Jedes Jahr gibt es neue Trends in Sachen Wohnen. 2014 bildet keine Ausnahme, vor allem das natürliche Wohnen steht in diesem Jahr im Vordergrund. Ebenso wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden natürliche Dekorationen oder Möbel immer beliebter. Nicht nur die Planung vom Heizungssystem kann im Gedanken der Nachhaltigkeit stehen, sondern auch die Einrichtung des Hauses - vor allem wenn sie aus natürlichen und nachwachsenden Ressourcen, wie Holz, hergestellt wird.
Nachhaltige Möbel | | Nur Holzmöbel sind allerdings noch nicht ganz im Gedanken der Nachhaltigkeit. Wichtig ist es auch, nicht alle neu zu kaufen. Wer sein Heim mit Hinblick auf den Umweltschutz einrichten möchte, kann beispielsweise gut auf Flohmärkten nach alten Möbelstücken schauen und diese restaurieren. Einen weiteren Vorteil haben diese Flohmarktmöbel auch noch: Sie wurden meist in einer Zeit hergestellt, in der Möbel noch fürs ganze Leben gekauft wurden - und deswegen auch genauso lange halten. |
Anders als die heutigen Designmöbel, die oft schon nach ein paar Jahren ihre besten Tage hinter sich haben.
Hochwertige Möbel aus einheimischer und nachhaltiger Forstwirtschaft halten allerdings immer noch viele Jahre lang - dafür sind sie aber auch teurer als Möbel aus entsprechenden günstigen Möbelhäusern. Wer mit Möbeln den Gedanken der Nachhaltigkeit unterstützen will, sollte also entweder auf Flohmarktmöbel zurückgreifen und diese restaurieren oder sich bei neuen Möbeln genau informieren, unter welchen Bedingungen diese hergestellt wurden. Besonders die Siegel FSC oder PEFC bieten einen Hinweis auf Holz aus nachhaltiger Landwirtschaft.
Auf gute Ökobilanz beim Fußboden achten
Der Fußboden ist eine weitere Möglichkeit, auf Nachhaltigkeit zu achten. Parkett, Linoleum oder Kork haben eine sehr gute Ökobilanz. Wer einen Teppichboden haben möchte, muss vor allem darauf achten, dass dieser schadstoffarm und sozialverträglich hergestellt wurde. Besonders bei Teppichen gibt es sonst die Möglichkeit, dass dieses Produkt mittels Kinderarbeit entstand. Die Zertifizierungen „Der blaue Engel“ und „GoodWeave“ helfen bei der Auswahl: Der blaue Engel kennzeichnet Farben, Teppich oder anderen Bodenbelag, der umweltfreundlich ist. GoodWeave hingegen gibt an, ob soziale Kriterien bei der Produktion berücksichtigt wurden.
Wissenschaft und kulturelles Erbe inspirieren das Design
| | Damit die Einrichtung der Wohnung allerdings nicht altbacken aussieht, haben sich Wissenschaft und Technologie verbunden mit der Geschichte und dem kulturellen Erbe: Progress und Revive werden diese beiden Trends des Designs genannt, beschreibt wohnen.de. Progress steht dabei für den Fortschritt und die moderne Ausstattung der Räume, die sich aber hervorragend mit dem Trend Revive verbinden lässt. Der zweite Trend steht für die Natürlichkeit, den Weg zurück zur Natur. |
Ein luxuriöses Produkt aus dem Revive-Trend ist beispielsweise eine Tapete, die aus Vogelfedern besteht. Bei Progress geht es stattdessen um die Verbindung von Handarbeit mit Digitalem. Designer stellen beispielsweise ein Muster her, scannen dies ein und passen es digital noch einmal an. Beide Trends zusammen ergeben schöne Wohnkonzepte, die jedes Heim individuell machen.
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bleiben auch 2014 Thema bei Wohnungen und Häusern. Allerdings weitet sich zumindest das Thema Nachhaltigkeit noch weiter aus, und zwar auf die Einrichtung. Auch die Wohntrends Progress und Revive passen in dieses Bild, in dem Natürlichkeit mit Fortschritt verbunden wird. Das Setzen auf Holz als nachhaltige Ressource beispielsweise zeigt den Schritt zurück zur Natürlichkeit. Wichtig ist aber, dass bei allen Einrichtungsstücken darauf geachtet wird, wie diese hergestellt wurden. Auch Designmöbel können aus einer sozialkritischen Produktion stammen oder Schadstoffe enthalten. Dies wäre gegen den Gedanken der Nachhaltigkeit. Die schon erwähnten Zertifizierungen FSC, PEFC, Der blaue Engel und GoodWeave geben gute Anhaltspunkte für die nachhaltige und schadstoffarme Produktion der einzelnen Einrichtungsgegenstände.