Margit Thomeczek von der EnergieAgentur NRW, Manfred Berteld von der Collin KG, Hausherr Bernd Nitzsche sowie NRW-Umweltminister Johannes Remmel (v.l.n.r.) nehmen den EcoGen WGS gemeinsam in Betrieb.
Bild: August Brötje GmbH
Nach dem Austausch des alten, ineffizienten Gaskessels profitiert Familie Nitzsche nun von der zukunftsträchtigen Heiztechnologie des Mikro-KWKs. Die Bereitstellung von Wärme, Warmwasser und Strom durch ein einziges Gerät funktioniert dank des integrierten Stirlingmotors – dem Herzstück des EcoGen WGS. Er setzt den Energieträger Gas in Strom und Wärme um, die dann direkt dezentral verbraucht werden können. Das Ergebnis: geringerer Brennstoffverbrauch zu Gunsten der Umwelt.
Während des Forschungsprojekts wird nicht nur die Technik erprobt, sondern auch die Betriebsdaten der Anlagen über einen längeren Zeitraum gesammelt und ausgewertet. Darüber hinaus geht man der Frage nach, inwieweit sich die einzelnen Anlagen untereinander vernetzen lassen.
Auch NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90/Die Grünen) nahm persönlich an der Einweihung der Anlage bei Familie Nitzsche in Bottrop teil. Nach diesem gelungenen Start, werden nun weitere 99 Installationen folgen. Bis Mitte 2014 sollen alle 100 Mikro-KWK-Anlagen in Betrieb sein.