Der neue ECC2 Funktionscontroller und seine beiden Ergänzungsmodule machen das Wassermanagementsystem AQUA 3000 open noch effizienter. Die gesamte Trinkwasserinstallation im Gebäude kann jetzt mobil gesteuert und überwacht werden, inklusive GLT-Anbindungsoptionen. Ziel ist die bestmögliche Trinkwasserhygiene an jeder Entnahmestelle im Gebäude.
Erstmals wird im neuen ECC2 eine Echtzeituhr verwendet, die alle Funktionen entsprechend der eingestellten realen Zeiten startet. Sämtliche Daten und relevanten Parameter der Armatur können mit Datum und Uhrzeit über einen USB-Anschluss direkt ausgelesen werden. Die ausgelesenen Daten stehen im csv-Format zur Verfügung und können anschließend in der vom Betreiber bevorzugten Form visualisiert werden. Die interne Speicherzeit beträgt maximal drei Monate. Das gut lesbare, beleuchtete Display erleichtert das Ablesen und Navigieren im Menü.
Mit Hilfe eines GSM-Funkmoduls kann das Wassermanagementsystem AQUA 3000 open jetzt mobil gesteuert und überwacht werden.
Im ECC2 sind ein Ethernet-CAN-Coppler und die Systemspannungsversorgung sowie ein WEB-Server integriert. Dieser ersetzt die bisher notwendige Systemsoftware und vereinfacht die Bedienung des Gesamtsystems über alle gängigen Browservarianten.
Über eine genormte RJ45 Schnittstelle kann das Wassermanagement AQUA 3000 open mit der vorhandenen Gebäudeleittechnik kommunizieren. Hierzu stehen neben Ethernet die Datenprotokolle BacNet-IP, ModBus, KNX-IP und OPC zur Verfügung.
Wie bisher ermöglicht der ECC2 für alle angeschlossenen Armaturen Hygienespülungen, Thermische Desinfektionen, Betriebsartenumschaltung, Reinigungsabschaltung, Systemstörungsmeldungen und Statistikfunktionen. Für die räumliche Unterteilung innerhalb eines Gebäudes oder zur effektiven und sicheren Durchführung von Sonderfunktionen bietet sich die Einteilung aller an einen ECC2 angeschlossenen Armaturen in Gruppen an (bis zu acht Gruppen).
Neben dem bekannten Funktionsumfang des Wassermanagementsystems AQUA 3000 open bietet der ECC2 in Kombination mit zwei Ergänzungsmodulen zusätzliche Funktionen.
Mit Hilfe des GSM-Funkmoduls kann für die Fernwartung mobil über das Internet auf die Anlage zugriffen werden. Über dieses Modul lassen sich außerdem Störmeldungen via SMS an bis zu fünf Empfänger versenden. Voraussetzung dafür sind eine SIM-Karte, ein UMTS-Mobilfunknetz und eine optionale Antenne je nach individueller Stärke des Empfangssignals im Gebäude.
Pro ECC2 können bis zu zwei Erweiterungsmodule I/O für digitale Ein- und Ausgänge angeschlossen werden. Je I/O-Modul stehen 8 Ein- bzw. 8 Ausgänge zur freien Parametrierung zur Verfügung.