Am ISH-Messestand des Wassertechnikunternehmens Berkefeld geht es vor allem um Trinkwasserhygiene und die effiziente Konditionierung von Heizungswasserkreisläufen. Zwei Produktinnovationen stehen im Vordergrund: Der BerkeSoft mini zur Enthärtung und der Heizungswasserfilter BerkeSelect 2035 maxi.
Innovationen in der Wassertechnik zu sehen auf dem ISH-Messestand von Berkefeld, Halle 5.1, Stand D60.
Die sparsame Art, Wasser zu enthärten
Die Enthärtungsanlage BerkeSoft mini eignet sich ideal für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Gewerbeobjekte. Bereits bei mittleren Härtegraden empfiehlt sich der Einbau, um eine lange Lebensdauer von Haushaltsgeräten und Systemen sicherzustellen. Außerdem werden der Energiebedarf zur Wassererwärmung verringert und ein hoher Komfort durch optimalen Geschmack erzielt. Der Wasserenthärter arbeitet nach dem Ionenaustauschverfahren, das heißt die im Wasser enthaltenen Härtebildner Calcium und Magnesium werden beim Durchfließen des Enthärters gegen Natrium ausgetauscht. Zur Einstellung einer optimalen Trinkwasserhärte von 6°dH bis 8°dH ist eine Verschneide-Einrichtung in die Anlage integriert. Nach Erschöpfung des zur Verfügung stehenden Ionenaustauschermaterials erfolgt eine Regeneration mit Kochsalzlösung. Mit der speziellen Steuerung der besonders Anlage wird vor jeder Regeneration die genau benötigte Menge an Salz und Wasser automatisch berechnet und eingesetzt. So wird der Ressourcenverbrauch deutlich reduziert. Dies entlastet den Geldbeutel und schützt die Umwelt.
Aufgabe mit Potenzial: Heizungswasser gemäß VDI 2035
Energiekosten senken und Betriebssicherheit steigern sind auch die wesentlichen Vorteile des Feinstfilters BerkeSelect 2035 maxi. Mit einer Kombination aus Entsalzung oder Enthärtung in Verbindung mit Feinstfiltration bietet diese Anlage eine effiziente Option zur Wasseraufbereitung von Heizungsanlagen gemäß VDI 2035. Der BerkeSelect maxi ermöglicht neben der Filtration durch wahlweise Entsalzung oder Enthärtung für eine höhere Qualität des Heizungswassers direkt im System. Durch die Filtration im Bypass mit gleichzeitiger Entsalzung oder Enthärtung über ein hochwirksames Ionenaustauscherharz wird sowohl Steinbildung wie auch einer Verschmutzung durch Schwebstoffe wirksam vorgebeugt. Die Notwendigkeit einer Erst- oder Neubefüllung mit vollentsalztem oder enthärtetem Wasser entfällt. In Abhängigkeit vom Rohwasser ist die Anlage für Heizungsanlagen ab circa 150 kW besonders geeignet. Sie wird auch in Nahwärmenetzen und geschlossenen Kühl- und Prozesswasserkreisläufen erfolgreich eingesetzt.
Mehr zu Wasseraufbereitung in der Gebäudetechnik:
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