Weitere Expansion in 2002 angestrebt. Buderus konnte im Geschäftsjahr 2001 erneut einen Umsatz- und Ergebnisrekord aufstellen. Die Buderus Aktiengesellschaft hat im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen einen Konzernumsatz von 1.929 Mio. Euro erzielt; dies entspricht einem Plus von 6 Prozent gegenüber dem letzten vollständigen Geschäftsjahr 1999/2000 (1.817 Mio. Euro). Der Anteil des internationalen Geschäftes erhöhte sich leicht auf 36,5%.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern verbesserte sich den vorläufigen Zahlen zufolge um 2 Prozent von 182 Mio. Euro auf 186 Mio. Euro. Damit erhöhte sich das Ergebnis zum zehnten Mal in Folge. Bereinigt um einen einmaligen Ertrag, der im Vorjahr aus Gutschriften für Energiebezüge früherer Jahre resultierte, ergibt sich eine Ergebnissteigerung in Höhe von 9 Prozent. Weil sich die Steuerbelastung ermäßigt, wird das Ergebnis je Aktie überproportional steigen.
Im Geschäftsjahr 2001 hat Buderus mit einer Erhöhung der Investitionen um 24 Prozent auf 89 Mio. Euro die Voraussetzungen für eine weitere Beschleunigung des Wachstums geschaffen. Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war der Konzernbereich Heizungsprodukte. Dazu der Vorstandsvorsitzende Uwe Lüders auf der Geschäftspressekonferenz : "Wir haben in den vergangenen Monaten den Ausbau des Vertriebssystems weiter forciert und damit die Basis für zusätzliches Wachstumspotenzial geschaffen."
Der Konzernbereich Heizungsprodukte verzeichnete 2001 einen Umsatzzuwachs von 5 Prozent auf 1.236 Mio. Euro. Maßgeblich hierfür waren das starke Geschäft mit Solarsystemen sowie der Handel mit Heizungszubehör. Aber auch mit Brennwertgeräten konnte Buderus weitere Zuwächse verzeichnen und seine führende Position ausbauen. Während sich das Marktwachstum im Segment für Brennwertgeräte in Deutschland von Januar bis November 2001 auf 10% belief, stieg der Absatz von Buderus sogar um 12 Prozent. Der Markt für konventionelle Heizwertgeräte blieb dagegen mit Minus 17 Prozent stark rückläufig. Dieses Segment spielt bei Buderus eine untergeordnete Rolle.
Auch die anderen Konzernbereiche entwickelten sich erneut positiv. Der Umsatz mit Gusserzeugnissen erhöhte sich um 4 Prozent auf 336 Mio. Euro. Das Wachstum wurde mit Absatzverbesserungen im In- und Ausland erzielt, speziell im Export von Gussrohrsystemen sowie im Geschäftsfeld Industrie. Beim Konzernbereich Edelstahlerzeugnisse stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 357 Mio. Euro.
Die Buderus-Aktionäre profitieren von der erfreulichen Geschäftsentwicklung durch eine weiterhin attraktive Dividende. Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat empfehlen, die ergebnisorientierte Dividendenpolitik fortzuführen und der Hauptversammlung der Buderus AG am 19. Juni 2002 eine zum zehnten Mal in Folge erhöhte Dividende vorzuschlagen.
Die Zeichen für das Geschäftsjahr 2002 stehen weiter auf Expansion. Im laufenden Geschäftsjahr will Buderus vor allem in Segmenten wachsen, in denen das Unternehmen durch seine starke Marktposition von Markttrends profitiert. "Ein internes Wachstum für den Buderus-Konzern in Höhe von 5% im Geschäftjahr 2002 ist ein realistisches Ziel", so Uwe Lüders.
Eine zentrale Rolle nimmt dabei der Konzernbereich Heizungsprodukte ein. Durch die hier angestrebte Umsatzsteigerung wird Buderus den zu erwartenden konjunkturbedingten Rückgang im Konzernbereich Edelstahlerzeugnisse mehr als ausgleichen können. Im Konzernbereich Gusserzeugnisse erwartet Buderus einen erneuten leichten Anstieg des Umsatzes.
Für das Ergebnis 2002 wird auf Basis des angestrebten internen Umsatzwachstums eine erneute Steigerung gegenüber dem Vorjahr erwartet. Dabei geht Buderus davon aus, dass sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld nicht gravierend verschlechtern wird.
Der vollständige Jahresabschluss für 2001 wird am 24. April 2002 im Rahmen der Bilanzpressekonferenz der Buderus AG veröffentlicht.