Buderus erweitert sein Sortiment als Systemlieferant unter anderem für Energie-Plus-Häuser – und bietet monokristalline und polykristalline Photovoltaik-Module an. Die neuen Logavolt MM3.1
und Logavolt PM2.1 werden in Deutschland von der Bosch Tochtergesellschaft Aleo Solar AG gefertigt und durchlaufen im Herstellungsprozess mehrere Qualitätssicherungsschritte.
Die monokristallinen PV-Module
Logavolt MM3.1 eignen sich
besonders für größere
zusammenhängende Dachflächen. Bild: Buderus
Die Bosch
Thermotechnik-Marke Buderus gibt für beide Varianten eine
Garantie für mindestens 90 Prozent der ursprünglichen Leistung
nach Ablauf von zehn Jahren und 80 Prozent der ursprünglichen
Leistung nach Ablauf von 25 Jahren.
Die polykristallinen PV-Module Logavolt PM2.1 werten das Gebäude
durch ihre ansprechende Optik auf. Aufgrund ihrer kompakten
Baugröße eignen sie sich auch für Dächer mit schwieriger
Geometrie, mit Dachgauben oder Dachfenstern. Die PV-Module mit
den Abmessungen 1345 x 990 x 50 Millimeter (L x B x H) nutzen
vorhandene Flächen optimal aus, sie wiegen nur 16 Kilogramm und
lassen sich gut transportieren. Die Nennleistungsstufen der Module
liegen zwischen180 und 195 Watt.
Für größere zusammenhängende Dachflächen sind die
monokristallinen PV-Module konzipiert. Die Logavolt MM3.1
erreichen höhere Nennleistungen und sind mit Leistungen von 230
bis 250 Watt erhältlich. Ein Modul mit den Abmessungen 1660 x 990 x 50 Millimeter (L x B x H) wiegt 20 Kilogramm, sauber geschliffene
Kanten und die schmale Spaltbreite zwischen den Modulen
erleichtern die Montage.
Buderus bietet den Handwerkspartnern zudem eine ausführliche
Planungsberatung, abgestimmte Pakete mit allen erforderlichen
Komponenten und individuell passenden Wechselrichtern sowie
komplette Montagesysteme.
Neben dem Klima- und Ressourcenschutz spielt die Unabhängigkeit
von der Energiepreisentwicklung eine wesentliche Rolle bei der
Entscheidung für regenerative Stromerzeugung. Angesichts der
Entwicklung bei der Einspeisevergütung gewinnt die Eigennutzung
an Bedeutung. Das Konzept Energie-Plus-Haus von Buderus zielt
ebenfalls in diese Richtung: Dieses Gebäude stellt übers Jahr
gerechnet mehr Primärenergie bereit, als seine Bewohner
verbrauchen. Ein wesentlicher Baustein hierfür ist die
Stromerzeugung mit einer Photovoltaikanlage.
Mit PV-Anlagen erreichen Hauseigentümer eine größere
Unabhängigkeit von der Strompreisentwicklung – die Energie kann
zum Teil direkt im Gebäude verwendet werden. So lässt sich damit
zum Beispiel eine Wärmepumpe betreiben, die Wärme zur
Raumheizung und/oder Trinkwassererwärmung liefert.