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News vom 23.04.2014

Smart Meter: Gezählt Strom sparen

Sie könnten ein Segen für die deutsche Energiepolitik sein: Smart Meter. Denn die intelligenten Stromzähler sollen dafür sorgen, dass der Stromverbrauch in Deutschland besser vorhersehbar ist und die Stromkunden zum Stromsparen animiert werden. Schließlich könnte Strom zu nicht üblichen Nutzzeiten günstiger werden. Auf diese Weise ließe sich gezählt Strom und damit bares Geld sparen. Doch bislang können sich die schlauen Stromzähler noch nicht endgültig durchsetzen.

Bei CHECK24 können Stromspartipps nachgelesen werden.
Bei CHECK24 können Stromspartipps nachgelesen werden.

Daher sieht die Realität bislang anders aus. Zwar gibt es für Neubauten bereits eine Pflicht zum Einbau der Smart Meter. Doch in Altbauten sind sie noch nicht verbreitet, denn den Einbau müssten die Besitzer oder aber die Mieter selbst bezahlen. Mit durchschnittlichen Kosten von 80 Euro dauert es eine Weile, bis sich der Einbau amortisiert hat. Aber auch viele Stromanbieter selbst sind noch nicht auf den Zug aufgesprungen – es bieten nur wenige spezielle Tarife an, bei denen sich der Einsatz von Smart Metern lohnt.

Zudem ist der Nutzen vielen Stromhaushalten noch nicht abschließend bewusst. Zunächst verrichten sie bislang schließlich keine andere Aufgabe als die herkömmlichen Stromzähler, die sogenannten Ferraris-Zähler: sie zählen den verbrauchten Strom in Kilowattstunden. Doch, was die alten Zähler nicht können: die Zeit des Stromverbrauchs erfassen.

Ein weiterer Vorteil: Das jährliche Ablesen entfällt, da der Verbrauch den Stromanbietern bereits bekannt ist. Zudem kann jederzeit auch vom Verbraucher selbst nachvollzogen werden, wann wie viel Strom verbraucht wurde. Wer diese Daten selbst beobachtet, kann hier und da noch Einsparpotenzial ermitteln und dementsprechend am Verbrauch drehen. Das spart Stromkosten und entlastet nicht zuletzt auch die Stromnetze.

Doch eine Angst sitzt noch tief: Daten über das eigene Stromnutzverhalten könnten zu Marktforschungszwecken genutzt werden. Diese Daten könnten dann im schlimmsten Falle weiterverkauft und zu Marketingzwecken missbraucht werden.  Auch deutsche Datenschutzbeauftragte warnen, dass die Versorger auf diese Weise in die Privatsphäre der Stromkunden eingreifen könnten. Ein weiteres Horrorszenario: Hacker könnten die Daten stehlen und wüssten auf diese Weise, wann welches Haus unbewohnt ist.

Dabei zeigt ein Modellprojekt im nordrhein-westfälischen Mülheim, das der Energiekonzern und Stromanbieter RWE angestoßen hat, dass der Einbau von Smart Metern lohnenswert sein kann. Unter dem Motto „Mülheim zählt“ wurden 2008 die Mülheimer Haushalte flächendeckend mit den neuen Zählern ausgestattet – egal, ob RWE-Kunde oder nicht. Um für die notwendige Datensicherheit zu sorgen, wurde der Landesdatenschutzbeauftragte mit ins Boot geholt. Dieser sollte sicherstellen, dass der Einsatz der Smart Meter und vor allem die Auslesung der Daten beim Netzbetreiber mindestens so sicher ist, wie Online-Banking.

Die Smart Meter-Lösungen von RWE für die Mülheimer Haushalte setzten sich aus zwei Komponenten zusammen. Zum einen wurden die neuen Zähler eingebaut. Zusätzlich erhielten die Haushalte ein zusätzliches Informations- und Kommunikationsmodul, damit die Daten auch übermittelt werden können. Die Kosten für Einbau und Gerätschaften wurden hierbei komplett über das Projekt finanziert – die Mülheimer mussten selbst kein Geld ausgeben.

Um den Nutzen der schlauen Zähler zum Stromsparen zu ermitteln, wurde zusätzlich, begleitend ein Feldversuch durchgeführt. Dabei wurde jeweils eine Testgruppe in Mülheim sowie eine weitere Testgruppe außerhalb des Ortes – und  damit ohne die neuartige Technik ausgestattet – ausgewählt. Ein Vergleich im Zeitraum zwischen 2010 und 2011 zeigt, dass die Vergleichsgruppe mit Smart Metern tatsächlich mehr Strom einsparen konnte, als die Nicht-Mülheimer.

Ob nun mit oder ohne Smart Meter als Hilfsmittel, Stromsparen kann jeder. Was dabei hilfreich ist und welche kleinen Änderungen des Nutzungsverhaltens auf Dauer Großes bewirken, können Sie z.B. bei CHECK24 unter Stromspartipps nachlesen.

 

Autor: Rebecca Fischer

 

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