Die NürnbergMesse ist eine der 15 größten Messegesellschaften der Welt und zählt in Europa zu den Top Ten. Jährlich besuchen 1,13 Millionen Menschen die rund 120 Ausstellungen. Die Besucherströme in den Hallen sorgen auch in den Sanitärräumen für Hochbetrieb. Daher saniert die NürnbergMesse GmbH fünf Toilettenanlagen an den Messeknotenpunkten. Der rege Publikumsverkehr erfordert ein durchdachtes Hygienekonzept mit hochentwickelter Sensortechnik
von Geberit: Berührungsloses Händewaschen und WC-Spülen ermöglichen 13 infrarotgesteuerte Waschtischarmaturen und 24 automatische WC-Betätigungen.
Auf der Nürnberg Messe besuchen 1,13 Millionen Menschen jährlich die rund 120 Ausstellungen. Die hohe Besucherdichte erfordert besondere Hygiene in den WCs.
Viel Platz für berührungslose Technik: Die neu gestalteten Sanitärräume weisen lichtdurchflutete und großzügige Vorräume mit mehreren Waschtischen aus.
Hygienisches Händewaschen: Die
infrarotgesteuerten Geberit Waschtischarmaturen Typ 186 funktionieren mit zuverlässiger
Zweistrahltechnik.
Braucht keinen Strom: Allein das fließende Wasser erzeugt die Energie für die berührungslosen Waschtischarmaturen, ganz ohne Batterie- und Netzanschluss.
Smarte WC-Spülung: Die insgesamt 24 berührungslosen WC-Betätigungen Geberit Sigma80 passen perfekt ins moderne Ambiente der Sanitärräume am Servicepunkt 1.
Ein Wink genügt: Nähert sich der Nutzer dem WC, leuchten anstelle der üblichen Spülauslösung zwei
Lichtstreifen auf und signalisieren die Spülmenge.
Baubeteiligte „Sanitärräume NürnbergMesse“ von links: Ralph Müller (Planer und Geschäftsführer, Forster+müller, planungsgesellschaft), Anke Klein (Prokuristin, Brochier Gebäudemanagement GmbH), Ludwig Wurm (Verkaufsberater, Geberit). Bilder: Geberit
Die neu gestalteten Sanitärräume gehören zu den insgesamt drei WC-Anlagen im
Servicebereich 1 der NürnbergMesse. Angegliedert an die knapp 11.000 Quadratmeter
große Halle 1 werden sie von Besuchern, Ausstellern und Messebaupersonal
frequentiert. Die NürnbergMesse GmbH stellte für die Sanierung mit dem
Architekturbüro Rudolf Scherzer und der forster + müller planungsgesellschaft ein
erfahrenes Planungsteam zusammen. Ziel war ein ausgeklügeltes Sanitärkonzept, das
in Hygiene und Funktionalität dem Hochbetrieb an Messetagen Stand hält. Eine flexible
Anpassung an die reduzierte Nutzung während Ferienzeiten oder Aufbautagen ist
ebenfalls wichtig. „Damit Stagnation verhindert wird und die Trinkwasserhygiene
jederzeit sichergestellt ist, haben wir uns für Lösungen mit automatischer Spülfunktion
von Geberit entschieden“, berichtet Ralph Müller, Geschäftsführer von forster + müller.
Auch bei der Ausführung setzte die NürnbergMesse GmbH auf kompetente Partner
und beauftragte die Firma Brochier aus Nürnberg mit dem Einbau der technischen
Ausstattung für die Sanitärräume.
Für mehr Hygiene am Waschtisch
Bei aller Zweckmäßigkeit standen auch Design und Nutzungsfreundlichkeit der
Sanitärprodukte im Fokus. Die neuen Sanitäranlagen für Damen und Herren verfügen
über lichtdurchflutete, großzügige Vorräume von knapp 30 Quadratmetern Fläche. Eine
durchgängige, indirekt beleuchtete Spiegelfront sowie ausreichende Bewegungsräume
bieten Komfort an den Waschtischen. In dieses Raumkonzept passen die Geberit
Waschtischarmaturen Typ 186 mit geometrisch-klarer Formgebung. Sie funktionieren
mit zuverlässiger Infrarottechnik. So gelingt ein hygienisches Händewaschen selbst für
eilige Besucher unkompliziert und schnell, ganz ohne Kontakt mit der Armatur. Sobald
einer der beiden Infrarotstrahlen durch die Hand des Nutzers reflektiert wird, gibt die
Elektronik dem Magnetventil das Signal zum Öffnen und Wasser fließt.
