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News vom 19.02.2002

Deutsche Haushalte zahlen fürs Heizen über 1,2 Milliarden DM (614 Mio. Euro) zuviel


Größte Energie-Sparpotenziale liegen in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen

Mindestens 3,3 Millionen Öl- und Gasheizungen in der Bundesrepublik bescheren Hauseigentümern und Mietern gegenwärtig eine zusätzliche finanzielle Belastung in Milliardenhöhe durch deutlich zu hohe Heizkosten. Denn diese vor 1983 installierten Heizkessel verbrauchen nach heutigem Stand der Technik viel zu viel Energie - oftmals rund ein Drittel mehr als moderne Anlagen. Zum Kreis der Energieverschwender zählen aber auch 1,2 Millionen Heizkessel, die Mitte der achtziger Jahre in Betrieb genommen wurden. Insgesamt gelten damit rund 4,5 Öl- und Gasheizungen in Deutschland als modernisierungsbedürftig.

Nach den zuletzt vorgelegten Daten des Zentralinnungsverbandes des deutschen Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) werden derzeit in Deutschland gut 1,9 Millionen Ölheizungen betrieben, die älter als 18 Jahre sind. Die meisten von ihnen stehen im Süden der Bundesrepublik. Mit rund 439.000 Anlagen, die vor 1983 installiert wurden, führt Bayern die Tabelle an, gefolgt von Baden-Württemberg mit fast 353.000 Altanlagen. In Nordrhein-Westfalen werden laut ZIV-Erhebungen rund 331.000 veraltete Ölheizungen betrieben, in Niedersachsen gut 255.000, in Hessen knapp 190.000 und in Rheinland-Pfalz ungefähr 155.000.

Prozentual betrachtet bietet sich freilich ein anderes Bild. Auf das Verhältnis zwischen dem jeweiligen Gesamtbestand und den mindestens 18 Jahre alten Ölheizanlagen bezogen, liegen die nördlichen Bundesländer beim Modernisierungsbedarf an der Spitze. So sind in Niedersachsen 42 Prozent aller installierten Ölheizungen vor 1983 in Betrieb gegangen, in den Stadtstaaten Bremen und Hamburg 38,7 beziehungsweise 37,4 Prozent sowie in Schleswig-Holstein 34,1 Prozent.

Heizungstechnisch auf neuestem Stand sind laut ZIV-Statistik die Berliner und die Saarländer. An der Saar sind 28,2 Prozent der Ölheizanlagen älter als 18 Jahre, an der Spree sind es "nur" 25,5 Prozent. Besser gestellt sind natürlich die neuen Bundesländer, in denen bis zur Wende das System Ölheizung praktisch nicht vorkam. Dennoch werden zwischen Elbe und Oder rund 12.000 ältere, ineffiziente Ölheizanlagen betrieben, die ebenfalls sanierungsbedürftig sind.

Energieverschwender mit einer Betriebszeit von mittlerweile mehr als 18 Jahren sind aber nicht nur bei Ölheizungen, sondern auch unter den Gasheizungen zu finden, bundesweit rund 1,4 Millionen Anlagen. Absoluter Spitzenreiter ist hier Nordrhein-Westfalen mit fast 530.000 solcher veralteten Gasheizkessel, gefolgt von Niedersachsen mit rund 316.000 Gas-Oldies.

Bundesweit ergibt sich also ein enormes Potenzial, den Energieaufwand und die Kosten fürs Heizen zu senken. Das Schornsteinfegerhandwerk hat hochgerechnet, dass allein durch die Modernisierung der 3,3 Millionen vor 1978 installierten, veralteten Öl- und Gasheizungen bis zu 16,9 Milliarden Kilowattstunden (kWh) eingespart werden könnten. Auf der Basis der gegenwärtigen Energiepreise würde damit die Rechnung für Raumwärme und Warmwasser um runde 1,2 Milliarden DM (614 Mio Euro) reduziert.

Vor diesem Hintergrund hat das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) gemeinsam mit dem Heizungshandwerk und dem Mineralölhandel bereits vor geraumer Zeit eine bundesweite Modernisierungsoffensive ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Möglichst viele Besitzer veralteter Ölheizungen sollen über das hohe Energiesparpotenzial moderner, leistungsoptimierter Ölheiztechnik informiert und von den Vorteilen einer Modernisierung überzeugt werden.

Im Rahmen dieser Aktion können Altanlagenbesitzer zum Beispiel bei ihrem Heizölhändler einen Gutschein für die kostenlose Modernisierungsberatung eines Heizungsfachmanns nach Wahl anfordern. Während eines solchen Beratungsgesprächs am (Alt-)Objekt kann der Experte vom Handwerk zumeist auch abschätzen, wieviel ein Modernisierungsinteressent vom Milliarden-Einsparkuchen demnächst für sich abzweigen könnte. Bei einer erreichbaren Verbrauchsreduzierung von bis zu 40 Prozent kommt im Regelfall eine Summe zusammen, die eine Investition in moderne Ölheiztechnik durchaus attraktiv macht.
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Klaus Beh schrieb: @ gecco Kann doch nicht so schwer sein. Erstens, wieviel kW brauchst du? Zweitens, Angebote vom Erdwärmesondenbohrunternehmen einholen, das die GARANTIERTE Entzugsleistung von ...kW beinhaltet. Zusätzlich...
Peter 888 schrieb: Hallo Druckschläge in der Leitung treten auf wenn die Leitungslänge sehr dünn im Vergleich zur Länge ist und die darin fliessende Wassersäule abbrupt abgebremst wird. Dann schlägt die Wassersäule...
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