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News vom 05.06.2014

Hydraulischer Abgleich spart Energie und Geld

Bei Geräuschen im Heizkörper oder einer schlechten Wärmeverteilung lohnt es sich, einen Fachhandwerker zu Rate zu ziehen. Ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage kann solche Probleme lösen und sogar für Energieeinsparungen sorgen.

Der hydraulische Abgleich sorgt für optimale Wärmeverteilung und Energieeinsparungen. Bild: IWO
Der hydraulische Abgleich sorgt für optimale Wärmeverteilung und Energieeinsparungen. Bild: IWO
Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied, so lautet ein bekanntes Sprichwort. Dieses Bild lässt sich auf viele Bereiche übertragen, vor allem wenn Technik eine Rolle spielt. Bei einer Heizungsanlage können falsche Einstellungen an den verschiedenen Komponenten dazu führen, dass das gesamte System ineffizient arbeitet und zu viel Energie verbraucht.

„Alarmsignale können beispielsweise gluckernde Geräusche im Heizkörper sein“, erklärt Jörg Franke, Sachverständiger für Heizölverbraucheranlagen am Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO). „Auch eine unterschiedliche Wärmeverteilung deutet darauf hin, dass Handlungsbedarf besteht – beispielsweise wenn näher am Kessel gelegene Heizkörper zu heiß werden und weiter entferntere nur lauwarm oder kalt bleiben.“ Diese Probleme können auch nach einer Sanierung auftreten, da sich durch eine bessere Dämmung oder neue Fenster der Wärmebedarf im Haus verändert.

Optimale Wärmeverteilung schützt vor Verlusten
Abhilfe schafft ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage durch den Fachhandwerker. Mit Hilfe einer Software und relevanten Daten von Gebäude und Heizungsanlage führt er spezielle Berechnungen durch, deren Ergebnisse ihm Aufschluss darüber geben, an welchen Komponenten Einstellungsänderungen notwendig sind. Nachdem der Fachmann diese Korrekturen vorgenommen hat, dürfen sich die Bewohner über eine optimale Wärmeverteilung im Haus und über Energieeinsparungen freuen. Denn unnötige Wärmeverluste gehören damit der Vergangenheit an und auch die Umwälzpumpe verbraucht weniger Strom.

Im Neubaubereich schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) den hydraulischen Abgleich vor. Bei bestehenden Gebäuden gilt diese Pflicht nicht, obwohl gerade dort der Nachholbedarf am größten ist. „Wer allerdings seine Heizung modernisieren und dafür staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen will, kommt um den hydraulischen Abgleich nicht herum“, betont Franke. Denn die Maßnahme ist eine Grundvoraussetzung für die Förderung und stellt darüber hinaus den effizienten Betrieb der neuen Technik sicher.

Die Kosten bei einem Einfamilienhaus liegen je nach Gegebenheiten und erforderlichen Maßnahmen bei rund 400 bis 1.000 Euro. Wie ein hydraulischer Abgleich funktioniert, was er bringt und welche Arbeitsschritte der Fachhandwerker vornimmt, erklärt ein anschauliches Video des IWO unter www.oelheizung.info/hydraulischer-abgleich.
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LutzJ schrieb: @Christian Erst einmal: Von wann ist dein Wasserzähler? Steht auf dem Eichsiegel (gelb sechseckig) oder separat auf dem Zifferblatt bei Allmess-Zählern. Meist sogar noch "Beglaubigt bis..." Wenn...
michi83 schrieb: Hey, Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag. habe 3x30 kg hier - Bilisol N (Monoethylenglykol). Gut, das reicht dann und ich habe etwas Reserve übrig. Wir haben hier ziemlich hartes Wasser ->...
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