Am 16.März 2012 fand in den Räumen des Solarthermie-Herstellers Consolar ein Fachgespräch mit der Politik statt. Peter Feldmann, SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters in Frankfurt am Main, ließ sich zusammen mit dem Umweltjournalisten Franz Alt und Frau Prof. Dr. Martina Klärle von der Fachhochschule Frankfurt die neueste Solarthermie-Technik erläutern.
Prof. Dr. Martina Klärle (Fachhochschule Frankfurt), Andreas Siegemund
(Consolar), Peter Feldmann (SPD), Franz Alt (Journalist/Klimaschützer) bei Consolar in Frankfurt am Main. Bild: Consolar
Darüber hinaus wurde das Forschungsprojekt „ERNEUERBAR KOMM!“ von Frau Prof. Dr.
Martina Klärle im Hinblick auf die Solarisierung Frankfurts vorgestellt und mit Franz Alt
diskutiert. Peter Feldmann ist entschlossen, den beiden Solartechniken Solarwärme und
Solarstrom in Frankfurt auf die Sprünge zu helfen. Sein Ziel ist: „Frankfurt soll
Solarhauptstadt von Deutschland werden“.
Nachdem die Solarthermie früher in den Medien ein Schattendasein gefristet hat, ist
aufgrund der hohen Ölpreise und den Förderbedingungen diese Technologie in den letzten
Jahren wirtschaftlich geworden. Bei Fortschreibung der mittleren Preissteigerung der letzten
10 Jahre in die Zukunft lassen sich über 5 Prozent Renditen erzielen. Dies ist vergleichbar
mit den Renditen, die mit Solarstromanlagen erzielt werden können. Im letzten Jahr konnte
der Markt daher in Deutschland wieder um 10 Prozent zulegen. Dabei setzt sich der Trend
fort, dass die größeren Solarthermie-Anlagen, die neben der Wassererwärmung auch der
Heizungsunterstützung dienen, stärker nachgefragt werden. Da die Wärme 25 Jahre lang
meist in den eigenen vier Wänden genutzt werden soll, ist dies eine lohnende Investition.
Neueste Entwicklungen der solaren Heiztechnik ermöglichen es, mit einer Wärmepumpe,
einem Wasser-/Eisspeicher und Thermiekollektoren, die aus Sonnenstrahlen und aus der
Luft Wärme ernten, viel mehr als die bisherigen 20-30 Prozent der Heizenergie durch die
Sonne einsparen zu können. Bis zu 80 Prozent der Wärme lassen sich mit dem neuen
System SOLAERA von Consolar ausschließlich aus den Kollektoren gewinnen, und bei
Verwendung von Photovoltaik-Strom arbeitet das System 100 Prozent solar und CO2-
neutral. Somit lassen sich mit der Consolar-Solaranlage bereits heute die Klimaschutzziele
der Bundesregierung für die nächsten Jahrzehnte erreichen.