Für die Warmwasserbereitung mit Holz- oder Biomasseheizanlagen bietet Biokompakt ein Frischwassermodul als Alternative zum Warmwasserspeicher. Das Frischwassermodul des Biomassespezialisten ist äußerst platzsparend und arbeitet nach dem Durchlauferhitzer-Prinzip. Damit stellt es warmes Wasser immer dann frisch bereit, wenn es an einer Entnahmestelle tatsächlich benötigt wird. Als Wärmequelle nutzt das Frischwassermodul den Pufferspeicher der Heizanlage.
Das kompakte Frischwassermodul Biokompakt FWM 35 erzeugt Warmwasser aus Biomasse besonders effizient und hygienisch sicher. Bild: Biokompakt
Das Biokompakt Frischwassermodul FWM 35 ist mit Abmessungen von 70 x 32 x 18 cm äußerst kompakt ausgelegt und damit wesentlich kleiner als die sonst üblichen Warmwasserspeicher. Es findet daher auch in kleinen Heizräumen neben dem großen Pufferspeicher Platz. Gegenüber einem Warmwasserspeicher bietet die Frischwasser-Lösung noch weitere Vorteile. Da das Brauchwasser nur bei Bedarf und immer frisch erwärmt wird, haben Bakterien wie die gefürchteten Legionellen keine Zeit, sich zu vermehren. Daher entspricht das erwärmte Wasser jederzeit höchsten hygienischen Anforderungen und enthält keine krankheits- oder allergieauslösenden Keime. Weil das Wasser im Frischwassermodul nie über 60 °C erwärmt werden muss, besteht in Gegenden mit hartem Wasser auch keine Gefahr, dass Kalk ausfällt und sich im System festsetzen kann. So bleibt die volle Leistungsfähigkeit der Anlage über lange Zeiträume erhalten. In Speichermodulen muss dagegen aufgrund der Erwärmung auf über 60 °C, die aus hygienischen Gründen immer wieder erforderlich ist, mit der Bildung von Kalkablagerungen gerechnet werden.
Patentierte Temperaturregelung schützt vor Kalk und Verbrühungen
Für die Regelung der Brauchwassertemperatur ist eine patentierte thermostatische Regelung eingebaut. Sie schützt den Wärmetauscher vor Überhitzung und verhindert die Gefahr von Verbrühungen am Wasserhahn auch ohne Armaturen mit Temperaturbegrenzer. Die Brauchwassertemperatur kann zwischen 30 und 70 °C voreingestellt und jederzeit an den aktuellen Bedarf angepasst werden. In Haushalten mit kleinen Kindern etwa lässt sich die Gefahr von Verbrühungen durch eine Temperaturbegrenzung auf 45 °C sicher verhindern.
Auch der Betrieb eines Geschirrspüler, die mit einer Zulauftemperatur von bis zu 60 °C arbeiten, ist problemlos möglich.
Hohe Kapazität, effiziente Speicherausnutzung
Die Wärmeausnutzung des Frischwassermoduls ist dank großzügig ausgelegter Wärmetauscher-Plattenelemente mit einer Leistungsfähigkeit von 90 kW sehr effizient. Aus 800 l Wasser im Pufferspeicher kann das Frischwassermodul rund 1.300 l warmes Brauchwasser erzeugen. Die Rücklauftemperaturen liegen aufgrund der guten Wärmeübertragung in der Regel unter 20 °C. Pro Minute können rund 43 l warmes Wasser bereitgestellt werden. Das Frischwassermodul lässt sich auch mit einer Zirkulationsleitung betreiben, wenn weiter entfernte Zapfstellen ohne große Verzögerungen beliefert werden sollen.
Günstig im Sommerbetrieb
Im Sommerbetrieb senkt das Frischwassermodul zudem den Energiebedarf und den Wartungsaufwand für die Biomasseanlage. Für die Erwärmung des großen Pufferspeichers muss die Anlage deutlich seltener anfahren als für das Aufheizen eines kleineren Warmwasserspeichers. So brennt sie effizienter und bei höheren Temperaturen, so dass die Gefahr von Ablagerungen und der daraus resultierende Wartungs- und Reinigungsaufwand sinken.