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News vom 04.07.2014

Ganzheitliche Systemtechnik: von der Quelle bis zur Verteilung

Flächenheizungen zur Temperierung von neuen Wohngebäuden haben sich als Stand der Technik etabliert. Die erhöhten Komfort- und Effizienzanforderungen der Eigentümer und der Bewohner machen aber auch zunehmend den nachträglichen Einbau von Systemen zur Flächentemperierung an Boden, Wand und Decke in Bestandsgebäuden interessant – nicht nur zum Heizen. Die Flächenkühlung schafft einen zusätzlichen Nutzen, der das Wohlbefinden für die Bewohner des Gebäudes deutlich steigern kann. Zusätzlich wird dadurch der Wohnwert und damit auch der Gebäudewert gesteigert.

Bild: HeizungsJournal-Verlags GmbH
Bild: HeizungsJournal-Verlags GmbH
Hersteller wie Uponor haben ganzheitliche Systemlösungen zur Energiegewinnung mit Erdwärmekörben, der Energieverteilung mit Rohrsystemen und der Energieübergabe an den Raum mit Heiz- und Kühlsystemen entwickelt. Für den Fachhandwerker bietet diese umfangreiche Systemtechnik die Möglichkeit, sich als Kompetenzträger für die gesamte Gebäudetemperierung zu positionieren. Dazu bedarf es nach dem Verständnis des Unternehmens nicht nur der Produkte, sondern vor allem der fachlichen Unterstützung des Herstellers bei der Auswahl der Systemkomponenten, der Ermittlung der Heiz- und Kühlleistungen sowie bei der Planung und dem Einbau des Erdwärmekorbs.

Die Anforderungen der EnEV führen bei neuen Gebäuden und bei sanierten Bestandsgebäuden zu immer geringeren Heizlasten in der kalten Jahreszeit. Besser gedämmte Fenster und eine optimierte Gebäudedämmung halten die Wärmeverluste gering. Durch den zusätzlichen Eintrag externer Lasten, wie zum Beispiel Sonneneinstrahlung durch großflächige Verglasung, sowie interner Lasten (Bewohner, Beleuchtung, elektrische Geräte) wird zusätzlich Wärme im Gebäude erzeugt.

Eintrag externer und interner Lasten steigt


Was im Winter wünschenswert ist, wird im Sommer als unbehaglich empfunden. Selbst externe Beschattung kann nicht verhindern, dass die Raumtemperatur in mitteleuropäischen Klimazonen an mehr als 1.100 Stunden im Jahr über die sogenannte operative Raumtemperatur gemäß EN ISO 7730 von 26°C steigt. Der Verzicht auf eine Beschattung verdoppelt diese Zeit sogar.

Den gesamten Beitrag lesen Sie im neuen Sonderheft Installationstechnik Heizung.

Weitere Beiträge im Sonderheft:

  • Zentrale Anforderungen der europäischen Ökodesign-EuP/ErP-Richtlinie
  • Fußbodenheizung: Manchmal entscheiden Installationsdetails über die Gesamteffizienz
  • Die Last mit der Heizlast
  • Für die Heizung ist unlegierter Stahl gängiger Werkstoff
  • Bedarfsgerechtes Heizen im Smart Home per Funk
  • Ein Blick auf das Füllwasser kann sich lohnen
  • Natürliches Heizungswasser ohne Zusätze

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