Kleine Windräder für die dezentrale Stromversorgung einzelner Gebäude sind in Deutschland noch nicht weit verbreitet. Die Planung und Umsetzung von Kleinwindkraftanlagen ist anspruchsvoller als beispielsweise von PV-Anlagen. Ein aktueller Marktreport und ein Excel-Tool helfen dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Der Kleinwind-Marktreport 2015 und das Excel-Tool sind eine große Hilfe bei der Planung und der Auswahl einer Kleinwindanlage.
Windstarke Standorte erkennen
Der wichtigste Schritt bei der Planung einer Kleinwindkraftanlage ist die Beurteilung der Standortgüte in Form des Windpotenzials. Geeignet sind Grundstücke, die aus der Hauptwindrichtung frei vom Wind angeströmt werden. Es gibt auch im Binnenland windstarke Lagen.
Exakte Daten zur Standortgüte bekommt man über eine Windmessung. Je höher die Investition in eine Kleinwindkraftanlage, desto wichtiger die Windmessung. Nur wenn man die mittlere Jahreswindgeschwindigkeit kennt, kann man den Jahresertrag verschiedener Anlagentypen berechnen und die Investition beurteilen.
Wirtschaftlichkeit: Hoher Eigenverbrauch essenziell
Wenn der Wind am Standort stark genug weht, ist die wichtigste Voraussetzung erfüllt. Danach ist die Maximierung des Eigenverbrauchs der zweite Hebel, die Wirtschaftlichkeit des Projekts zu maximieren. Einspeisung ist bei 8,5 Cent pro kWh nicht lukrativ. Verbraucht man den Strom selbst, spart man den individuellen Strompreis ein. Wenn dann die Stromkosten des selbst produzierten Windstroms niedriger als der Strompreis sind, kann man mit der Kleinwindanlage Geld sparen. Die Auswahl und Dimensionierung des Kleinwindrads muss auf den Eigenverbrauch abgestimmt sein. Vor allem für Betriebe mit hohem Stromverbrauch ist eine kleine Windturbine interessant.
Auswahl und Dimensionierung einer Anlage
Oft erfolgt die Auswahl eines Kraftwerks auf Basis der Nennleistung. Stromerträge und Kosten der Anlagentechnik werden davon abgeleitet. Das funktioniert z.B. bei PV-Anlagen: Leistung, Modulfläche, Ertrag und Kosten stehen in einem fixen Verhältnis zueinander. Überlegungen zur Dimensionierung und Wirtschaftlichkeit sind sehr einfach. Ein Kilowatt Leistung entspricht rund 10 Quadratmeter Modulfläche, was ungefähr 1.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erbringt.
Bei einer Windanlage ist die Nennleistung ein schlechterer Indikator, da Rotor und Generator eigenständige Komponenten sind. Viel wichtiger als die Leistung des Generators ist der Rotordurchmesser. Zwei Kleinwindkraftanlagen mit der gleichen Nennleistung können am gleichen Standort sehr unterschiedliche Stromerträge erwirtschaften. Zwei Windturbinen mit 10 kW Nennleistung z.B. 10.000 und 20.000 Kilowattstunden pro Jahr. Die ertragsstärkere Windturbine hat einen größeren Rotor. Unter Betrachtung der Gesamtkosten beider Windanlagen kann eine Entscheidung gefällt werden, welche die kosteneffizienteste Anlage ist.
Nicht alle Kleinwindradtypen sind empfehlenswert
Weltweit gibt es über 300 Hersteller von Kleinwindkraftanlagen, viele Modelle davon werden in Deutschland angeboten. Doch längst nicht mit allen Windradtypen wird der Betreiber über einen längeren Zeitraum seine Freude haben. Der Wind entwickelt bei einem Sturm enorme Kräfte, die entsprechende Belastungen der Anlage mit sich führen. Sturmsichere Konstruktionen und Regelungen sind eine Voraussetzung für Langlebigkeit und Sicherheit des Windgenerators.
Was für die großen Multimegawattanlagen gilt, gilt auch für Kleinwindanlagen: Stand der Technik sind Windräder mit horizontaler Rotorachse. Das ist nicht nur das Ergebnis von Forschung und Entwicklung, auch die Marktlage spricht ein klares Bild.
Kleinwind-Paket: Marktreport und Excel-Tool
Der Kleinwind-Marktreport 2015 und das Excel-Tool sind eine große Hilfe bei der Planung und der Auswahl einer Kleinwindanlage. Beide ergänzen sich optimal: Im Report dargestellte Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit von Kleinwindrädern wurden mit dem Excel-Tool durchgeführt.
Der Kleinwind-Marktreport 2015 wird als aktuelle PDF-Datei angeboten. Alleinstellungsmerkmal des Marktreports ist die Selektion der Kleinwindturbinen, da nur erprobte und empfehlenswerte Kleinwindturbinen aufgenommen wurden.
Das anwenderfreundliche Excel-Tool erlaubt die Berechnung der Jahresstromerträge markterprobter Kleinwindanlagen und deren Wirtschaftlichkeit.
Marktreport und Excel-Tool werden auf dem Kleinwindkraft-Portal ab sofort im Paket zu einem Sonderpreis mit mehr als 25% Rabatt angeboten:
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