Finanzielle Unterstützung von Ausbildungsbetrieben ist beschlossen / Peter Paul Thoma als Obermeister bestätigt.
„Unser Verband ist in den vergangenen vier Jahren moderner
und attraktiver geworden, und wir konnten unseren Belangen und Zielen mehr Gehör in der
Öffentlichkeit verschaffen.“ Diese positive Bilanz zog der alte und zugleich neue Obermeister der
Innung Sanitär Heizung Klima Frankfurt am Main, Peter Paul Thoma. Er wurde auf der diesjährigen
Mitgliederversammlung mit 98 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Die Innung nutzte
ihre Sitzung zugleich, um den Kurs für die nächsten vier Jahre festzulegen. „Das SHK-Handwerk soll
zukunftsfähig und verbraucherorientierter werden“, fasste Thoma die übergeordneten Ziele
zusammen.
Der Mangel an Fachkräften ist eine der großen Herausforderungen, mit der viele Innungsbetriebe
kämpfen. Der Verband hat aus diesem Grund eine breit angelegte Ausbildungsoffensive gestartet,
mit der er seine Mitglieder bei der Nachwuchsarbeit unterstützt. Als Teil dieses Pakets haben die
Mitgliedsbetriebe nun erstmals eine finanzielle Unterstützung für erfolgreiche
Ausbildungsbetriebe beschlossen. Jedem ordentlichen Mitglied erstattet die Innung die
Prüfungsgebühr für die Gesellenprüfung in Höhe von 250 Euro, wenn der Auszubildende die
abschließende Gesellenprüfung besteht.
„Wer nicht sät kann nicht ernten. Wir müssen uns auf
unsere eigenen Kräfte verlassen sonst machen es andere Industrieunternehmen“, weiß Thoma.
Die zweite große Herausforderung des SHK Handwerks ist, den sich verändernden Anforderungen
der Kunden gerecht zu werden. Auf dem Maßnahmenkatalog der Innung stehen daher weiterhin
intensive produktneutrale Fortbildungen, die die Qualität des Handwerks auf einem hohen Level
halten. Zudem will die Innung künftig ihre Dienstleistungen im Internet verbessern. Näher an den
Endkunden heran rückt die Innung zudem über die Mainklima. Diese Verbrauchermesse, die 2013
Premiere hatte, soll 2015 fortgesetzt werden. Dort wie auch im Betriebsalltag sollen schließlich
wichtige Verbraucherthemen wie energiesparendes Heizen, gesundes Trinkwasser, Verbesserung
des Innenraumklimas oder Schimmelbekämpfung in den Mittelpunkt rücken.
„Im Zuge der
Energiewende werden diese Themen für Haushalte immer wichtiger. Unsere Betriebe müssen sich
hier frühzeitig als beratende und unabhängige Spezialisten positionieren“, meint Thoma.
Neben dem Obermeister wurden Oliver Rögner (stellvertretender Obermeister), Thomas Dresch
(Lehrlingswart), Christof Hahn, Thomas Rappmann und Uwe Siegemund in ihren Vorstandsämtern
bestätigt. Aus privaten Gründen ist Gerald Ziegeler aus dem Gremium ausgeschieden. Für ihn zog
Cornelia Ries, Geschäftsführerin des Innungsbetriebs Gerhard Müller Sanitäre Anlagen GmbH, in
den Innungsvorstand ein – als erste Dame in dieser Riege.
Über die Innung Sanitär Heizung Klima Frankfurt
Über 100 Handwerksbetriebe sind in der Innung Sanitär Heizung Klima Frankfurt am Main organisiert, die in 2013 ihr
115. Jubiläum feierte. Die Innung vertritt die Interessen der Mitgliedsbetriebe, fördert den Austausch zwischen
Lehrlingen, Gesellen und Meistern und bietet regelmäßige Fortbildungen.