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News vom 08.10.2012

Geänderte Norm für Trinkwasserleitungen (kalt) -
Mit Leitungsdämmung gegen Legionellen

Rohrleitungen werden meist gedämmt, um Energieverluste zu vermeiden. Es gibt aber auch andere Gründe, wie die überarbeitete DIN 1988-200 für Trinkwasser-Installationen zeigt.

Bild: thermaflex
Gefahr aus der Dusche – werden Legionellen eingeatmet, lösen sie eine schwere Lungenentzündung oder das Pontiac-Fieber aus.
Bild: txn/Thermaflex
Um das in Deutschland anerkannt hohe technische Niveau bei Trinkwasser-Installationen weiter zu gewährleisten, wurde die DIN 1988-2 im Mai 2012 durch die optimierte DIN 1988-200 ersetzt. Trinkwasserleitungen sind jetzt so zu dämmen, dass einerseits die Erwärmung des kalten Trinkwassers auf über 25 °C vermieden wird und es andererseits nicht zur Tauwasserbildung kommt.
Was viele nicht wissen: Diese Maßnahme wirkt auch der Ausbreitung der gefürchteten Legionellen entgegen, die für immunschwache und chronisch-kranke Menschen zur tödlichen Gefahr werden können. Und da die aggressiven Legionellen sich bei Temperaturen zwischen 25 °C und 55 °C gut vermehren, ist es wichtig, ihnen das Leben schwer zu machen – unter anderem durch eine Dämmung der Trinkwasserleitung (kalt).
Bild: thermaflex
Legionellen vermehren sich in Rohrleitungssystemen bei Temperaturen zwischen 25 °C und 55 °C besonders gut.
Bild: txn/Thermaflex
Bild: thermaflex
Die platzsparende und handliche Spenderbox ThermaSmart ENEV™ bietet Rohrisolierungen von der Rolle. Die Box ist mit den gängigen 50% Dimensionierungen 15 /10, 18 /10, 22 /10 und 28 /10 in Längen bis zu 27 Meter zu haben.
Bild: txn/Thermaflex
Bild: thermaflex
Die innovative Palettenbox enthält acht Kartons des Rohrisolierungs- Sortiments ThermaSmartENEV mit Anwendungshinweisen für eine EnEV-gerechte Wärmedämmung auf jedem Karton.
Bild: txn/Thermaflex
Die Neufassung der DIN 1988-200 sieht vor, dass die Dämmstoffdicke für frei verlegte Rohrleitungen in nicht beheizten Räumen von 4 mm auf 9 mm erhöht wird. In Rohrschächten, Bodenkanälen und abgehängten Decken (< 25 °C Umgebungstemperatur) muss die Dämmstoffdicke von bisher in vielen Fällen 4 mm auf 13 mm erhöht werden. Für den Installateur wird der Arbeitsalltag erschwert, denn traditionelle Lagerhaltung kommt bei der Fülle notwendiger Rohrdämmungen schnell an ihre Grenzen. Kein Wunder also, dass sich ein praxisgerechtes Isolier-Konzept  wie ThermaSmart ENEV von Thermaflex immer mehr durchsetzt. Sowohl die mit unterschiedlichen Dimensionierungen erhältliche Spenderbox als auch die achtfach bestückte Palettenbox im Europaletten-Format erleichtern dem SHK-Monteur die tägliche Arbeit. Die platzsparende und handliche ThermaSmart ENEV Spenderbox enthält die vier gängigen 50% Dimensionierungen in Längen bis zu 27 Meter.
Die ThermaSmart ENEV Palettenbox hingegen enthält acht handliche Einzelkartons mit den gängigsten Rohrisolierungen in der neuen anwendungsfreundlichen Länge von 150 cm. Wenn gewünscht kann die platzsparende Lagerbox in Europalettengröße auch individuell bestückt werden.
Bild: thermaflex
Die durchdachte Lager- und Transportfreundlichkeit kommt bei SHK-Installateuren gut an: Im Europalettenformat beansprucht die platzsparende und mit acht gängigen ThermaSmart ENEV-Rohrisolierungen bestückte Palettenbox nur wenig Fläche.
Bild: txn/Thermaflex
Bild: thermaflex
Nur eine Dämmdicke ist ausreichend, um die geänderten Vorschriften für die Trinkwasser-Installation nach DIN 1988-200 zu erfüllen.
Bild: txn/Thermaflex

Der neu entwickelte Polyolefin-Isolierschaum ist ökologisch unbedenklich, robust und flexibel. Zudem beeindruckt das Material durch seine Wärmeleitzahl 0,036 W/mK (nach DIN 52613). Dadurch lassen sich mit nur einer Dämmdicke von 10 mm beide Einbausituationen für Trinkwasserleitungen (kalt) abdecken, denn die neue DIN 1988-200 geht bei der Berechnung der Nenndicken von einer Wärmeleitzahl 0,040 W/mK aus. Dank der besseren Wärmeleitzahl von ThermaSmart ENEV™ kann der Installateur bei der Dämmung von Trinkwasserleitungen in jeder Einbausituation die gleiche Dämmstärke verwenden.

Mit all diesen Vorzügen schafft das Isolierkonzept ThermaSmart ENEV sowohl als Spender- als auch als Palettenbox deutlich mehr Übersicht im Lager und macht es den Installateuren leichter, Ordnung zu halten und den Lagerbestand zu überschauen. Der Transport ist einfach, auch in kleineren Lieferwagen. Und mit nur zwölf Größen werden sowohl die Vorschriften der EnEV als auch die geänderten Vorschriften für die Trinkwasserinstallation nach DIN1988-200 erfüllt. Damit wird effizienteres Arbeiten in jedem SHK-Betrieb noch einfacher sowie zeit- und kostensparender. Mehr Infos finden sie hier.
Bild: txn/Thermaflexx
Neben der Gefahr durch Legionellen
kann sich an der kalten Oberfläche von ungedämmten
Trinkwasserleitungen Kondenswasser bilden, welches
einerseits die Bausubstanz schädigen und durch
Schimmelbildung ein weiteres Gesundheitsrisiko für
den Menschen darstellen kann.
Bild: txn/Thermaflex
Bild: txn/Thermaflex
Die Dämmung von Trinkwasserleitungen
(kalt), die eine Erwärmung des Leitungswassers
und die Kondenswasserbildung verhindert,
ist eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von
Gesundheits- und Bauschäden.
Bild: txn/Thermaflex
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