Die ISH ist erfolgreicher denn je – mit einem Plus bei zentralen Kenngrößen geht die weltgrößte Leistungsschau für innovatives Baddesign, energieeffiziente Heizungs- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien zu Ende. Vom 12. bis zum 16. März 2013 zeigten 2.434 Aussteller (2011: 2.382) auf einer Fläche von 258.000 Quadratmetern (2011: 255.900) erstmals ihre Weltneuheiten.
Eröffnung der ISH 2013. Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel
Andrang in Halle 8. Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel
Neuste Öltanks gab es bei Dehoust zu sehen. Bilder: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Petra Welzel
Am gemeinsamen Stand des Heizungsjournals und HaustechnikDialogs erfreuten sich die Besucher über digitale Karikaturen.
Insgesamt rund 190.000 (2011: 203.410) Besucher begutachteten
während der fünf Messetage die Innovationen der weltweit
führenden Hersteller. Der späte Wintereinbruch in weiten Teilen
Europas verhinderte einen noch höheren Zuspruch. Gleichwohl kam
auch dieses Jahr ein gutes Drittel der Besucher aus dem Ausland.
„Die Zahlen beweisen eindrucksvoll die international führende
Position der ISH als Weltleitmesse für den Verbund von Energie und
Wasser“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung
der Messe Frankfurt. „Die ISH ist bei allen wichtigen Kriterien wie
Angebotsqualität, Aussteller- und Besucherzahlen sowie
Internationalität unangefochten die Nummer eins“.
Mit der Fokussierung auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit
ist die weltweit größte Leistungsschau der Sanitär-, Heizungs- und
Klimabranche topaktuell. Die 27. Ausgabe der ISH stand ganz im
Zeichen des effizienten Umgangs mit den Ressourcen Energie und
Wasser. Diese Ausrichtung zog sich durch alle Produkte und
Trendthemen der beiden Bereiche ISH Energy und Water. Im
Bereich ISH Energy präsentierten die Hersteller marktreife und
zukunftsweisende Lösungen rund um die Haus- und Gebäudetechnik. Mit effizienten und modernen Klimatisierungs-,
Heizungs- und Lüftungsprodukten lassen sich bis zu 50 Prozent des
Energieverbrauchs einsparen. Investitionen in neue Technologien
leisten damit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Energiewende,
sondern amortisieren sich auch schnell. Ganz nebenbei erhöhen
sich zudem Funktionalität, Komfort und Wohlbefinden. Das Design
und generationsübergreifende Lösungen kein Widerspruch sind,
zeigte der Bereich ISH Water. Das Badezimmer gewinnt in seiner
Wertigkeit für den Wohnkomfort bei Nutzern zunehmend an
Bedeutung. Gleichzeitig wächst aufgrund des demographischen
Wandels der Anspruch, Bäder über mehrere Generationen hinweg
nutzen zu können. Die Aussteller zeigten zahlreiche Lösungen wie
sich diese Anforderungen an das Bad optimal kombinieren lassen.
Auch in der Besucherstruktur spiegelt sich die Ausrichtung der ISH
als Weltleitmesse für den Verbund von Energie und Wasser wider.
Mit einem Besucheranteil von rund 35 Prozent war das Handwerk
wie schon in den Jahren zuvor die stärkste Besuchergruppe. Ähnlich
hoch ist der Anteil der Besucher aus dem Ausland. Besonders in
vielen Wachstumsmärkten war ein deutliches Plus zu verzeichnen.
Dazu gehörten Osteuropa, Nordafrika, Südostasien, der
Mittlere Osten und China.
Gleichermaßen gut beurteilten Aussteller und Besucher die Qualität
der diesjährigen ISH. Besonders positiv äußerten sich die deutschen
Aussteller bei der Umfrage der Messe Frankurt über die aktuelle
Branchenkonjunktur. 94 Prozent der Befragten bewerten diese mit
gut oder befriedigend. Positiv war zudem die Beurteilung der
Erreichung der Messebeteiligungsziele (85 Prozent) und die
Erreichung der Zielgruppen (76 Prozent). Dies entspricht einem
Zuwachs von zwei, beziehungsweise drei Prozent im Vergleich zur
Vorveranstaltung. Bei den ausländischen Ausstellern fiel ebenfalls
die Bewertung der Messebeteiligungsziele (81 Prozent) sowie das
Gesamturteil (79 Prozent) gut aus.
