Das Badezimmer im Wandel. Sprach man früher fast abwertend von der Nasszelle, die lediglich zum Zwecke der Körperhygiene aufgesucht wurde, entwickelte sie sich immer mehr zum kleinen privaten Rückzugsraum, die der Entspannung und der Erholung vom Alltagsstress dient. Auf der Beliebtheitsskala des wichtigsten Zimmers in Haus oder Wohnung steht das Bad immerhin auf Platz 2.
Das SanitärJournal schließt den Themenkreis von Materialien und Systemen über Produkte, Normen und Regelwerke bis hin zu Designtrends und Marktentwicklungen. Bild: Heizungsjournal-Verlag
Tatsächlich ist das Badezimmer
auch der Raum, den man im
Normalfall morgens als erstes betritt.
Dementsprechend einladend
sollte das Ambiente sein. Selbst in
Mietwohnungen entscheiden Größe,
Zustand und Ausstattung des
Badezimmers in vielen Fällen über
Vermietbarkeit und Mietpreis.
Ausgelöst durch die Änderungen in
der Alterspyramide erlebt das Badezimmer
nun einen weiteren Wandel, in
dem es sich flexibel auf die sich ändernden
Lebensumstände seiner Benutzer anpassen
lassen sollte. Bei richtiger Planung und
Gestaltung - und zusammen mit der schon
jetzt zur Verfügung stehenden Technik -
kann es so als Teil des eigenen Wohnbereiches
formal und technisch soweit vorbereitet
werden, dass es über Generationen
hinweg, auch im fortgeschrittenen Alter,
ohne Einschränkungen benutzt werden
kann. Clevere Handwerker ”verkaufen”
ein Komfortbad, das sich später problemlos
ohne große Umbauarbeiten in ein ”altersgerechtes”
und doch ”schönes” Badezimmer
umwandeln lässt.
Im neuen Teil der SanitärJournal-Serie "Rechtzeitig ans Alter denken -
Die Zukunft gehört dem Mehrgenerationen-Badezimmer" wird aufgezeigt, wie sich der Handwerksbetrieb
als Badberater beim Kunden profilieren und damit mehr Wertschöpfung generieren kann.
Weitere Beiträge im neuen Heft: - Dipl.-Ing. Robert Kremer:„Zentrale Trinkwarmwasserbereitung –preiswert und ohne Hygienerisiko –Das richtige Trinkwassererwärmungssystem spart Geld und Energie“
- Willibald Schodorf:„Kalk behindert Effizienz moderner SHK-Technik – BWT: Wasseraufbereitung in Zeiten der Energiewende“
- Berufsunfähigkeitsversicherungen für Handwerker sichern Existenzen
- Was tun, wenn der Bauträger nach Pleite einfach weiterarbeitet?
- „Antiker“ Wasserzähler zählt nicht –Messgerät muss fristgerecht kontrolliert sein
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