Die Trägergesellschaft von wibutler ist insolvent. Acht Jahre nach der ersten Pleite steht die Smart-Home-Plattform damit erneut vor einem Neustart. Der Betrieb soll vorerst weiterlaufen.
Die DBT Digital Building Technology GmbH & Co. KG, Trägergesellschaft der wibutler-Technologie, befindet sich im Insolvenzverfahren. Eine Sanierung innerhalb der verfügbaren Zeit sei trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen.
Bereits im Juni hatten die Gesellschafter angekündigt, das Joint Venture DBT zu beenden. Seitdem prüfte die Geschäftsführung verschiedene Möglichkeiten zur Neuaufstellung. Die Insolvenz konnte dennoch nicht verhindert werden.
Nun richtet sich der Blick auf die Fortführung der Geschäftsaktivitäten. Im Mittelpunkt stehen dabei Fertighaushersteller, Modulbauer und die Wohnungswirtschaft.
„Wir arbeiten mit voller Kraft daran, die wibutler-Geschäftsaktivitäten für unsere Partner in der Fertighaus- und Modulbaubranche sowie in der Wohnungswirtschaft fortzuführen“, erklärt Geschäftsführer Michael Jüdiges.
Der laufende Betrieb soll möglichst aufrechterhalten werden. Gleichzeitig führt das Unternehmen Gespräche mit Kunden, Partnern und Lieferanten. Sobald eine belastbare Lösung vorliegt, will wibutler über die nächsten Schritte informieren.
Für die Marke ist es bereits die zweite Insolvenz innerhalb von acht Jahren. Die ursprüngliche wibutler GmbH hatte 2018 Insolvenz angemeldet. Danach wurde die Technologie von Viessmann übernommen und weitergeführt.
2022 gründeten BEGA, Eltako, Oventrop und Viessmann die DBT als neue Trägergesellschaft. 2024 kam Kemper als fünfter Gesellschafter hinzu.
Wibutler vernetzt Produkte verschiedener Hersteller für Smart-Home- und Smart-Building-Anwendungen. Ob die Geschäftsidee nochmal zum Tragen kommt, wird sich in Zeiten von Matter und Alexa zeigen.