Einen hygienischen und wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen verschiedene
Sonderprogramme wie Reinigung oder Wassersparen. So sorgt die Intervallspülung
mit automatischem Spülen in regelmäßigen Abständen dafür, dass das Trinkwasser in
der Leitung nicht stagniert. Die Einstellungen erfolgen über das Geberit Service Handy,
eine Fernbedienung mit einfacher Menüführung.
Berührungslose Armaturen mit Selbstversorgung sparen Energiekosten
Das Planungsteam setzt bei seinen Projekten stets auf optimale und wirtschaftliche
Lösungen, die auf dem neuesten Stand der Technik sind. Eine berührungslose
Bedienung allein reichte nicht aus – ein nachhaltiger Betrieb im Dauereinsatz war ein
weiteres Kriterium für die Waschtischarmaturen. Daher ist mit dem Geberit Generator
eine energiesparende Alternative zum Netz- bzw. Batteriebetrieb gefunden: „Das ist die
Lösung aller Probleme in diesem Bereich. Denn bei der Planung müssen wir weder
Elektroleitungen vorsehen noch Kabel ziehen. Und später müssen die Betreiber keine
Batterien wechseln.“ Das Prinzip ist verblüffend einfach: Der Generator erzeugt durch
das verbrauchte Fließwasser Strom, der den Akku für die berührungslose
Infrarotfunktion auflädt. Dabei bleibt die Technik für den Nutzer unsichtbar: Die
Generatoreinheit wird in einem kleinen, platzsparenden Gehäuse neben dem Siphon in
der Trinkwasserzuleitung befestigt.
Geberit Sigma80: WC-Spülen als ästhetisches Erlebnis und technische Spielerei
Mit der Geberit Sigma80 lässt sich das berührungslose Prinzip konsequent bis in die
Toilettenkabinen umsetzen: Ein Wink mit der Hand genügt, schon löst die
Betätigungsplatte die WC-Spülung aus. Auch für uneingeweihte Nutzer ist die
Zweimengenspültechnik intuitiv bedienbar, was gerade in Messe-Sanitärräumen mit
ständig wechselnden Besuchern wichtig ist. Nähert sich eine Person dem WC,
leuchten zwei schmale Lichtstreifen unterschiedlicher Länge auf: ein kurzer Streifen für
die kleine und ein längerer Streifen für die große Spülmenge. Die Farben der
Lichtsignale kann der Betreiber – passend zum Designkonzept der Sanitärräume – aus
fünf verschiedenen Farbtönen frei wählen.
Automatische Spülauslösung nach jedem Toilettengang programmierbar
Ein weiteres Feature der Geberit Sigma80 ist die automatische Spülfunktion. Sie sorgt
mit der selbstständigen Auslösung nachdem sich der Nutzer aus dem
Erfassungsbereich vor der Toilette entfernt hat, für weiteren Benutzerkomfort. So findet
jeder Besucher ein gespültes WC vor. Die automatische Spülfunktion lässt sich auf
Wunsch mit dem Service Handy programmieren. Dabei funktioniert die Infrarottechnik
so zuverlässig, dass auch potentielle Störfaktoren wie schlechte Lichtverhältnisse oder
schwarze Kleidung die Technik nicht beeinträchtigen. Zur Reinigung wird die
Betätigungsplatte vom Reinigungspersonal von Hand deaktiviert.
Hygienische Trinkwasserinstallation verhindert Stagnation
In Zeiten längerer Nichtnutzung kann sich Wasser in der Versorgungsleitung sammeln
und stagnieren. Dadurch steigt die Gefahr, dass sich Legionellen in der
Trinkwasserinstallation vermehren. Die WC-Betätigung Geberit Sigma80 bietet dafür
eine einfache Lösung: Die Elektronik ist so programmierbar, dass bei längerem
Stillstand der WC-Anlage automatisch eine Hygienespülung ausgelöst wird.
Berührungslose Technik auch in weiteren Messe-Toiletten
Im Sommer 2014 hat die NürnbergMesse GmbH ihre Sanitärräume am Servicepunkt 1
neu gestaltet. Innerhalb von drei Monaten sind die Örtlichkeiten mit berührungslosen
Sanitärprodukten von Geberit ausgestattet worden. Neben ausgefeilter Technik
überzeugen die Armaturen und WC-Betätigungen auch ästhetisch. Für die
ausstehende Modernisierung drei weiterer Sanitäranlagen auf dem Messegelände hat
sich die Bauherrin ebenfalls für die Geberit Produkte entschieden. Diese stehen mit
Infrarottechnik und automatischer Spülfunktion sowohl für den Komfort der Besucher
als auch für Trinkwasserhygiene.