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News vom 22.03.2002

Elster: Zählerfernabfrage fehlerfrei


Contracting setzt auf Funksignale.

Beim Contracting als Energie- und Versorgungsdienstleistung für Gewerbeparks und -zentren rangiert Kostentransparenz ganz oben. Dabei stellt das manuelle, asynchrone Ablesen einzelner Zählerstände zur periodischen Abrechnung, z.B. des gelieferten Stroms, ein großes Hindernis dar. Zudem birgt das manuelle Übertragen der Messwerte bis in das EDV-System des Versorgungsdienstleisters unberechenbare Fehlerquellen. Dies ändert das funkgestützte Ablesesystem "EuroTrace" von Elster. Für ROMContracting, Mettingen, integrierte der Messgerätespezialist seine automatische Zählerfernabfrage auf dem Kieler Caterpillar-Gelände.

Seit 2002 rechnet ROM-Contracting auf einem Kieler Industriegelände gegenüber seinen Kunden nicht nur allgemein die Kosten für Energie- und Versorgungsleistungen ab. Vielmehr differenziert der im Facility-Management europaweit tätige Dienstleister verursachergerecht und exakt die Verbrauchswerte nach Unternehmensbereichen. Dazu befinden sich auf dem 54 ha großen Werksgelände 365 Messstellen verschiedener Medien: 148 für Strom, 64 für Wärme, 41 für Druckluft und 71 für Wasser. Zusätzlich bestehen Strom-Messstellen mit Hoch-/Niedertarifwechsel und eichfähige Gas-Messstellen mit Zustandsmengenumwertern zum Umrechnen von Betriebs- in Normkubikmeter. Zur synchronen und zeitnahen Erfassung der Zählerstände nutzt der Versorgungsdienstleister das funkgestützte Ablesesystem EuroTrace von Elster, Mainz.

Außerdem ermöglicht die kabellose und damit kostengünstigere Hybrid-Lösung das Befestigen der Funkmodule an konventionellen Zählern im laufenden Betrieb. Die Impulse des Zählers nimmt das Funkmodul - der sogenannte Transponder - auf und sendet sie mehrfach pro Tag automatisch an einen der 19 lokalen Datenkonzentratoren. Diese bündeln und speichern zeit- und messstellenbezogen die Verbrauchswerte. Per GSM-Modem erreichen sie zusammen mit den Daten der Zustandsmengenumwerter und Stromdatenspeicher mit Tarifwechsel den Zentralrechner von ROM in Mettingen. Dort erfolgt bei geringem Verwaltungsaufwand termin- und verursachergerecht die Abrechnung.

Der im Transponder von Elster enthaltene Sender gibt in einem Frequenzbereich von 433 MHz eine Leistung von maximal 10 mW ab. Diese liegt damit weit unterhalb der Leistung schnurloser Telefone und beeinträchtigt weder besonders empfindliche Personen noch Anlagen. Bei im Schnitt zehn bis vierzehn Funksignalen des Transponders pro Tag beträgt die Batterielebensdauer mindestens acht Jahre.
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