Wohlfühlklima von Kopf bis Fuß, selbst im tiefsten Winter - und das ohne klobige Hausschuhe. Wer wünscht sich das nicht für das eigene Zuhause? Eine Fußbodenheizung kann das alles bieten.
Egal ob Neubau oder Renovierung - es gibt
viele gute Gründe, die für eine Fußbodenheizung sprechen. Allen voran: Eine Fußbodenheizung ist schön, weil man sie nicht sieht. Dies erlaubt die Umsetzung kreativer Raumkonzepte - ohne lästiges Heizkörperabstauben. Die Staubentwicklung ist generell geringer als bei herkömmlichen Heizsystemen, da weniger Luft verwirbelt wird, was einen besonderen Vorteil für Allergiker darstellt. Darüber hinaus sind Fußbodenheizungen durch das Niedertemperatursystem bestens für die Kombination mit Wärmepumpen oder solarthermischen Anlagen geeignet. Das spart Energie, Kosten und schont die Umwelt.
Ist die Wahl auf eine Fußbodenheizung gefallen, können Bauherren zwischen
vier verschiedenen Systemen wählen. Welches System in Frage kommt, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab. Handelt es sich um Neu- oder Umbau? Wie viel Aufbauhöhe steht zur Verfügung? Ist die Decke tragfähig genug, einen Nassestrich aufzunehmen? Wie viel Zeit steht zur Verfügung?
Tackersystem - der Klassiker | | Dieses Fußbodenheizungssystem ist für den Einsatz mit Nassestrichen wie z. B. Zement- oder Fließestrich geeignet. Die Montage ist einfach und der Abstand der Rohre, je nach Wärmebedarf, frei wählbar.
Die Rohre werden mit sogenannten Ankerclips auf der Tackersystemplatte fixiert. Das dafür notwendige Tackergerät kann im Bedarfsfall im Selfio Online-Shop gemietet oder gekauft werden. |
Die Aufbauhöhe dieses Systems liegt - abhängig von der Stärke der Systemplatte und dem verwendeten Estrich - zwischen 7,1 und 9,6 cm.
Noppensystem - flexibel und einfach gut | | Bei diesem Nassestrichsystem sind Dämmelement, Folienabdeckung und Rohrhalter zu einer Einheit zusammengefasst. Das Rohr kann ohne Spezialwerkzeug in die in der Platte integrierten Halter gedrückt werden. Die Verlegung ist unkompliziert und kann von einer Person erledigt werden.
Flexibel ist das Ganze auch, denn das Noppensystem ist für drei verschiedene Rohrdurchmesser (14 mm, 16 mm und 17 mm) geeignet. |
Die Aufbauhöhe variiert je nach eingesetztem Estrich (z. B. Fließ- oder Anhydritestrich) und der Stärke der Noppenplatte zwischen 5,1 und 9,6 cm.
Trockenestrichsystem - schneller geht’s nicht | |
Dieses Fußbodenheizungssystem wird nicht in den Nassestrich eingegossen, sondern mit Trockenestrichplatten oder Estrichziegeln belegt. Da nicht auf das Abbinden des Estrichs gewartet werden muss, spart man bei der Verlegung viel Zeit.
Das sehr geringe Gewicht pro Quadratmeter, die hohe Reaktionsgeschwindigkeit und die geringe Aufbauhöhe ab 4,3 cm zeichnen das System außerdem aus. |
Das Trockenestrichsystem ist somit besonders für Renovierungen, Holzdecken und Bauen unter hohem Zeitdruck geeignet.
Dünnschichtsystem miniNOPP - für alle, die nicht hoch hinaus wollen | | Eine tolle Lösung für Renovierungen, bei denen sehr wenig Aufbauhöhe zur Verfügung steht. Durch geringe Konstruktionshöhe und direkten Verbund mit dem bestehenden Untergrund baut das komplette System nur 2 cm auf.
miniNOPP wird in einen speziellen Nassestrich (Knauf 425) eingegossen - dank der patentierten Systemplatte kann die Estrichschicht dabei extrem dünn gehalten werden. Dieses System kann direkt auf den bestehenden Estrich oder z. B. auch auf einen Fliesenbelag aufgebracht werden. |
Weiterführende Informationen zu den einzelnen Systemen sind auf
www.selfio.de zu finden. Sehr gern unterstützt Selfio auch mit kostenloser Beratung und Planung und bietet Unterstützung bei der Auslegung und Berechnung der Fußbodenheizung. Für alle Heimwerker, die ihre Fußbodenheizung selbst montieren möchten, stehen darüber hinaus Montagevideos, PDF-Anleitungen sowie eine Montage-App bereit.
Selfio GmbH
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