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News vom 21.11.2012

Männer heizen länger als Frauen

Vaillant Wärmebarometer: Großer Europavergleich in sieben Ländern /  In keinem Land wird mehr gegen die Kälte gekuschelt als in Deutschland /  Russen haben es zu Hause gerne am wärmsten, Franzosen und Niederländer am kältesten.

Mehr Männer als Frauen brauchen das Badezimmer mollig-warm.
Mehr Männer als Frauen brauchen das Badezimmer mollig-warm.
Die unterschiedlöichen Vorlioeben bei der Raumtemperatur unterscheiden sich deutlich: In Russland hat man es vergleichsweise am wärmsten, gefolgt von Österreich und Deutschland. Dabei ist es in russischen Kinderzimmern mehr al fünf Grad wärmer als in niederländischen. Die kühlsten Räume findet man in den Niederlanden oder in Frankreich. Grafiken: Vaillant
Die unterschiedlöichen Vorlioeben bei der Raumtemperatur unterscheiden sich deutlich: In Russland hat man es vergleichsweise am wärmsten, gefolgt von Österreich und Deutschland. Dabei ist es in russischen Kinderzimmern mehr al fünf Grad wärmer als in niederländischen. Die kühlsten Räume findet man in den Niederlanden oder in Frankreich. Grafiken: Vaillant
Wenn die Temperaturen sinken, kuschelt fast die Hälfte der Deutschen am liebsten mit ihrem Partner, um sich warm zu halten. Damit liegen sie im europäischen Vergleich an der Spitze. Das ist ein Ergebnis des ersten Vaillant Wärmebarometers, einer repräsentativen Studie, die der Heiztechnikspezialist in Zusammenarbeit mit TNS Infratest durchgeführt hat. Eiszeit in deutschen und niederländischen Schlafzimmern Die Franzosen mögen es gerne kühl, die Russen lieber warm: Die Wohlfühltemperaturen unterscheiden sich von Land zu Land. Für rund 74 Prozent der Franzosen liegt die ideale Raumtemperatur bei unter 20 Grad, selbst im Wohnzimmer. Die Russen hingegen mögen es im Schnitt in allen Zimmern am wärmsten. Im Wohnzimmer liegt ihre Wohlfühltemperatur bei knapp 22 Grad. Die Deutschen liegen im Ländervergleich meist in der Mitte, nur zum Schlafen bevorzugen sie deutlich niedrigere Temperaturen als andere Länder: Mehr als die Hälfte der Befragten hierzulande gibt an, das Schlafzimmer nicht zu heizen. Nur in den Niederlanden bleiben noch mehr Schlafräume kalt.

Russische Heizungen im Dauereinsatz
Die Russen mögen es nicht nur am wärmsten, sie heizen auch am längsten, nämlich von Oktober bis einschließlich April. Deutsche und Österreicher drehen die Heizung ebenfalls bereits Mitte Oktober auf, Briten, Franzosen, Niederländer und Italiener warten damit bis November. Im März endet für alle Nationen die Heizsaison – mit Ausnahme der Russen.

Die Menschen in den einzelnen Ländern setzen auf unterschiedliche Maßnahmen, um der Kälte zu trotzen. 71 Prozent der Deutschen schwören etwa aufs Einkuscheln in eine Decke, gefolgt von den Österreichern mit 57 Prozent. Für 70 Prozent der Deutschen gehört dazu außerdem ein heißes Getränk ebenso wie für die Russen. Um sich in der Wohnung warm zu halten, schwören Briten, Russen und Franzosen in erster Linie auf wärmere Kleidung. Für die anderen Nationen ist das Einschalten und Hochdrehen der Heizung das wichtigste Mittel gegen Kälte.

Im Land der Warmduscher und Samstagsbader
Während es die Franzosen in den Räumen gerne frisch haben, mögen sie in der Dusche die hohen Temperaturen: Mit 97,5 Prozent ist hier der Anteil der Heiß- und Warmduscher am höchsten. Auch die Italiener mögen es unter der Dusche sehr gerne heiß (49,8 Prozent) oder mindestens warm (44,9 Prozent). In Deutschland dagegen ist der Anteil der Warmduscher (76,8 Prozent) gegenüber den Heiß- (15,5 Prozent), Wechsel- (7 Prozent) bzw. Kaltduschern (0,3 Prozent) am höchsten. Die Russen duschen im europäischen Vergleich am längsten: Der Anteil derer, die länger als 15 Minuten duscht, liegt hier bei 24 Prozent, in Deutschland bei nur 3,6 Prozent.

Was die Badegewohnheiten angeht, haben die Deutschen mit Österreichern und Russen etwas gemein: In den drei Ländern ist Samstag der beliebteste Badetag. Die Befragten in den anderen Ländern lassen sich am liebsten sonntags ihr Badewasser ein.

