
Seit Beginn des neuen Jahres wird die strategische Neuausrichtung des Uponor-Konzerns, welche im Jahr 2001 entwickelt wurde, konsequent umgesetzt. Ziel ist es, Uponor als weltweit führende Marke in den Bereichen "Haustechnik" und "Tiefbaubereich mit Umwelt- und Infrastruktursystemen" zu positionieren. Um die veränderte Ausrichtung zu verdeutlichen, wurden die Geschäftsbereiche umbenannt und Positionen neu besetzt. So firmiert die bisherige Division "Sanitär und Heizung Europa" mit Sitz in Hassfurt seit 1. Januar 2002 unter "Haustechnik" mit Dieter Pfister an der Spitze. Er löst damit Keith Lyons als Präsident ab.
Uponor hat sich seit Beginn der achtziger Jahre zu einem der drei größten Kunststoffrohrhersteller der Welt entwickelt. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in Europa und Nordamerika. In den folgenden Jahren wird sich Uponor neben seinen vorhandenen Systemen für die Bereiche Sanitär, Heizung und Kühlung noch in weiteren Gebieten der Haustechnik wie Lüftung und Abwassertechnik positionieren. Zielstellung ist es, mit diesen Systemen umweltschonend den gesamten Wasserbedarf zu regeln. Der Gesundheitsaspekt nach der neuen Trinkwasserverordnung wird gewährleistet. Uponor sieht seine Aufgaben darin, künftig ressourcenschonende und zukunftsweisende Haustechniksysterne sowie kommunale Abwasser- und Kabelschutzsysteme verbunden mit entsprechenden Engineering Leistungen seinen Kunden zu bieten.
Auf Dieter Pfister als Präsident des größten Unternehmensbereichs "Haustechnik Europa" warten viele Aufgaben. "Neben der Erhöhung der Marktanteile mit den vorhandenen Systemen werden weitere Anwendungsbereiche mit aufgenommen, um unsere Kunden umfassender zu bedienen. Ein großes Anliegen ist es mir aber auch, nicht nur in den bisherigen Bereichen Europa/Nordamerika aktiv zu sein, sondern auch durch den Bereich "International Sales" regional weiter aktiv zu werden und durch den Bereich "Industrial Applications" mit dem vorhandenen Knowhow weitere Kundengruppen zu erschließen", erklärt Pfister seine nächsten Schritte. Nach seiner Einschätzung werden die nächsten Jahre für den Unternehmensbereich "Haustechnik Europa" eine große Herausforderung mit vielen Chancen sein.