Mit zunehmendem Lebensalter kann einen das Überwinden von Höhenunterschieden im eigenen Zuhause vor Herausforderungen stellen. Jedoch gibt es von diversen Herstellern praktische Hilfen für Treppen und Co. Egal, ob man im Rollstuhl sitzt oder durch eine Gehbehinderung einfach ein wenig Hilfe im Alltag braucht: mit dem richtigen Liftsystem sind Treppen kein Problem mehr!
Mit zunehmendem Lebensalter kann einen das Überwinden von Höhenunterschieden im eigenen Zuhause vor Herausforderungen stellen. Bild: George Doyle/Stockbyte/Thinkstock
Mit einem Plattformsitzlift können Treppen überwunden werden, ohne dabei den Rollstuhl verlassen zu müssen. Bild: Jupiterimages/Polka Dot/Thinkstock Unter vielen Herstellern den richtigen finden
In Deutschland gibt es dutzende Anbieter von Treppenliften, Hubliften usw. Deshalb kann bei der Suche nach dem passenden Hersteller ein wenig Geduld nötig sein. Die meisten bieten hervorragende Qualitätsliftsysteme zu vertretbaren Preisen, jedoch gibt es wie in jeder Branche auch schwarze Schafe. Es macht daher Sinn, sich zunächst einmal beraten zu lassen und nicht ohne sorgfältigen Angebotsvergleich einen Kaufvertrag abzuschließen – zu diesem Fazit kam auch die Stiftung Warentest. Der erste Beratungstermin vor Ort ist bei seriösen Herstellern kostenfrei und unverbindlich.
Plattformsitzlift, Sitzlift oder doch lieber Hublift?
Gerade in beengten Treppenhäusern werden besondere Ansprüche an hochwertige Liftsysteme gestellt – je nach Anforderung bieten viele Hersteller daher maßgeschneiderte Lösungen für jede Raum-Situation:
Mit einem Plattformsitzlift können Treppen überwunden werden, ohne dabei den Rollstuhl verlassen zu müssen. Diese gibt es in vielen Varianten, so dass für jeden Anwendungsbereich das passende Modell gefunden werden kann. Wer zwar nicht auf einen Rollstuhl angewiesen ist, durchs Treppensteigen aber trotzdem vor Probleme gestellt wird, für den ist ein Sitzlift ideal. Auch hier gibt es passende Liftsysteme für jeden Treppentyp – egal, auf welcher Seite sich das Treppengeländer befindet oder wie knapp bemessen das Raumangebot ist. Ähnlich wie ein Aufzug funktioniert ein Hublift, mit dem Rollstuhlfahrer bequem und ohne fremde Hilfe je nach Modell senkrechte Höhenunterschiede von einem Meter und mehr überwinden können. Hublifte sind gegenüber Rampen wesentlich platzsparender und zudem sowohl im Innen- als auch im Außenbereich einsetzbar.
Wichtig: Simple Bedienung und hohe Sicherheit
Optimalerweise sind Liftsysteme so selbsterklärend designt, dass sie leicht bedient und mühelos in den Alltag integriert werden können. Um eine mögliche Sturzgefahr von vornherein ausschließen zu können, sollte zudem auf eine entsprechende Sicherungsvorrichtung Wert gelegt werden. Für alle Fälle sollte ein leicht zugänglicher Not-Aus-Schalter am Lift sein, so dass man den Lift im Notfall sofort stoppen kann. Unsachgemäßer Benutzung (beispielsweise durch Besucher) kann vorgebeugt werden, indem ein Lift mit Schlüsselschalter gewählt wird: Dadurch ist die Benutzung nur mit dem passenden Schlüssel möglich.
Damit man bei der Wahl des Liftsystems richtig liegt, sollte eine Probefahrt mit dem gewünschten Liftmodell arrangiert werden. Viele Hersteller bieten einem die Möglichkeit einer Probefahrt beim nächstgelegenen Kunden, zum Beispiel sani-trans. Auch bei der Vermessung des Treppenhauses sollte sorgfältig vorgegangen werden, da Lifte in den meisten Fällen an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Nach erfolgtem Einbau des gewählten Liftsystems sollte eine ausführliche Einweisung beim Kunden zu Hause durch den Monteur erfolgen. So kommt man mit dem neuen Lift gut zurecht und kann barrierefrei im eigenen Zuhause alt werden.
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