Ob Neubau oder Altbausanierung – auf das Rohrleitungsnetz für den Vor- und Rücklauf der Heizung kann in herkömmlichen Wohnimmobilien nicht verzichtet werden. Objektunabhängig muss daher schon im Vorfeld mit dem Auftraggeber besprochen werden, ob die Heizungsrohre in der Wand, vor der Wand oder im Fußboden verlegt werden.
Die neue eckige Isolierhülse ThermaSmart ENEV-Q besteht aus hochwärmedämmendem Polyolefin-Schaum. Die robuste gelbe Außenhülle schützt vor den baustellentypischen mechanischen Belastungen.
Verschiedene Dimensionen zur EnEV-konformen Dämmung von Wärmeverteilungsleitungen im Fußbodenaufbau stehen zur Verfügung. Und die handliche Länge von 150 cm erleichtert die Verarbeitung.
Dank der eckigen Form lassen sich die Hülsen bündig mit der Trittschall- und Ausgleichsdämmung verlegen.
Bei der Isolierung von Heizleitungen mit symmetrischen Dämmungen (1) entstehen Hohlräume, was kritisch für einen guten Trittschallschutz ist (1). Die eckige ThermaSmart ENEV-Q Isolierhülse (2,3) bildet eine geschlossene Oberfläche. Dadurch steigt die Ausführungssicherheit und die Aufbauhöhe des Fußbodens verringert sich. Bei der Entscheidung spielen keineswegs nur ästhetische Überlegungen eine Rolle. Denn vor allem bei gemauerten Wänden gelten für die Verlegung der Heizungsrohre in der Wand diverse Vorschriften. Die hierfür gültige DIN 1053-1 weist beispielsweise darauf hin, dass waagerechte Schlitze zur Verlegung der Rohre bestimmte Tiefen ohne statischen Nachweis nicht überschreiten dürfen. Im Ergebnis kommt es dabei zu Kollisionen zwischen DIN-Norm und EnEV, da die zulässigen Schlitztiefen für eine EnEV-gerechte Dämmung der Zu- und Rückläufe in der Regel nicht ausreichen.
Als Alternative bietet sich die sichtbare Montage auf der Wand an, oft werden dafür Installationsschächte oder Sockelleisten-Systeme genutzt. Viele Auftraggeber wünschen sich jedoch aus ästhetischen Gründen eine unsichtbare Installation der Heizungsrohre, die dann im Fußbodenaufbau verschwinden muss. Im Sinne maximaler Ausführungssicherheit lassen sich die erhöhten Anforderungen in diesem Bereich mit den üblichen symmetrischen (runden) Rohrdämmungen allerdings nicht zufriedenstellend umsetzen.
Wärmeverteilungsleitungen EnEV-konform dämmen Um eine EnEV-konforme Dämmung im Fußboden bei reduzierter Aufbauhöhe realisieren zu können, empfehlen sich spezielle Isolierhülsen wie die neue rechteckige ThermaSmart EnEV-Q mit exzentrischer Rohrführung. Hier verläuft das Mediumrohr nicht mittig in der Isolierschicht, sondern in der Höhe nach oben versetzt, so dass die dickere Dämmschicht nach unten zeigt, während zum beheizten Raum hin die Dämmschicht deutlich dünner ausgeführt ist. Das hat deutliche Auswirkungen auf die Aufbauhöhe des Fußbodens. Da eine symmetrische Leitungsdämmung wegen der entstehenden Hohlräume zu einer Unterbrechung der Trittschalldämmung führt, muss in der Regel eine zusätzliche Dämmschicht von 2-3 cm verlegt werden. Wegen der eckigen Form der ThermaSmart EnEV-Q können die Isolierhülsen bündig mit der Trittschalldämmung verlegt werden, zusätzliche Maßnahmen sind nicht mehr nötig. Dadurch lassen sich im Extremfall bis zu 35 mm Aufbauhöhe beim Fußboden einsparen – was einen deutlich positiven Einfluss auf die gesamten Baukosten haben kann.
Die neue rechteckige Isolierhülse von Thermaflex wurde speziell für die EnEV-konforme Dämmung von Wärmeverteilungsleitungen im Fußbodenaufbau entwickelt. Die Isolierung besteht aus geschlossenzelligem, wasserabstoßendem Polyolefin-Schaum mit einer Wärmeleitzahl von 0,038 W/mK bei 40 °C. Die Isolierhülse löst die bewährte halbrunde ThermaCompact IH aus herkömmlichem PE-Schaum ab. Dank der verbesserten Wärmeleitzahl der Polyolefin-Hülse sind deutlich geringere Aufbauhöhen möglich. Der nachhaltige, umweltverträgliche Dämmstoff wird von einer coextrudierten Polyolefin-Außenhaut in charakteristischem Gelb geschützt. Die robuste, baustellengerechte Ummantelung verhindert zuverlässig mechanische Beschädigungen der Isolierhülse. Denn Risse oder Löcher in den Isolierhülsen können zu Körperschallbrücken führen, die den Trittschallschutz der gesamten Konstruktion gefährden. Aber nicht nur die schützende Außenhaut verbessert die Ausführungssicherheit beim Fußbodenaufbau, sondern vor allem auch die eckige Form. Sie wirkt unerwünschter Hohlraumbildung entgegen und verhindert so Schwachstellen bei der Schalldämmung. Da sich die Isolierhülsen exakt an die seitliche Dämmschicht anfügen und raumseitig eine ebene Oberfläche bilden, sinkt zudem das Risiko von Rissen in der Estrichplatte.
Umfangreiches Sortiment in handlicher Länge
ThermaSmart ENEV-Q ist in diversen Dimensionen und mit angepassten Dämmstärken für alle üblichen EnEV-konformen Einbausituationen zu haben. Für Wärmeverteilungsleitungen im Fußbodenaufbau zwischen beheizten Räumen stehen Hülsen zur Isolierung von Heizungsrohren zwischen 1/4 Zoll und 1 Zoll zur Verfügung. Für die 100% EnEV-Dämmung in allen anderen Einbausituationen (z.B. in Fußböden über unbeheizten Kellerräumen) werden Hülsen für Rohre von 1/4 Zoll bis 1 1/4 Zoll angeboten.
Thermaflex führt mit der neuen Isolierhülse eine weitere Produktreihe in der handlichen und verarbeitungsfreundlichen Länge von 150 cm ein und lässt sich mit den bewährten ThermaSmart EnEV-Isolierschläuchen zur Komplettlösung für die gesamte Wärmetechnik im Haus kombinieren. Thermaflex hat hier Pionierarbeit geleistet. Denn mit der Palettenbox ThermaSmart EnEV haben sich Lagerung, Transport und Montage im Arbeitsalltag deutlich vereinfacht. Zudem sind die kleineren Verkaufseinheiten und die reduzierten Restmengen handfeste Vorteile für das Installationshandwerk.
Nachhaltig aus Prinzip
Damit setzt das Unternehmen mit seinem gesamten Sortiment technischer Rohrisolierungen konsequent auf recycelbare und ressourcenschonende Rohstoffe. Auf synthetischen Kautschuk, Steinwolle und Polyurethan wird mittelfristig verzichtet. Informationen unter www.nachhaltig-aus-prinzip.de.