Der demografische Wandel erfordert immer mehr altersgerechten Wohnraum. Das gilt nicht zuletzt für das Badezimmer. In Normalhöhe installierte WCs können beispielsweise im Alter die komfortable Nutzung beeinträchtigen. Mit den neuen WC-Modulen für die Viega Vorwandsysteme „Eco Plus“ und „Steptec“ lässt sich die Sanitärkeramik in den Bädern jetzt nachträglich anpassen: Nahezu werkzeugfrei kann die Sitzhöhe des WCs um bis zu 80 Millimeter verändert werden.
Mit den neuen WC-Modulen für die Vorwandsysteme „Eco Plus“ und Steptec“ kann die Sitzhöhe des WCs auch nachträglich noch um bis zu 80 Millimeter verändert werden. Foto: Viega
Wenn nach den bevorzugten Wohnformen im Alter gefragt wird, steht eine Tendenz fest: Die meisten Menschen wollen möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben. Eine Umfrage durch das Marktforschungsinstitut TSN Emnid aus dem Januar 2011 ergab beispielsweise, dass sich 67 Prozent der Befragten auch im Alter von über 70 Jahren ein solches eigenständiges Leben wünschen. Jeder zweite über 50 ist sogar bereit, dafür sein Haus oder seine Wohnung umzubauen; etwa jeder dritte würde für eine altersgerechte Wohnung umziehen.
Viele Umbauten oder Umzüge ließen sich aber vermeiden, wenn diese veränderten Anforderungen an die Wohnungsausstattung frühzeitig berücksichtigt werden, beispielsweise bei der Badausstattung. Viega hat daher für die Serien „Eco Plus“ und „Steptec“ ein neues WC-Modul im Programm, bei dem die Sanitärkeramik ohne großen Aufwand nachträglich um 80 Millimeter in der Höhe verstellt werden kann.
Die Anpassung ist äußerst einfach, durch Fachkundige fast werkzeugfrei möglich: Es müssen lediglich die beiden Muttern zur Befestigung der Keramik gelöst werden, um das WC bedarfsgerecht höher zu platzieren. Anschließend wird die Befestigung wieder angezogen und das WC kann wie zuvor belastet werden.
Flexible Rohrleitungen
Erreicht wurde die einfache Verstellbarkeit durch die neue Konstruktion des Vorwandelements. Es ist jetzt unter anderem mit einem flexiblen Spülrohr, einem variablen Ablaufbogen und Langlöchern für die Befestigung der WC-Keramik ausgestattet.
Zum Lieferumfang gehört außerdem eine Schablone für die passgenauen Aussparungen in der Beplankung und in den Fliesen. Um die Aussparungen im Fliesenbild abzudecken, kann zusätzlich eine Edelstahlblende montiert werden.
KfW bezuschusst
Das neue WC-Modul ist für Wohnungsbaugesellschaften oder die Betreiber von Seniorenheimen genauso interessant wie für private Bauherren, da es „mitwächst“: Über Jahre hinweg kann das WC nach der Erstausstattung in der gewohnten Höhe genutzt werden. Erst, wenn körperliche Beeinträchtigungen einen höheren Sitz erfordern, wird die Keramik neu angepasst. Genau so einfach lässt sich die alte Sitzhöhe wieder herstellen, wenn zum Beispiel im Geschosswohnungsbau eine Wohnung später neu vermietet wird.
Für den Geschosswohnungsbau oder den Betreiber von Seniorenimmobilien ist die Installation der neuen WC-Module von Viega doppelt interessant, da altersgerechtes Umbauen von Wohnraum durch die KfW (Förderbank der deutschen Wirtschaft) bezuschusst wird. Voraussetzung ist aber beispielsweise im Förderprogramm 159, dass „WCs in ihrer Sitzhöhe entsprechend dem Bedarf der Nutzer angebracht oder in der Höhe flexibel montierbar sein müssen“ – zwei Bedingungen, die die neuen WC-Vorwandmodule von Viega in jeder Hinsicht erfüllen.