
Die Münchner Schiedel GmbH, Europas Marktführer bei Abgassystemen, präsentiert zwei neue Komponenten zum Universalschornsteinsystem Schiedel Absolut: den neuen Fertigfuß und den Absolut in geschosshoher Fertigelement-Bauweise. Beide Bauteile ermöglichen ein besonders zeit- und kostensparendes Versetzen bei einem gleichzeitigen Höchstmaß an Funktionssicherheit.
Für Architekten und Planer ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung durch die gegenüber normaler Montagebauweise reduzierte Zahl der Komponenten, für den Baustoff-Fachhandel als Vertriebspartner von Schiedel wird der Aufwand für Lagerung und Logistik deutlich gesenkt.
Der neue Absolut Fertigfuß: einer für (fast) alle
Die in der Praxis gängigsten Schornsteindurchmesser liegen im Bereich von 12 bis 18 cm. Diese Größen lassen sich bei Schiedel ab sofort mit nur einem Fertigfuß abdecken. Er ist auf den Durchmesser 18 cm basierend, die jeweiligen Übergänge an geringere Durchmesser erfolgen mittels keramischer Adapterringe. Die Zahl der Fertigfuß-Varianten im Bereich 12-18 cm sinkt dadurch von 45 auf 5, mit entsprechend positiven Auswirkungen auf Planung, Bestellung, Lieferung, Lagerhaltung, Kommissionierung und Abrechnung. Vor Ort auf der Baustelle erleichtert der neue Absolut-Fertigfuß den Einbau auch deshalb, weil sich durch den Einsatz der Adapterringe die Positionierung der Züge auch nach dem Aufstellen noch ändern lässt. Der Siphon ist werkseitig bereits fest eingebaut. Bei den Durchmessern 12 und 14 cm gehört ein verschraubbarer Revisionsverschluss zum Lieferumfang, bei den Durchmessern 16 und 18 cm ist ein temperaturbeständiger Revisionsdeckel im Paket enthalten. Der neue Absolut Fertigfuß spart vor allem in zweizügiger Ausführung Gewicht, ist leichter zu handhaben und bietet zugleich ein Höchstmaß an Zugstabilität.
Die Geschoss-Variante des Absolut
Die konsequente Fortführung einer mit dem Absolut-Fertigfuß begonnenen rationellen Schornsteinbauweise ist der Einsatz des Absolut in geschosshoher Fertigelement-Bauweise. Der komplette Vorfertigungsgrad und Elementlängen von bis zu 607 cm charakterisieren dieses System. Sämtliche Anschlüsse werden bei Schiedel auftragsbezogen installiert. Kopfverkleidungen aus Klinkerriemchen oder Putz sind serienmäßig lieferbar. Passend zum trockenen Innenausbau lässt sich die Schornstein-Oberfläche innen malerfertig ausführen – ebenfalls direkt ab Werk. Gebündelte Zeitersparnis also – bei gewohnt höchster Qualität.
Die Fertigelement-Bauweise des Absolut gewährleistet nämlich auch sämtliche technischen und Energiespar-Vorteile der Montagevariante. In raumluftunabhängiger Betriebsweise rundet er als Wärmetauscherschornstein die Energiebilanz von modernen Brennwert- und Niedertemperaturkesseln wirkungsvoll ab. Dabei macht er sich die im Abgas vorhandene Wärme zunutze. Die kalte Verbrennungsluft wird von außen am warmen Rohr vorbeigeführt, ein Teil der im Abgas enthaltenen Wärme auf die einströmende Luft übertragen. Das Heizsystem erhält so bereits vorgewärmte Verbrennungsluft. Das im Schiedel Absolut verwendete Keramikrohr besitzt zudem eine profilierte Struktur. Dadurch vergrößert sich die durch das Abgas erwärmte Fläche, es kann mehr Wärme an die nach unten strömende Verbrennungsluft abgegeben werden, der Energiespareffekt steigt.
Auch mit dieser Absolut-Variante bleibt der Hausbesitzer bei seinem Heizsystem langfristig unabhängig. Er kann jederzeit den Schritt aus dem fossilen Energiezeitalter in eine regenerative Energie-Ära vollziehen und zum Beispiel auf eine ökologische Holzpellets-Heizung umstellen. Zudem erwirbt er ein hohes Maß an Sicherheit und Wertsteigerung vor dem Hintergrund einer durchaus ungewissen Energie-Zukunft.
Der zweizügige Absolut bietet dem Hausbesitzer die Möglichkeit zum Anschluss eines Kamin- oder Kachelofens. Verzichtet er auf dieses Bauteil, so verzichtet er auf viel Wohnqualität und jenes Maß an Behaglichkeit, das die eigenen vier Wände erst richtig erlebbar macht. Ein moderner Kachel- oder Kaminofen ist zudem gerade in den Übergangszeiten zum Winter und zum Frühjahr ein erstklassiger Energiesparer – die Heizung braucht gar nicht oder nur für kurze Zeit aktiviert zu werden.
Schließlich kann der geschosshohe Absolut auch mit einen Installationszug im Fertigelement ausgestattet werden. Durch diesen Schacht lassen sich z.B. Solarkollektoren auf dem Dach mit dem Warmwasserspeicher im Keller einfach und auf kürzestem Weg verbinden. Dies funktioniert auch beim nachträglichen Einbau einer Solaranlage. Weitere Versorgungsleitungen nach oben können ebenfalls problemlos untergebracht werden.