Der Energieausweis brachte es auf den Punkt: Das Reihenmittelhaus der Familie Franke in Münster verbrauchte 180 kWh pro m² im Jahr. Eine umfassende Modernisierung hat diesen Wert deutlich verringert. Zu den umgesetzten Maßnahmen zählten u. a. die Dämmung der Außenwände, die Erneuerung des Flachdachs, neue Fenster und Außentüren sowie die Lüftungsanlage von Westaflex.
Das Zentralgerät WAC 300 kann mit dem integrierten Wärmetauscher rund 90 Prozent der Wärme zurückgewinnen und dabei ganz wesentlich zu einem sparsamen Energie¬einsatz beitragen. Außerdem wird mit der Anlage die Anforderung an den Luftaustausch nach DIN 1946-6 erfüllt. Der SHK-Fachmann installierte das steckerfertige Gerät im Keller und nutzte einen Lichtschacht, um den Edelstahlturm für die Luftansaugung anzuschließen.
Die Luftverteilung in den Wohn- und Schlafräumen wurde mit Triflex-Luftkanälen realisiert. Dabei handelt es sich um dreieckige, feste Elemente aus EPS-Kunststoff, die unter der Decke entlang der Wand mit Styroporkleber befestigt werden. Über den Türen wurden die Kanäle mit einer Komponente aus dem Westaflex-Programm in den Flur geleitet. Dort sitzen die Verteiler aus Metall, die hinter Ausbauplatten verschwanden. Lediglich die um wenige Zentimeter geringere Raumhöhe, die aber praktisch nicht ins Auge fällt, weist auf die verborgene Installation hin. Die gefilterte Luft entweicht aus kleinen Lüftungsgittern in die Wohnräume. In Küche, Bad und WC kamen die flachen Quadroflexrohre zum Einsatz. Hier wird die gleiche Luftmenge abgezogen, die eingebracht wird.
Die Umsetzung der Baumaßnahme, die im bewohnten Haus durchgeführt wurde, hat Familie Franke alle gewünschten Ergebnisse gebracht: Gefilterte frische Luft in allen Wohnräumen, beste Energieausbeute sowie dauerhaften Schutz vor Zugluft und Feuchteschäden.