Absolute Spitzenwerte gab es auf Besucherseite. Die
durchschnittliche Angebotsbewertung lag mit 97 Prozent nochmal
drei Prozent höher als in 2011. Besonders erfreut zeigten sich die
ausländischen Besucher mit 98 Prozent (plus drei Prozent) über die
Erreichung der Messebesuchsziele. Die Gesamtbeurteilung blieb auf
einem konstant hohen Niveau von 96 Prozent.
Eine positive Bilanz ziehen auch die Trägerverbände der ISH:
Manfred Stather, Präsident des Zentralverbandes Sanitär
Heizung Klima (ZVSHK):
„Ohne das Handwerk geht es nicht. Das Motto unseres
Messeauftrittes hat sich bestätigt. Für den ZVSHK war die
diesjährige ISH eine großartige Messe. Für uns als Vertreter der
größten Besuchergruppe gilt: Wir sind zufrieden, wenn das
Fachhandwerk zufrieden ist mit seinem Messebesuch. Und dies war
uneingeschränkt der Fall. Trotz Schnee und Kälte war die ISH
Pflichttermin im Veranstaltungskalender des Handwerks. Das
langjährige Erfolgsrezept der Weltleitmesse hat sich erneut bestätigt:
innovative Produktpräsentationen für Wasser, Wärme, Luft unter
einem Messedach. An unserem eigenen Messestand haben wir der
ISH ein mediales Fenster geschaffen. Unsere täglichen
Nachrichtensendungen bleiben auch nach der ISH abrufbar auf
www.zvshk.de.“
Andreas Dornbracht, Vorsitzender der Vereinigung Deutsche
Sanitärwirtschaft (VDS):
„Trotz aller Widrigkeiten des ersten Tages und der Anfahrtsprobleme
– die Besucher schlugen sich durch und sorgten die Folgetage
wieder für volle Messehallen. Bemerkenswert war die
Internationalität und die gute Vorbereitung der Messebesucher. Das
Interesse richtete sich nicht nur auf die vielfältigen neuen Produkte,
sondern vermehrt auch auf die dahinterstehenden Produkt-, Markenund
Badphilosophien der Hersteller. Einmal mehr und ganz
besonders in diesem Jahr zeigte die ISH, dass sie als Weltleitmesse unverzichtbare Inspirationsquelle für die Badbranche, national und
international, ist.“
Manfred Greis, Präsident des Bundesindustrieverbandes
Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH):
„Der BDH ist sehr zufrieden mit der ISH. Die schlechte Witterung hat
sich natürlich auf die Besucherzahl ausgewirkt, was aber
wettgemacht wurde durch die hohe Qualität der Messegäste. Die
Industrie hat zur Weltleitmesse ihre Innovationskraft für den
Wärmemarkt erneut unter Beweis gestellt. Mit diesen technischen
Lösungen kann die Energiewende im Wärmemarkt geschafft
werden. Besonders wichtig ist für den BDH die weitere
Internationalisierung der Besucher. Zuwächse der Besucher gab es
zur ISH vor allem aus Asien und Nordamerika. Diese zeugen vom
großen internationalen Interesse an deutschen Produkten und
Systemen. Das vom BDH, der Messe Frankfurt und elf
Partnerverbänden organisierte ISH Technologie- und Energie-Forum
stieß nicht nur bei deutschen, sondern auch internationalen
Besuchern erneut auf großes Interesse.“
Prof. Dr. Ulrich Pfeiffenberger, Vorsitzender des Vorstandes des
Fachverbandes Gebäude-Klima (FGK):
„Die ISH/Aircontec 2013 bewies wieder unmissverständlich: Sie ist
weltweit die führende und Maßstäbe setzende Leitmesse der Klimaund
Lüftungstechnik. Die deutsche Industrie präsentierte
faszinierende Innovationen zur Steigerung von Energieeffizienz,
Komfort und Luftqualität in Innenräumen. Sowohl für den Wohn- wie
für den Nichtwohnhausbereich spiegelte die ISH 2013 die aktuellen
Entwicklungen in der Klima- und Lüftungstechnik wider und setzte
damit ihre Erfolgsgeschichte fort. Die ausstellende Industrie ist
begeistert von der Messe, der hohen Internationalität und Qualität
der Fachbesucher. Das gut besuchte KLIMA-FORUM des FGK
bestätigte diese Eindrücke.“