Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Modernisierung der Heizung – von der kompletten Heizungsanlage bis hin zu den Thermostaten. Letztere gelten in der Regel als die kleinsten austauschbaren Komponenten, die den Wärmeverbrauch beeinflussen. Das stimmt so nicht ganz. Denn unter Umständen muss gar nicht ein komplett neuer Thermostat her und es genügt, lediglich den Kopf mit dem darin befindlichen Fühler zu ersetzen.
Alter Fühler raus, neuer Fühler rein: Heizkosten lassen sich bereits mit kleinen Modernisierungsmaßnahmen senken. Hersteller wie Danfoss bieten dabei vielfältige und preisgünstige Lösungen an.
Die alten RAV- und RAVL-Fühler werden durch die jeweiligen Servicefühler ersetzt. Der elektronische Living Eco kann mit einem entsprechenden Adapter auf beiden Ventilarten angebracht werden. Bilder: Danfoss
Die Servicefühler RA/V und RA/VL von Danfoss etwa dienen als Ersatz für die ab 1960 gefertigten Modelle der Baureihen RAV und RAVL. Sie besitzen die gleichen Vorteile wie die bewährten RA 2000-Thermostate. So sorgt das sensibel reagierende Fühlerelement für eine exakte und energieeffiziente Regelung aufs Grad genau. Außerdem sind sie zwischen 5 und 26 °C sowohl begrenz- als auch blockierbar. Um welchen Typ es sich beim vorhandenen Altfühler handelt, erkennen SHK-Handwerker am Ventilhalsdurchmesser. Denn der beträgt 34 mm beim RAV und 26 mm beim RAVL.
Neben dieser herkömmlichen, manuell bedienbaren Variante gibt es auch elektronische Fühler für mehr Komfort. Der mit einem Display ausgestattete
Living Eco besitzt vorinstallierte Programme, die aber auch nach eigenen Wünschen verändert werden können. Damit entfällt das Auf- und Abdrehen der Heizung, weil der Thermostat selbständig für die gewünschte Temperatur sorgt. So bleiben die Kosten jederzeit unter Kontrolle und die Heizung ist mit minimalem Aufwand für kommende Heizperioden gerüstet. Für
Living Eco ist ein RAVL- und RAV-Adapter-Set inklusive Stopfbuchse zur Montage am vorhandenen Ventil im Fachhandel erhältlich.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter
www.waerme.danfoss.com
Denken Sie an die neuen Förderrichtlinen der KfW und die Nachweispflicht des hydraulischen Abgleichs und nutzen Sie die Tools für die tägliche Praxis: Unter
www.hydraulischer-abgleich.de finden Sie eine Menge Informationen zum Thema. Im Online-Lernportal
www.dancademy.de gehören die Kurse zum hydraulischen Abgleich - kostenlos und praxisgerecht für jeden Fachmann- zu den Spitzenreitern. Mit der Danfoss-App lassen sich die einzelnen Heizkörper minutenschnell abgleichen. Die App findet sich
hier in der App-Bibliothek des HaustechnikDialogs und
hier bei itunes.