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News vom 04.04.2012

Hybrid-Wärmepumpensystem - Wärmepumpe kombiniert mit Gas-Brennwertgerät

Mit einem neuen Hybrid-Wärmepumpensystem setzt Junkers auf die Vorteile regenerativer Energieträger und die Effizienz moderner Brennwerttechnik: Die Bosch Thermotechnik-Marke kombiniert bei der Supraeco SAS Hybrid eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit Split-Technologie und eine Gas-Brennwertheizung.

Sowohl die Innen- als auch die Außeneinheit (unten) sind kompakt. Bild: Junkers
Sowohl die Innen- als auch die Außeneinheit (unten) sind kompakt. Bild: Junkers
Das System eignet sich vor allem für Bestandsgebäude – zur Nachrüstung, aber auch zur Modernisierung veralteter Heizungsanlagen. Im Vergleich zu einer Heizung, die ausschließlich ein Gas-Brennwertgerät zur Wärmeerzeugung nutzt, sinken die Energiekosten mit der Supraeco SAS Hybrid um bis zu 25 Prozent.

Das System umfasst eine Wärmepumpen-Außeneinheit, die Inneneinheit HSC (Hybrid Split Cerapur) mit Umwälzpumpe der Energieeffizienzklasse A (Freiwillige Kennzeichnung des Verbandes europäischer Pumpenhersteller) und einen witterungsgeführten FW- 200-Regler. Zusätzlich ist ein Gas-Brennwertgerät von Junkers erforderlich: Die Supraeco SAS Hybrid lässt sich mit Gas- Brennwertgeräten der Baureihe Cerapur von Baujahr 2007 an kombinieren. Die Luft/Wasser-Wärmepumpe bietet eine Leistung von maximal 5,2 Kilowatt. Sie erreicht einen COP (Coefficient of Performance) von bis zu 4,11 (nach EN 14511 bei A7/W35).

Das Hybridsystem wird von der neuen Junkers-Regelung „Opti Energy“ gesteuert. Über die Bedieneinheit lassen sich drei unterschiedliche Betriebsarten einstellen: Im CO2-optimierten Betrieb wird das Gesamtsystem so gesteuert, dass es möglichst viel Kohlendioxid einspart. Im kostenoptimierten Betrieb senkt „Opti Energy“ die Energiekosten. Basis dafür sind aktuelle Strom- und Gaspreise, die bei Inbetriebnahme eingegeben und in der Folge vom Heizungsfachmann oder dem Anlagenbetreiber aktuell gehalten werden. Bei der dritten Betriebsart schaltet sich das Gas- Brennwertgerät je nach Außentemperatur zu: Sind die Temperaturen moderat, arbeitet ausschließlich die Wärmepumpe. Bei geringen Außentemperaturen ist das Brennwertgerät effizienter, dazwischen gehen die Geräte in Parallelbetrieb.

Sowohl die Außen- als auch die Inneneinheit sind kompakt: Die Außeneinheit misst 600 x 800 x 300 Millimeter (Höhe x Breite x Tiefe), die Inneneinheit 390 x 500 x 360 Millimeter. Sie enthält den Wärmetauscher, die Hocheffizienzpumpe, die notwendigen Anschlüsse und Verteiler zur Anbindung der Wärmepumpe an den Heizkreis sowie das Intelligent Hybrid Modul (IHM). Das Modul übernimmt die Kommunikation zwischen der Wärmepumpe und dem F(x)-Regelsystem des Gas-Brennwertgeräts.
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