Einsame Stoßlüfter in Deutschland und Österreich
Beim Thema Heizkostensparen zeigen sich die sieben europäischen Länder sehr uneins. Vor allem die Russen gehen hier andere Wege als die übrigen Nationen: Sie setzen auf Modernisierungsmaßnahmen wie die Verbesserung der Wärme dämmung (60,2 Prozent), Erneuerung der Fenster (53,1 Prozent) und Wartung der Heizung (20,7 Prozent). Die Deutschen halten das Vermeidung von Dauerlüften (61,8 Prozent) für das effizienteste Mittel. Damit stehen sie europaweit zusammen mit den Österreichern (61,1 Prozent) recht einsam da.

Männer heizen länger als Frauen
Die Vorlieben beim Heizen, Baden und Duschen unterscheiden sich nicht nur nach Ländern, sondern auch nach Geschlechtern. So duschen deutsche Männer beispielsweise gerne im Warmen: Im Badezimmer wollen es deutlich mehr Männer (33 Prozent) zwischen 22 und 24 Grad warm haben als Frauen (28 Prozent). Außerdem interessant: Der Anteil der Männer, die im Mai noch heizen, ist etwa sieben Prozentpunkte höher als der bei den Frauen. Im Juni sind es immerhin noch rund drei Prozentpunkte.

Studienergebnisse für die SHK-Branche - Deutsche wollen beim Heizen künftig auf Sonnenenergie setzen

Mehr als die Häfte der Deutschen plant künftig auf Solarthermie zu setzen. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland damit auf dem zweiten Platz, nur in Italien ist der Anteil derjenigen, die künftig mit der Kraft der Sonne heizen wollen, noch höher. Ebenfalls beliebt als künftige Energiequelle ist die Wärme aus Luft, Erde oder Grundwasser. Das ist eines der Ergebnisse des ersten Vaillant Wärmebarometers, einer repräsentativen Studie, die der Heiztechnikspezialist in Zusammenarbeit mit TNS Infratest durchgeführt hat.

Thema Energiesparen: Deutsche schalten ab
Was die Maßnahmen zum Energiesparen betrifft, besteht international zumindest Einigkeit: In allen Ländern versuchen die meisten Befragten, den Stand-by-Betrieb von Elektrogeräten zu vermeiden. Auf Platz zwei folgt in Deutschland der Kauf von regionalen Produkten (rund 36 Prozent). Etwa 31 Prozent würden sich hierzulande ein sparsameres Auto zulegen, um den persönlichen Energieverbrauch zu reduzieren. Nur 17,5 Prozent der Deutschen spielen dagegen mit dem Gedanken, sich zu diesem Zweck eine effizientere Heizung einbauen zu lassen. Nur in den Niederlanden und Österreich ist diese Maßnahme noch unbeliebter. Dies überrascht, denn grundsätzlich scheinen die Deutschen nicht an moderner Heiztechnik zu zweifeln: In keinem anderen Land ist der Anteil derjenigen, die glauben, dass eine neue Heizungsanlage langfristig Ersparnisse bringt, so hoch wie hierzulande (rund 42 Prozent).

Wohl überlegt: Investitionen in neue Heizsysteme
Auffällig ist außerdem, dass europaweit angesichts der Technologievielfalt eine große Unsicherheit darüber besteht, welches Heizsystem das richtige ist. So wollen jeweils mehr als die Hälfte der Befragten in Frankreich, Russland und dem Vereinigten Königreich vor dem Kauf einer neuen Heizung die technischen Entwicklungen der nächsten Zeit abwarten. In Italien ist dieser Anteil mit rund 58 Prozent am höchsten. Zwar wohnen in Deutschland am wenigsten Menschen, die bei der Entscheidung für eine neue Heizung derartig zögern, doch auch hierzulande trifft dies noch auf rund 42 Prozent der Befragten zu.

Heizkosten senken: Vielfältige Maßnahmen
Um den Betrag auf ihrer nächsten Heizkostenabrechnung zu senken, greifen die Deutschen zu vielfältigen Maßnahmen. Dabei erfeut sich das Vermeiden von Dauerlüften größter Beliebtheit, rund 62 Prozent der Menschen hierzulande halten dies für besonders wirksam. Ebenfalls weit verbreitet ist es, die Heizung möglichst spät im Jahr anzustellen (58,3 Prozent). Knapp die Hälfte der Deutschen schwört außerdem darauf, die Heizung so zu programmieren, dass sie nachts nicht heizt. Immerhin noch mehr als ein Viertel der Befragten gibt an, bestimmte Räume nicht mehr zu heizen und auf ihre Nutzung zu verzichten, um die Heizkosten im Rahmen zu halten.

Über das Vaillant Wärmebarometer
Wo wohnen die meisten Warmduscher? Bei welchen Raumtemperaturen fühlen sich Deutsche, Russen oder Franzosen am wohlsten? Und was sind die beliebtesten Maßnahmen gegen Kälte? Für das Wärmebarometer 2012 hat Vaillant in Zusammenarbeit mit TNS Infratest fast 8.000 Menschen in sieben europäischen Ländern befragt. In Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Russland haben die Befragten online zu ihren Gewohnheiten rund um die Themen Heizen, Warmwasser und Energiesparen Auskunft gegeben.

Weitere Informationen zum Vaillant Wärmebarometer finden Sie unter www.waermebarometer.de.
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