Der Markt für die Gebäudeautomationsbranche zeigte sich im vergangenen Jahr nach Auskunft des Fachverbandes Automation + Management für Haus + Gebäude im VDMA stabil. In Deutschland erreichte der Branchenumsatz einen Wert von rund 1,48 Mrd. Euro – ein Plus von 2,5 Prozent. Auch für 2013 wird ein leicht positiver Trend erwartet. Doch wird die Bedeutung der Gebäudeautomation noch häufig unterschätzt.
Informationen, Interviews, Berichte und Fachbeiträge rund um die Wärmeerzeugung und -verteilung. Heizen mit konventionellen und alternativen Energieträgern. Über all diese Themen informiert das neue HeizungsJournal.
Das
HeizungsJournal hat führende Anbieter
nach ihrer Einschätzung über das Energieeinsparpotential
gefragt, nach der Rolle des Heizungsfachhandwerks und
der TGA-Fachplaner für die Akzeptanz von Gebäudeautomation
beim Endkunden, sowie über die Themen Kommunikationsstandards
und Innovationen. Rede und Antwort
standen Karlheinz
Jäger, Verkaufsleiter
CentraLine in
Deutschland, Österreich und der Schweiz (CentraLine ist
eine Marke von
Honeywell), Hans
Symanczik, Leiter Vertriebs
& Marketing Management/OEM bei
Kieback&Peter,
Werner
Ottilinger, Geschäftsführer
Sauter Deutschland,
und Martin
Zährl, Deutschland-Leiter der Business Unit Control
Products & Systems bei der
Siemens-Division Building
Technologies.
Wieweit sehen Sie das Thema Gebäudeautomation bei den Diskussionen über die Energiewende in Deutschland gebührend berücksichtigt?
Jäger (CentraLine):
Dass professionelles Energiemanagement, also das vollständige Erfassen und Analysieren von Energieströmen und -verbräuchen, um eine hohe Wirtschaftlichkeit und maximale Energieeffizienz zu erreichen, momentan das aktuelle Thema in der Gebäudeautomation ist, hat auch die Bundesregierung durchaus erkannt: In einem Gesetzentwurf hat sie definiert, dass „die Unternehmen, die den Spitzenausgleich ab 2013 in Anspruch nehmen wollen, Energiemanagement oder Umweltmanagementsysteme verbindlich einführen und betreiben müssen. Das bedeutet, dass diese Unternehmen ihren Energieverbrauch systematisch
erfassen und in einem strukturierten Prozess Einsparpotentiale ermitteln müssen.“
Mehr dazu lesen Sie im neuen HeizungsJournal (Heft 4-5, April 2013).
Weitere Beiträge im neuen Heft: - Die Heizungsanlage im Griff – Wie man heiztechnische Systeme optimiert und dauerhaft effizient betreibt
- ISH: Installationstechnik – Smarte Lösungen gefragt – Weiterentwicklungen und Ergänzungen prägten Bild der Installationstechnik
- Übergangsfrist endet 2013 – Messung des Energieanteils für Warmwasser wird Pflicht
- Planen und erfolgreich sein – Softwarewerkzeuge sind Treiber energieeffizienter Gebäude
- Fehlbeträge in der Firmenkasse – Wann müssen Arbeitnehmer haften?
- Keine gravierenden Änderungen – Bundeskabinett beschließt Novelle des EnEG und der EnEV
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