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News vom 01.03.2002

Wirtschaftliche und schallschutztechnisch sichere Installationen im Wohnungsbau



Schallschutztechnisch richtige Installationen sind ein komplexes und deshalb stets aktuelles Thema. Ohne auf Details der akustischen Anforderungen einzugehen, kann man zusammenfassend feststellen: Die Grundanforderung an den Schalldruckpegel beträgt 30 dB(A). Sie gilt ebenso für Trink- und Abwasserinstallationen wie sonstige haustechnische Anlagen, z.B. Heizungsund Lüftungsanlagen. Die Komplexität der Aufgabenstellung lässt sich auf einige wesentliche, bewährte Installationstechniken reduzieren und das scheinbar schwierige Problem „Schallschutz in der Haustechnik" einfach, kostengünstig und leicht handhabbar lösen.

Installateure und haustechnische Planer dürfen grundsätzlich davon ausgehen, dass der Baukörper den allgemeinen und insbesondere den luftschalltechnischen Anforderungen genügt, weil die Bemessung der Decken und Wände sowohl nach statischen als auch nach akustischen Kriterien erfolgt. Somit vereinfacht sich die Installation haustechnischer Anlagen auf die akustisch entkoppelte Montage der Rohrleitungen, Sanitärelemente, Sanitärgegenstände, Heizungsanlagen usw. vom Baukörper. Akustisch entkoppelte Montage bedeutet dabei lediglich die Zwischenschaltung bewährter, weichfedernder Dämmstoffe und Materialien, deren akustische Wirksamkeit hinreichend bekannt und nachgewiesen ist. Die langjährige praktische Erfahrung zeigt, dass - entgegen der weitverbreiteten Meinung - der akustische Erfolg mit einer konsequenten Körperschalldämmung grundsätzlich und sicher erreicht wird.

Trinkwasser- und Heizungsleitungen
Bei trink- oder heizungswasserführenden Rohrleitungen ist neben der Körperschalldämmung eine Wärmedämmung erforderlich. Die Wärmedämmung ist sowohl öffentlich-rechtlich (z.B. Heizungsanlagen-Verordnung) als auch zivilrechtlich (VDI 2055, DIN 1988) vorgeschrieben bzw. geschuldet. Während der Bau- und Montagephase müssen Beschädigungen des Dämmstoffes ausgeschlossen werden. Deshalb wird die Verwendung von weichen Dämmstoffen mit reißfester, gepolsterter Oberfläche zur lückenlosen Wärmeund Körperschalldämmung empfohlen.

In der Praxis können drei Anwendungsfälle unterschieden werden:
- konventionell verlegte Rohrleitungen (z.B. ausgemauerte Vorwandinstallation)
- frei verlegte Rohrleitungen in Hohlräumen (z.B. Installationsschacht oder trocken beplankte Vorwandinstallation)
- Rohrleitungen im Fußbodenaufbau

Die unterschiedlichen erforderlichen Dämmdicken zur Wärmedämmung werden als bekannt vorausgesetzt. Sie können den oben genannten Vorschriften und Regelwerken entnommen werden. Neben der lückenlosen Dämmung, die man durch Abkleben mit einem reißfesten, gepolsterten Klebeband oder Verkleben der Stöße erreicht, muss eine körperschallentkoppelte Befestigung der gedämmten Rohrleitungen beachtet werden. Außer bei krafteinleitenden Festpunkten sollte diese Befestigung über der Dämmung angeordnet werden.

Die Dämmung von Verbindungsstellen bei Abzweigen, Winkeln usw. kann in der Regel erst nach der Druckprüfung vorgenommen werden. Mit der üblichen nachträglichen Umwicklung können jedoch die geforderte Dämmdicke und eine lückenlose Dämmung erfahrungsgemäß nicht oder nur mühsam erreicht werden. Empfohlen wird deshalb die Verwendung von vorgefertigten, reißfesten und gepolsterten Formteilen.

Abwasser- und innenliegende Regenwasserleitungen
Im Unterschied zu den Trinkwasser- und Heizungsleitungen benötigt man für Abwasser und innenliegende Regenwasserleitungen in der Regel keine Wärmedämmung, sondern eine Körperschalldämmung. (In Einzelfällen kann zur Vermeidung von Tauwasserbildung in bestimmten Gebäudebereichen eine Wärmedämmung mit dampfbremsenden Eigenschaften erforderlich sein.)

Für die akustische Entkoppelung der Abwasserleitungen vom Baukörper sollte das Misselsystem-Abwasser MSA 4 für gusseiserne Rohre bzw. MSA 9 für Kunststoffrohre einschließlich der dazugehörigen Formteile und körperschallentkoppelten Befestigungen verwendet werden. Wichtig ist, dass die Dämmung lückenlos aufgebracht wird und die Stöße mit einem zum System gehörenden reißfesten, gepolsterten Klebeband verschlossen werden.

Um Schallbrücken durch nachfolgende Gewerke in jedem Fall (auch in Installationsschächten und anderen Hohlräumen) sicher zu vermeiden, hat sich die durchgängige Körperschalldämmung über die gesamte Rohrlänge bestens bewährt und durchgesetzt.

Sollte bei den Abwasserleitungen und innenliegenden Regenwasserleitungen auch ein Luftschallproblem auftreten, gibt es die Möglichkeit, die Missel Dämmstoffkombination MSA 9-KL zu verwenden, die sowohl den Körperschall dämmt als auch den Luftschall wirksam reduziert.
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Entropie schrieb: Das Messkonzept für PV, HH und WP nennt sich 2U wenn man zwei Tarife haben will. Die Vorlauftemperatur für die FBH ist zu hoch gewählt. Hier würde ich auf maximal 30/25°C gehen. Welche Normaußentemperatur...
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