Die Skyline in Frankfurt / Main erhält in prominenter Lage ein neues Wahrzeichen: den Tower 185. Das hufeisenförmig angelegte Sockelgebäude, geprägt von einer Natursteinfassade und einem Hochhaus mit Aluminium-Glas-Fassade, markiert eindrucksvoll den Beginn des Frankfurter Europaviertels. Im Vordergrund steht bei der rund 200 Meter hohen Immobilie das umweltfreundliche und nachhaltige Bauen. Zusätzlich gilt es, spezielle Auflagen zum Brandschutz für anspruchsvolle Gebäudetypen wie Hochhäuser zu erfüllen.
Informationen, Interviews, Berichte und Fachbeiträge rund um die Wärmeerzeugung und -verteilung. Heizen mit konventionellen und alternativen Energieträgern. Über all dieses informiert das neue Heizungsjournal.
Diese Anforderungen wurden auch in dem komplexen haustechnischen Gesamtkonzept des Tower 185 berücksichtigt, in das die Flächentemperiersysteme Classic und Tecto von Uponor zum Heizen und Kühlen integriert sind.
Zusammen mit den energetischen Aspekten der haustechnischen Gebäudeplanung geben die baurechtlichen Bestimmungen die entscheidenden Anforderungen zur Planung des Brandschutzes in Hochhäusern (< 22 m ab Oberkante Fester Fußbodenaufbau) vor. Entscheidend ist dabei die Klassifizierung nach Baustoffklassen, die auf Grundlage einer Brandprüfung nach DIN 4102 ermittelt wird. Zusätzlich zu der festgestellten Baustoffklasse gelten beim Tower 185 die Auflagen der Sonderbauordnung mit der höchsten Einstufung der Gebäudeklasse (GK) 5. Diese fordern für die technische Gebäudeplanung ein spezielles Brandschutzkonzept. Aufgrund der hier gegebenen baulichen Voraussetzungen und gestellten Richtlinien wurde bei der Auswahl der Flächentemperierung eine zweifache Systemlösung umgesetzt: im Bereich des Hochhauses mit den Auflagen der GK 5 mit Uponor Classic als Trägermattensystem, in der Erweiterung des Foyers – ohne die Anforderungen der GK 5 – mit dem hochwertigen Noppenplattensystem Tecto. Tagtäglich werden Tausende von Menschen das Foyer des Tower 185 nutzen. Daher waren die Stabilität und Belastbarkeit wichtige Auswahlkriterien für die hier eingesetzte Flächentemperierung zum Heizen und Kühlen. Wenn Sie mehr über die weiteren Auswahlkriterien erfahren möchten, lesen Sie die Objektreportage in der neuen Ausgabe des HeizungsJournals.
Weitere Beiträge im neuen Heft:
- Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Rogatty: „Stand und Zukunftsperspektiven der Brennwerttechnik“
- Dipl.-Ing. Rolf W. Senczek: „Die EuP / Ecodesign-Richtlinie revolutioniert die Umwälzpumpenbranche“, Teil 2
- Dipl.-Ing. Bernd Schedlitzki: „Entwicklung von moderner Gas-Brennwerttechnik im mittleren Leistungsbereich –Immer sparsamer, immer kleiner, immer komfortabler …“
- Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH), Dipl.-Informationswirt (FH) Markus Tuffner: „Automation genießen …“
- Dr. F.-K. Läge: „Raus aus der Krise – Heizungsmarkt-Analyse zur ISH 2011“, Teil 1
- Thomas Luh: „Regelrecht energieeffizient – Moderne Regelsysteme helfen, Heizverhalten des Betreibers, Umweltschutz und Sparsamkeit der gesamten Anlage unter einen Hut zu bringen“
- „Wilo-Geniax“: Erfolgschancen für innovative Handwerker – Dezentrales Pumpensystem auch bei Privatkunden zunehmend gefragt
- Udo Pudwill / Ronny Woschick: „Die Rechnung mit der Wärmepumpe – Minol erklärt, was Besitzer einer Wärmepumpe bei der Heizkostenabrechnung beachten müssen”
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