Vor dem Hintergrund der Katastrophe in den japanischen Atomkraftwerken in Fukushima und auf massiven Druck des bundesweiten Wahlvolks wird in Deutschland erstmals von allen politischen Lagern ernsthaft darüber nachgedacht, eine Energiewende hin zu den erneuerbaren Energien einzuleiten. Eigentlich eine Steilvorlage für die Intersolar Europe 2011, die vom 8. bis 10. Juni dieses Jahres in München ihre Tore öffnet und zugleich 20 Jahre alt wird. Das Heizungsjournal lädt seine Leser ein, die Messe in München mit einem kostenlosen Tagestickets zu besuchen.
Informationen, Interviews, Berichte und Fachbeiträge rund um die Wärmeerzeugung und -verteilung. Heizen mit konventionellen und alternativen Energieträgern. Über all dieses informiert das neue Heizungsjournal.
Zwar wird vom Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) befürchtet, dass mit dem geplanten Umbau des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) sich eine politische Tendenz zur verstärkten Förderung von Offshore-Windenergie und damit zu Großanlagen einhergehen könnte, allerdings dürfte dies gegen den Widerstand einer immer besser informierten Bevölkerung schwierig werden, denn die setzt eindeutig auf technische Vielfalt und dezentrale Anlagen, um denkbare zukünftige Energiemonopole ins Leere laufen zu lassen.
Eine Haltung, die beispielsweise der Photovoltaik-Industrie im Jahr 2010 mit rund 15 GW neu installierter PV-Leistung eine Verdoppelung ihrer Absätze bescherte und das Jahr zu einem der erfolgreichsten der Branche machte. Dazu trugen die aufgrund fortlaufender technischer Neuerungen und weiter optimierter Produktionsverfahren möglichen Preissenkungen maßgeblich bei. Trotz Kürzungen der deutschen Einspeisevergütung und Einschränkung der PV-Förderung in Schlüsselmärkten, wie Frankreich, Spanien und Tschechien, gehen Experten deshalb von einem Zuwachs des globalen Marktes von 25 Prozent auf etwa 20,4 GW aus und blicken dementsprechend positiv in die Zukunft.
Allein der deutsche Markt für Solarstromanlagen hat sich 2010 gegenüber dem Vorjahr nahezu verdoppelt. Wenn Sie mehr über die Solarbranche und die Intersolar 2011 erfahren möchten, lesen Sie den Beitrag in der neuen Ausgabe des HeizungsJournals.
Die Intersolar Europe findet vom 08. bis zum 10. Juni 2011 auf der Neuen Messe München statt.
Nutzen Sie diese internationale Branchenplattform und informieren Sie sich selbst vor Ort.
Das HeizungsJournal lädt seine Leser ein, die Intersolar 2011 mit einem
kostenlosen Tageseintrittsgutschein zu besuchen. Wenn Sie dabei sein möchten und sich vor Ort über die Neuheiten, Trends, Produkte und Diensteistungen der Solarbranche bei rund 2000 Herstellern informieren möchten,
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Weitere Beiträge im neuen Heft: Endspurt
Die Entwicklung stationärer Brennstoffzellen rückt in eine entscheidende Phase. Mit bis zu 1 kW elektrischer und rund 2 kW thermischer Leistung sind die neuen Brennstoffzellenheizgeräte nun speziell auf die dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme im Einfamilienhaus ausgelegt.
Vormarsch
Die Messung von Durchfluss und Verbrauch bei Energie, Heizöl, Gas, Wasser, Strom mit geringem Aufwand bei höchster Genauigkeit und echter Vergleichbarkeit geht nicht? Geht doch, denn Forschung und Entwicklung haben die Mess-, Zähl-, Regel- und Abrechnungstechnik immer perfekter gemacht.
Zugpferd
Kraft-Wärme-Kopplung heißt das Pferd. Und immer mehr Stadtwerke und Energieverbraucher setzen darauf. Denn bei entsprechenden Regelstrategien können eine Vielzahl kleiner Blockheizkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung zur Stabilität und Effizienz des öffentlichen Stromnetzes beitragen.
Fortschritt
Bis 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland energieeffizient sein – so will es jedenfalls die Bun - desregierung. Doch können die Bürger die dafür nötigen Investitionen in Heizung und Dämmung auch stemmen? Eine differenzierte Antwort auf diese Frage liefert jetzt der Modernisierungskompass 2011.
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