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News vom 13.06.2014

Energieeffizient wohnen – Wie Mieter ihre Wohnung umrüsten können

In Zeiten der immer schneller steigenden Energiepreise ist das Einsparen von Energie zu einem wichtigen Thema geworden. Sowohl die Umwelt, als auch das Portemonnaie sollen geschont werden. Nicht nur Eigenheimbesitzer, sondern auch Mieter möchten deshalb Maßnahmen ergreifen, um im Alltag weniger Energiekosten zu verursachen. Was können Mieter also tun, um ihren Wohnraum dementsprechend umzugestalten?

Mieter können durch kleine Umbaumaßnahmen jede Menge Energie sparen. Bild: © underdogstudios - Fotolia.com
Mieter können durch kleine Umbaumaßnahmen jede Menge Energie sparen. Bild: © underdogstudios - Fotolia.com

       1.   Für welche Umbaumaßnahmen ist der Vermieter zuständig?

 

In den Aufgabenbereich des Vermieters fallen die Wärmedämmung, die Modernisierung der Heizungsanlage und die Warmwasserbereitung. Möchte der Vermieter im Hinblick auf bestimmte Mängel nicht handeln, sollte der Mieter sich überlegen, in eine modernere und sanierte Wohnung umzuziehen. Portale, die Branchen übergreifend Informationen der Immobilienwirtschaft bereitstellen, können helfen, einen geeigneten Immobilien-Anbieter zu finden.

 

       2.   Wie können Fenster und Türen abgedichtet werden?

 

Sind Türen und Fenster undicht, pfeift vor allem in der kalten Jahreszeit der Wind durch alle Ritzen und sorgt dafür, dass die Wohnung auskühlt und die Heizung immer weiter aufgedreht werden muss. Abhilfe schaffen Dichtungsbänder aus dem Baumarkt. Sie sind günstig in der Anschaffung und lassen sich einfach montieren. Diese einfache Umbaumaßnahme verhindert, dass die Heizungswärme nach draußen gelangt und hält die kalte Luft zudem aus der Wohnung fern.

 

       3. Was ist der Vorteil von programmierbaren Thermostaten?

 

Programmierbare Thermostate können vom Mieter selbst eingestellt werden. Auf diese Weise lässt sich die Temperatur individuell steuern. Ist der Mieter zum Beispiel nicht zuhause kann er die Temperatur in allen oder nur in bestimmten Räumen herunterfahren. Der Einbau kann mit etwas Geschick selbst vorgenommen werden oder es wird ein Fachmann dafür beauftragt. Die abmontierten Thermostatknöpfe sollten allerdings in jedem Fall sicher aufbewahrt werden, da sie Eigentum des Vermieters sind und beim Auszug wieder angebracht werden müssen.

 

       4.    Was sind Einhebel-Mischarmaturen?

 

In vielen Wohnungen sind noch Armaturen mit separaten Heiß- und Kaltwasserreglern zu finden. Einhebel-Mischarmaturen verfügen nur über einen Regler, mit welchem die Wassertemperatur eingestellt wird. Sie bieten den Vorteil, dass beim Regeln weniger heißes Wasser in den Ausfluss fließt, da die Einstellung der Temperatur einfacher und schneller geht.

 

       5.    Wie werden Heizkörpernischen gedämmt?

 

An den Außenwänden hinter den Heizkörpern geht sehr viel Wärme verloren, da der Heizkörper die Außenwand aufheizt und diese die Wärme dann nach draußen abgibt. Ist zwischen dem Heizkörper und der Außenwand genügend Platz vorhanden, kann der Mieter selbst die Dämmung übernehmen. Dämmstoffplatten, die hinter dem Heizkörper angebracht werden, können den Wärmeverlust deutlich reduzieren. Im Baumarkt können Dämmstoffplatten erstanden werden. Wichtig ist, dass diese lückenlos und vollflächig verklebt werden. Sollte es nötig sein, den Heizkörper vor der Montage abzubauen, ist eine Rücksprache mit dem Vermieter ratsam. Weitere Informationen zum Thema Wärmedämmung bietet der Artikel: „Wärmedämmung - Vom Keller bis zum Dach“.

 

       6.    Machen Sparbrausen wirklich einen Unterschied?

 

Sparbrausen, die auf den Duschkopf und die Wasserhähne aufgeschraubt werden, sind im Baumarkt günstig zu erstehen und sparen eine Menge Wasser. Während ein normaler Duschkopf 12 bis 15 Liter Wasser in der Minute verbraucht, kommt ein Sparduschkopf nur auf sechs Liter. Das Duscherlebnis ist dennoch das Gleiche. Die Investition lohnt sich also und die Kosten der Anschaffung amortisieren sich bereits bei der ersten Nebenkostenabrechung.

Sparbrausen verbrauchen weniger Wasser bei gleichem Duschvergnügen. Bild: © Pictures4you - Fotolia.com
Sparbrausen verbrauchen weniger Wasser bei gleichem Duschvergnügen. Bild: © Pictures4you - Fotolia.com
 

       7. Wann ist es ratsam, selbst in die Sanierung zu investieren?

 

Möchte der Vermieter zum Beispiel neue Fenster einbauen, kann es sinnvoll sein, wenn er diese Maßnahmen selbst übernimmt, sollte der Vermieter die Kosten nicht tragen wollen. In jedem Fall sollte jedoch ein Deal mit dem Vermieter ausgehandelt werden. So kann der Mieter zum Beispiel vorschlagen, die Umbaumaßnahmen zu finanzieren, wenn der Vermieter dafür in den kommenden Jahren keine Mieterhöhung plant. Diese Investition lohnt sich selbstverständlich nur dann, wenn der Mieter vorhat, noch lange in der Immobilie zu leben. So oder so sollten alle Maßnahmen immer schriftlich festgehalten werden, damit der Mieter später nicht auf den Kosten sitzen bleibt.

 

       8. Welche Maßnahmen können zusätzlich sinnvoll sein?

 

Nicht immer müssen Umbaumaßnahmen vorgenommen werden, wenn Energie gespart werden soll. Auch kleine Tipps, die im Alltag beherzigt werden, können einen großen Unterschied machen. Auf der Seite des Umweltbundesamtes sind viele hilfreiche Informationen diesbezüglich zusammengefasst. Anbei einige Tipps in der Übersicht:

 

  • Normale Glühbirnen durch Energiesparlampen austauschen.
  • Immer eine Kochplatte wählen, die zur Größe des Topfes passt.
  • Wasser für Tee, Wärmfalsche etc. immer im Wasserkocher erwärmen.
  • Nur Wäsche waschen, wenn die Maschine voll ist.
  • Heizlüfter nur im Notfall betreiben, da diese sehr viel Energie verbrauchen.
  • Gemüse und Obst nicht unter fließendem Wasser, sondern in einer Schüssel waschen und das Wasser anschließend zum Gießen der Blumen verwenden.
  • Geräte mit guter Energieeffizienzklasse anschaffen.
  • Im Winter kurz Stoßlüften und die Fenster nicht dauerhaft kippen.
  • Mehrfachsteckerleisten anschaffen und Geräte nicht ständig im Standby-Modus laufen lassen.



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