Großer Andrang herrschte auf den Messeständen der IFH Nürnberg 2012 von Anfang an. Rund 46.000 Fachbesucher nutzten die Chance sich im süddeutschen Raum über neusten die Produkte und Innovationen von 692 Aussteller zu informieren.
Bei Danfoss präsentierte man Lösungen zur Heizkosteneinsparung mit elektronischen Reglern wie "Living Eco".
Die modernen Holzheizsysteme von Fröling zogen reichlich Fachbesucher auf den Stand.
Erneuerbare Energien und Energieeffizienz waren auch wichtige Themen bei Junkers.
Bei Eisenbeiss wurde der Prototyp der neuen Produktlinie ECOLine gezeigt. Mit der ECOLine bietet die Eisenbeiß Solar AG die perfekte Hybridlösung für Gebäude mit einem niedrigen Wärmebedarf im Bereich von 5 bis 20 kW.
Messen bieten die Chance das neue Produkte auch zu testen. Wie hier bei Artweger den automatischen Komfort-Hebesitz für die Twinline 2. Der Hebesitz erleichtert das Niedersetzen und Aufstehen und bietet so noch mehr Komfort beim Baden.
Kermi eccolution – das innovative Sanierungssystem für die Einrohrheizung wurde auf einem eigenen Stand präsentiert.
In diesem Jahr kamen etwas weniger Besucher als 2010 (47.600 Besucher)auf das Messegelände, aber das tat der positiven Stimmung auf der Messe und in der Branche keinen Abbruch, da der Andrang an den Messeständen zeitweilig kaum zu bewältigen war. „Als unabhängige Meinungsplattform lieferte die IFH/Intherm einen kompletten Branchenüberblick. Der Andrang an den Messeständen war teilweise so groß, dass die Firmen einen Gesprächsmarathon absolvierten. Denn die Nachfrage von Seiten der Kunden schien endlos zu sein“, bilanziert Michael Hilpert, Landesinnungsmeister des Fachverbandes SHK Bayern.
Insgesamt erhielt die IFH/Intherm von den Besuchern beste Bewertungen. 93,3 Prozent der Befragten bezeichneten das Messeangebot als „gut bis sehr gut“. Dies ergab die repräsentative Umfrage der Fachbesucher, deren Anteil mit 95 Prozent wieder einen Spitzenwert erreichte. „Offenbar spricht sich die hohe Qualität der Messe in der Branche noch weiter herum. Daher freut es mich besonders, dass in diesem Jahr wesentlich mehr Fachkollegen aus den ostdeutschen Bundesländern nach Nürnberg anreisten“, sagt Michael Hilpert.
2012 konnte besonders das Sanitär-Segment zulegen. Im Vergleich zur Vorveranstaltung verzeichnete dieser Angebotsbereich ein 7-prozentiges Wachstum. „Große Nachfrage erfuhr hier die gesamte Bandbreite der sänitären Produkte. Erwartungsgemäß war das Interesse am Baddesign und an barrierefreien Badlösungen hoch. Besondere Aufmerksamkeit erlangten auch die Themen rund um Installationen hinter der Wand wie z. B. Wasseraufbereitung und die neue Trinkwasserverordnung“, erklärt Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes SHK Bayern.
Auch die Aussteller im Heizungsbereich blicken auf eine erfolgreiche IFH/Intherm zurück. „Unsere Mitgliedsbetriebe berichteten unisono von einer hohen Professionalität der Besucher in den Beratungsgesprächen“, freut sich Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer vom Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. BDH. „Die Besucher zeigten großes Interesse an bewährten und an neuen effizienten Lösungen der Heiztechnik. Damit unterstreicht die IFH/Intherm erneut ihre Stellung als wichtigste Plattform in Süddeutschland und dem angrenzenden Alpenraum.“
Die hohe Nachfrage an Produkten und Lösungen auf der IFH/Intherm zeigt sich auch in den Befragungsergebnissen hinsichtlich der konjunkturellen Lage. Demnach bewerten 95 Prozent der befragten Fachbesucher die wirtschaftliche Situation mit „gut bis sehr gut“.
Im Bereich der Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz unterstrich die IFH/Intherm in diesem Jahr ihre hervorgehobene Stellung als Schaufenster neuer Technologien und Fachmesse Nr. 1. Schließlich verfügt dieser Bereich gerade im süddeutschen Raum über einen großen Absatzmarkt. Aus diesem Grund wurden die bewährten Messerundgänge für Architekten und Fachplaner erweitert. „Die neuen Führungen für Energieberater und die Wohnungswirtschaft sind ebenfalls sehr gut angekommen“, sagt Dieter Dohr, GF-Vorsitzender der Gesellschaft für Handwerksmessen mbH. „Außerdem konnten wir den Besuchern noch zwei weitere Neuigkeiten anbieten: Auf der Sonderschau Innovationszentrum Pellets informierten 15 Betriebe rund um die gepressten Holzspäne. Und für die Premiere des Informationsforums „Hocheffiziente Gebäudesanierung“ konnten wir renommierte Architekten wie Dr. Schulze Darup, Prof. Gerber oder Florian Lichtblau gewinnen.“
Vier Tage lang hat die IFH/Intherm ihren Auftrag als erfolgreichen Marktplatz der Branche erfüllt. Aus diesem Grund beabsichtigen 91 Prozent der Besucher auch zur nächsten IFH/Intherm vom 9. bis 12. April 2014 nach Nürnberg zu kommen.