstellung des WCs um vier Zentimeter ganz ohne Fliesenbeschädigung. Hierdurch kann das Unternehmen seinen Mitarbeitern bei Bedarf spezielle Wünsche hinsichtlich der Sitzhöhe des WCs erfüllen. Hinzu kommt: Die „Step WC“-Elemente sind generell mit dem innovativen UP-Spülkasten „Sanicontrol R 11“ ausgestattet sind. Über die Wartung der Spülkästen muss man sich folglich keine Gedanken machen, denn „Sanicontrol R 11“ besitzt keine unter Wasser liegenden Dichtungen. Die neuartige Ablauf-Technik gilt hierdurch als dauerhaft sicher und verschleißfrei.