Schnelligkeit und Pünktlichkeit gehören zu den Grundwerten jeder Spedition. Der Logistikdienstleister Wahl & Co. hat sich zudem der Nachhaltigkeit verschrieben – das gilt für den Einsatz seiner LKW-Flotte wie auch für den Betrieb der Firmengebäude. Folgerichtig beheizt Wahl sein neues Hochregallager mit Wärmepumpe und Fußbodenheizung. Bei der Verlegung der rund 30.000 Meter TECEfloor-Heizungsrohr kam es für Heizungsbauer Stefan Röwekamp nicht nur auf Schnelligkeit und Pünktlichkeit an, sondern auch auf Flexibilität: Drei Monate lang standen seine Installateure auf Abruf bereit.
Logistikdienstleister investiert in nachhaltige Firmengebäude: Baustelle des neuen Hochregallagers mit Wärmepumpenheizung. Bild: TECE
Der mittelständische Logistikdienstleister Wahl GmbH & Co. ist ein über 80 Jahre altes Familienunternehmen. Um sich in einem von Großunternehmen geprägten Markt behaupten zu können, bieten die Bielefelder die komplette Logistik aus einer Hand. Das heißt, neben dem Transport auch Lagerung, Kommissionierung und Konfektionierung – und das alles so umweltschonend wie möglich. So hat der Spediteur auf seinem Firmengelände in Bielefeld eine der größten Photovoltaikanlagen der Region errichtet, die nicht nur den eigenen Standort mit „sauberem“ Strom versorgt. Auch das öffentliche Stromnetz profitiert davon. Kein Wunder also, dass beim Bau eines neuen Hochregallagers im Jahr 2012 auf eine umweltgerechte Heizungsanlage Wert gelegt wurde. Dabei scheute der Spediteur keine Kosten: 44 Sonden wurden für den Betrieb der Wärmepumpe unter dem neuen Gebäude in der Erde versenkt. Heizungsbauer Stefan Röwekamp schätzt seinen umweltfreundlichen Kunden: „So ein Aufwand bei einer Hallenheizung ist nicht selbstverständlich, es gibt gängige Heizsysteme, die deutlich günstiger sind.“
Für Röwekamp und seine Monteure war vor allem die Verlegung der Fußbodenheizung eine Herausforderung. Drei Gewerke arbeiteten am Hallenboden mit und alle mussten auf Abruf verfügbar sein. So auch die Heizungsbauer. Die rund 5000 m2 des Hallenbodens waren in sieben Bauabschnitte aufgeteilt. Die ersten Heizungsrohre installierte das Team von Stefan Röwekamp Mitte Mai. Dann ging es abschnittsweise weiter. Die letzten Meter Rohr wurden Ende Juli in der siebten Etappe verbaut. Je nach Größe des jeweiligen Bauabschnitts arbeiteten drei bis sechs Heizungsinstallateure zugleich auf der Baustelle. In maximal zwei Tagen erledigten sie ihren Part, manchmal schafften sie es sogar an nur einem Tag. Das für die Verlegung benötigte Material, wie die Rohrtrommeln mit je 600 Metern Rohr, wurde in einem der Speditionsgebäude gelagert und stand somit immer bereit.
Wie bei einem Staffellauf wechselten sich die drei Gewerke ab: Für den Stahlbeton des Bodens wurde zuerst die Mattenbewehrung aufgebracht. In dem Stahlgeflecht verlegten die Röwekamp-Installateure anschließend die Heizungsrohre. Zum Schluss waren die Betonbauer an der Reihe. Jedes Gewerk war dabei abhängig von Wetter und der Geschwindigkeit, mit der die anderen Gewerke vorankamen. Neben Schnelligkeit war extreme Sorgfalt gefordert, denn an den Fußboden eines Lagers von 28 Metern Höhe werden hohe Anforderungen gestellt: Die Oberfläche muss besonders eben sein, damit die Hochregalstapler auch exakt auf die oberen Regale zugreifen können.
Für Stefan Röwekamp sind solche Terminbauten keine Seltenheit, doch ist er trotzdem jedes Mal froh, wenn alles reibungslos funktioniert. Um Risiken von vornherein auszuschließen, verarbeitet er ausschließlich Systeme, von deren Zuverlässigkeit er überzeugt ist. Bei Wahl & Co. entschied er sich für das Fußbodenheizungssystem TECEfloor. TECEfloor ist als System zwar erst seit 2011 auf dem Markt, basiert jedoch auf Komponenten, die von Anbieter TECE bereits seit vielen Jahren vertrieben werden. Zum Beispiel die Schiebehülsenverbinder: Sie wurden vor rund 20 Jahren für das Installationssystem TECEflex entwickelt. Die Messingfittings sind frei von O-Ringen und somit besonders unempfindlich gegen Schäden. Für ihre Verwendung im TECEfloor-System hat TECE die Fittings auf ihre Kompatibilität zu den entsprechenden Systemrohren aus eigener Fertigung testen lassen – ein DIN-Certco-Zertifikat belegt die Zuverlässigkeit und Passgenauigkeit der Komponenten. Ebenso wurden alle anderen Bestandteile des Systems auf ihr perfektes Zusammenspiel geprüft. Stefan Röwekamp gab das die Sicherheit, die er brauchte, um das System erstmalig in so großem Umfang bei einem Bauvorhaben einzusetzen. Der Einbau bei Wahl & Co. bestätigte die Richtigkeit seiner Entscheidung für TECEfloor: „Sehr gute Qualität zum fairen Preis“, lobt der Heizungsbauer.
Qualität ist bei Fußbodenheizungen, die in Industriebauten mit stark beanspruchten Böden eingesetzt werden, besonders wichtig. Die in Bielefeld installierten PE-Xc-Rohre aus dem TECEfloor-Sortiment sind dank vernetztem Material langlebig und robust. Klar, dass Heizungsbauer Röwekamp das TECEfloor-System auch im Verwaltungstrakt des Hochregallagers, der im Anschluss an die neue Halle errichtet wird, einsetzen will. Hier installiert sein Unternehmen dann auch die Sanitäranlagen – mit Vorwandmodulen und Spültechnik von TECE.