Seit Jahren steigen die Preise für Heizöl und Erdgas, und kein Ende der Entwicklung ist in Sicht. Doch mit kleinen Maßnahmen an der Heizungsanlage lassen sich die Ausgaben für Energie deutlich senken. Die Innung Sanitär Heizung Klima der Stadt Frankfurt hilft Eigentümern und Mietern mit vielen Ideen und Maßnahmen, in ihren Häusern und Wohnungen Energie und damit bares Geld zu sparen.
Peter Paul Thoma (Innung Sanitär Heizung Klima Frankfurt)- Referent der Informationsveranstaltung „Heizungstuning – gering investive Maßnahmen zu Heizungsoptimierung
für Mieter & Vermieter“. Bild: Innung Sanitär Heizung Klima Frankfurt am Main
Im Energieberatungszentrum Frankfurt am Main „Energiepunkt Frankfurt e.V.“ finden regelmäßige für Bürger der Stadt Informationsveranstaltungen rund ums Energiesparen statt. Am 25. September 2012 informiert die Innung beispielsweise wie Mieter und Vermieter durch gering investive Maßnahmen ihre Heizung optimieren können.
Ganz oben auf der Optimierungsliste steht für Hauseigentümer der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage. Denn oft ist die Heizungsanlage nicht mehr optimal eingestellt, so dass sie zu viel Energie verbraucht. Ein Fachhandwerker von einem Innungsbetrieb stellt alle Komponenten der Heizungsanlage - Pumpe, Kessel und Heizkörper - so aufeinander ein, dass sich die Wärme gleichmäßig im Haus oder der Wohnung verteilt. Dieser Spar-Geheimtipp ist eine gering investive Maßnahme, spart dem Besitzer eines Einfamilienhauses aber bis zu 25 Prozent der Heizungsenergiekosten pro Jahr. Darüber hinaus hilft eine gute Wartung der Heizungsanlage, Heizkosten einzusparen. Das Fachhandwerk prüft, ob die Brenner gereinigt und optimal eingestellt sind und die Heizungsanlage richtig gefüllt und entlüftet ist. Aber auch die Qualität des Wassers wird überprüft, denn voll entsalztes Wasser verhindert die Kesselsteinbildung und sorgt so für eine längere Lebensdauer von Wärmeaustauschflächen und Rohren.
Mehr Geld sparen kann man, wenn die alte Heizungspumpe, in der Regel ein Stromfresser, durch eine neue hocheffiziente Umwälzpumpe ersetzt wird. Stromsparende Heizungsumwälzpumpen benötigen deutlich weniger Leistung, regulieren sich selbst und schalten sich im Sommer ab. Die Hessische Landesregierung hat ein Förderprogramm aufgelegt und bezuschusst seit dem 23. August 2012 den Austausch von Heizungsumwälzpumpen in jedem Ein-, Zweifamilien- und Reihenhaus in Hessen mit 100 Euro pro Pumpe. Die neue Pumpe zahlt sich bereits nach 3- 4 Jahren aus. Weitere Informationen unter
www.energiesparaktion.de oder direkt bei den Fachbetrieben der Innung Sanitär Heizung Klima Frankfurt.
Eventuell ist auch der Einbau neuer Thermostatventile sinnvoll. Smart Home Steuerungen an den Heizkörperventilen können zwischen 15-25 Prozent der Energiekosten sparen. Diese Maßnahme können auch Mieter oder Eigentumswohnungsbesitzer vom Fachbetrieb durchführen lassen. Es gibt viele Möglichkeiten, dem hohen Ölpreis zu trotzen. Die Fachbetriebe der Innung informieren Sie gerne. Zum Beispiel auch, wie man durch richtiges Heiz- und Lüftungsverhalten Energie spart, ohne einen Cent zu investieren.
Informationsveranstaltung 25. September 2012, 18.00 – 20.00 Uhr
„Heizungstuning – gering investive Maßnahmen zu Heizungsoptimierung
für Mieter & Vermieter“
Referent: Herr Peter Paul Thoma (Innung Sanitär Heizung Klima Frankfurt)
Ort: Energiepunkt – Energieberatungszentrum Frankfurt am Main e.V., Sophienhof Ginnheimer Straße 48, 60487 Frankfurt am Main
Um Anmeldung wird gebeten!
Tel.: 069 / 213 839 99
Email:
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