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News vom 12.09.2012

Hydraulischer Abgleich – welche Wege führen zum Ziel?

Als Teil einer Systemoptimierung ist der hydraulische Abgleich eine einfache und kostengünstig durchführbare Maßnahme zur Minimierung des Energieaufwands in Heizungsanlagen. Ein Satz mit viel Inhalt. Denn damit diese Maßnahme in Millionen von Bestandsgebäuden auch endlich durchgeführt wird, bedarf es an „Wissen“ und „Werkzeugen“.

Informationen, Interviews, Berichte und Fachbeiträge rund um die Wärmeerzeugung und -verteilung. Heizen mit konventionellen und alternativen Energieträgern. Über all diese Themen informiert das neue HeizungsJournal.
Informationen, Interviews, Berichte und Fachbeiträge rund um die Wärmeerzeugung und -verteilung. Heizen mit konventionellen und alternativen Energieträgern. Über all diese Themen informiert das neue HeizungsJournal.
In einem zweiteiligen Fachbeitrag wird Bernd Scheithauer – Webmaster der Internetseite www. hydraulischer-abgleich.de – versuchen, diese viel diskutierte Maßnahme einmal von zwei anderen Seiten zu beleuchten.


Immer wieder das gleiche Thema: Wie kann man als Fachmann schnell und einfach die Voreinstellwerte der Heizkörperthermostatventile ermitteln? Eigentlich weiß man hier ja, worum und wie es geht, aber das Tagesgeschäft ruft und die Aufgabe „Berechnung und Dokumentation des hydraulischen Abgleichs“ muss gelöst werden. Und das schnell, einfach und fachmännisch richtig. Wichtig hierbei – gerade unter dem Aspekt, dass sich das Thema im wahrsten Sinne des Wortes auch „rechnen“ muss –, das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen muss stimmen.

Das Motto darf ab sofort also nicht mehr lauten: Hydraulischer Abgleich „Ja“ oder „Nein“, sondern „einfach und schnell“ oder „aufwändiger und besser“. Und damit kommt sofort das Merkmal der „Qualität“ beziehungsweise kommen die unterschiedlichen Qualitätsstufen des hydraulischen Abgleichs ins Spiel. Ein Aspekt, der bei dieser Maßnahme nur selten ernsthaft beleuchtet wird.


Als Faustregel gilt:
  • Je höher der Aufwand, umso besser das Ergebnis und die erzielte Energieeinsparung.


Von der einfachen Voreinstellung am Heizkörperventil auf der Basis praxisgerechter Annahmen beziehungsweise Vorgaben bis hin zur exakten (Raum)Heizlast- und Rohrnetzberechnung inklusive Systemoptimierung bietet die Anlagenhydraulik ein breites Spektrum zur effizienteren Nutzung thermischer Energie. Aber: Welcher Weg ist nun der Richtige – oder: Gibt es den richtigen Weg überhaupt?

Jeder muss individuell herausfinden, welche Ziele er hat, wie hoch der Anspruch ist und wie viel Zeit er investieren möchte. Schlussendlich wird es aber immer auf ein anzustrebendes Kosten-Nutzen-Verhältnis hinauslaufen, hinter dem sich die Motive „einfach und schnell“ oder „aufwändiger und besser“ verbergen.

Mehr dazu lesen Sie im neuen HeizungsJournal (Heft 9, September 2012).

Weitere Beiträge im neuen Heft:

  • Moderne Hallenheizungen mit hohem Sparpotenzial – Differenziertere Bewertung von Systemen möglich 
  • Ralf Wißing: „Modulare Systeme für die kontrollierte Wohnungslüftung – Zukunftsweisende Lüftungstechnik eingebunden in Normen und EnEV“  
  • Dipl.-Ing. (FH) Markus Best:„Ventilatortechnik 2.0 – EC-Motoren auf dem Vormarsch“ 
  • Wirksames Werkzeug zur Energieeinsparung – Wärmebildkameras erleichtern die Fehlersuche an Gebäuden und versorgungstechnischen Systemen
  • Gaskraftwerke im Spannungsfeld der Energiewende – Turbinen und Motoren mit Kraft-Wärme-Kopplung unterstützen Trend zur Dezentralisierung 
  • Automobilindustrie baut Angebot an Kleintransportern aus - IAA Nutzfahrzeuge zeigt Lösungen für effiziente Mobilität in Ballungsräumen 
  • Mini-, Mikro-BHKW und Brennstoffzellenheizgeräte mit guten Marktaussichten 
  • Dipl.-Ing. Rolf Egger: „Ein Beitrag zur Energiewende – Mini- und Mikro-KWK-Technologie“ 
  • Blockheizkraftwerken gehört die Zukunft – Interview mit Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht, Vorstand der VNG


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