Ein Kilogramm Holzpellets kostet im Juni bundesweit durchschnittlich nur 22,45 Cent, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) berichtet. Eine Kilowattstunde (kWh) Wärme gibt es somit für 4,58 Cent – ein Preisvorteil zu Heizöl von 43 Prozent. Der Preisindex des DEPV liegt im Juni bei 224,54 EUR/t und ist zum Vormonat um 0,7 Prozent gesunken. Betreibern von Pelletheizungen wird empfohlen, den günstigen Sommerpreis für die Lagerbefüllung zu nutzen.
Die Heizkostenentwicklung in Deutschland. Grafik: DEPV
Holzpellets waren auch in den vergangenen Jahren im Sommer rund 10 Prozent
günstiger als in den Wintermonaten. „Im Sommer ist das Angebot an
Sägespänen, dem Hauptbestandteil von Pellets, immer besonders groß“,
berichtet Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV. „Diesen
Preisvorteil sollten Kunden nutzen und jetzt ihren Lagerraum mit
Qualitätspellets auffüllen.“
Im Bundesdurchschnitt kosten Pellets im Juni 224,54 EUR/t. Regional sind die
Pelletpreise in Deutschland unterschiedlich. Der DEPV differenziert seinen
monatlich veröffentlichten Index daher nach Regionen. In Süddeutschland
zahlen Pelletheizer momentan 222,01 EUR/t, wenn sechs Tonnen
Qualitätspellets bestellt werden. In Nord- und Ostdeutschland kostet eine
Tonne der kleinen Presslinge 224,00 EUR, in der Mitte der Republik 228,88
EUR (Abnahmemenge jeweils sechs Tonnen).
Größere Mengen (26 t) wurden im Juni 2012 zu folgenden Konditionen
gehandelt:
Süd: 209,51 EUR/t, Nord/Ost: 216,00 EUR/t, Mitte: 213,35 EUR/t.
Um einen reibungslosen Betrieb der Heizung sicherzustellen, empfiehlt der
DEPV hochwertige Pellets mit dem ENplus-Siegel zu verwenden. Neben der hohen
Pelletqualität bietet ENplus auch eine professionelle Anlieferung, da der
Pellethändler besonders geschult wurde. Zertifizierte Händler sind auf der
Internetseite
www.enplus-pellets.de zu finden.