Seit über einem Jahr ist die neue Heizkostenverordnung nun schon in Kraft. Sie schreibt für alle Wohneinheiten mit mehr als zwei Parteien einen geeichten Wärmezähler zur Erfassung des Energieverbrauchs der zentralen Warmwasserbereitung vor. Laut Allmess GmbH, einem der marktführenden Hersteller von Wasser- und Wärmezählern, steht der Einbau in einer großen Anzahl der Bestandsgebäude aber noch aus. Wärmezähler auf Ultraschalltechnologie sind die optimalen Geräte für diese Anforderung, messen präziser und sind weniger störungsanfällig als mechanische Geräte. Die zum Teil höheren Investitionskosten für die modernen Zähler können durch den Allmess MietService direkt auf die Wohnungsmieter umgelegt werden.
Für eine rechtssichere Abrechnung sind Wohneinheiten mit mehr als zwei Parteien zur Erfassung des Energieverbrauchs der zentralen Warmwasserbereitung seit 31. Dezember 2013 mit einem geeichten Wärmezähler zwischen Heizkessel und Warmwasserspeicher nachzurüsten.
Ideal für die Verbrauchserfassung von Wärmemengen bei stark schwankenden Temperaturen, z.B. im Einsatz mit Frischwarmwasserstationen: der neue Wärmezähler Integral-V UltraLite in der Version Hohe Abtastrate (HA) von Allmess.
Der Integral-MK UltraMaXX von Allmess gewährleistet höchste Messgenauigkeit auf der Basis von Ultraschalltechnologie. Die beiden Ausführungen qp 1,5 und qp 2,5 decken Einsatzbereiche von 2-3000 l/h bzw. 5-5000 l/h ab. Bilder: Allmess Der Anteil der für die Warmwasserbereitung aufgewendeten Energie am Gesamtenergieverbrauch in Wohngebäuden steigt kontinuierlich. Deshalb ist der Einbau von Wärmemengenzählern an der zentralen Warmwasserbereitung gut und sinnvoll. So können Immobilienbesitzer ihren Mietern sämtliche Verbräuche in der jährlichen Nebenkostenabrechnung transparent aufschlüsseln und zweifelsfrei dokumentieren. Daniel Kloß, der neue Vertriebsleiter im Bereich Fachgroßhandel bei Allmess, empfiehlt Fachhandwerkern beim Zähleraustausch, direkt die modernere Ultraschalltechnologie einzusetzen. „Ultraschallwärmezähler verzichten vollständig auf bewegliche Teile. So sind Verschleiß oder Betriebsunterbrechungen durch Ablagerungen per se ausgeschlossen. Ultraschallwärmezähler punkten durch Langlebigkeit und Betriebssicherheit. Zudem liefern sie präzise Messergebnisse: Zur Registrierung des Volumenstroms errechnen sie anhand der Laufzeitdifferenz eines Ultraschallsignals die Strömungsgeschwindigkeit und ermitteln daraus den Durchfluss.“ Die Zählervarianten mit einer Programmierung auf hohe Abtastrate, messen auch bei stark schwankenden Durchflussmengen exakt. Sie registrieren bei Dauerbelastung minimal variierende Energiemengen und erlauben somit eine höchst präzise Verbrauchsermittlung. Weil ihnen selbst Schmutzablagerungen in den Rohrleitungen oder kritisches Heizungswasser nichts anhaben können, lassen sie sich auch in diesem Umfeld bedenkenlos einsetzen.
Mit Messkapsel oder kompakt
Je nach Art der Wärmeerzeugung oder baulichen Voraussetzungen eignen sich unterschiedliche Zählertypen. Beispielsweise punktet der Integral-MK UltraMaXX von Allmess mit seiner einzigartigen Kombination von Ultraschalltechnologie und Messkapselsystem sowie einer großen Messdynamik: Der Zähler ist für einen Messbereich von fünf bis 5.000 Liter pro Stunde einsetzbar. Darüber hinaus ist er auch als kombinierter Wärme- und Kältezähler oder ausschließlich als Kältezähler einsetzbar.
Die jüngste Produktinnovation des Oldenburger Herstellers in diesem Segment heißt Integral-V UltraLite und ist die Verschraubungsausführung des Integral-MK UltraMaXX. In zwei Nenngrößen erhältlich, deckt sie einen Durchflussbereich von zwei bis 5.500 Liter pro Stunde ab. „Durch seinen außergewöhnlich großen Messbereich bei höchster Messgenauigkeit eignet sich der Integral-V UltraLite besonders für Neuanlagen und spezielle Anwendungen wie Frischwarmwasserstationen“, erläutert Kloß. Das Gerät erfasst die Temperatur alle dreieinhalb Sekunden. Bei Standardzählern in herkömmlichen Heizungsanlagen ist das nur alle 30 Sekunden der Fall. Die drastisch verkürzte Ansprechzeit zur Temperaturerfassung und Energieberechnung trägt modernen Wärmeerzeugungsmethoden wie zum Beispiel der mit Wärmetauschern Rechnung. Praktisch für die Montage: Der Durchfluss-Sensor kann in allen vertikalen oder horizontalen Einbaulagen montiert werden - sogar über Kopf. Weil die Rechenwerksbefestigung aber flexibel ist, kann jederzeit eine komfortable Ableseposition eingerichtet werden.
Wer Solaranlagen oder Wärmepumpen zur Warmwassererzeugung einsetzt, ist mit dem CF Echo II gut beraten. Ebenfalls in allen Einbaulagen und mit geringem Druckverlust montierbar, reagiert er im Viersekundentakt auf Temperatur- und Durchflussänderungen. Der CF Echo II SO ist für den Einsatz in Solaranlagen optimiert. Er eignet sich mit den Größen Qp 0,6, 1,5 und 2,5 Kubikmetern pro Stunde für den Temperaturbereich bis 130 Grad Celsius. Das Gerät ist mit einer 12-Jahresbatterie und direktmessenden Fühlern ausgerüstet. Durch Optionskarten kann der Zähler in Fernauslesesysteme eingebunden werden und ist gemäß diversen Förderprogrammen förderungswürdig. Eichfähig ist der CF Echo II SO jedoch nur für das Wärmeträgermedium Wasser.
Allmess MietService löst Innovationsstau
Obwohl die neue Technik gegenüber herkömmlichen Produkten zahllose Vorteile hat, ist ihr Preis für viele Immobilienbesitzer ein kritischer Punkt. Der politisch gewollte Innovationsschub in der Gebäudetechnik bleibt aus. Hier bieten die Oldenburger eine intelligente Lösung, die allen Beteiligten nutzt: den Allmess MietService. Ohne eigenen Finanzierungsaufwand können Immobilienbesitzer sämtliche Zähler direkt bei Allmess für fünf Jahre mieten. In die Pauschale fließen die Kosten für die Geräte, die Eichgebühr und die Montage durch den Fachhandwerker ein. Sämtliche Beträge sind einfach über die jährliche Heiz- und Wasserkostenabrechnung auf die Wohnungsmieter umzulegen. Diese wiederum profitieren von einer präzisen verbrauchsbasierten Abrechnung. Der SHK-Profi tritt in diesem Arrangement als Monteur und Vermittler auf: Er generiert den Auftrag, baut die Messgeräte in gewohnter Manier und zu seinem Preis fachgerecht ein, wird dafür aber nicht durch den Immobilienbesitzer, sondern von Allmess bezahlt. So riskiert er keine Zahlungsrückstände, denn das Risiko für kundenseitige Zahlungsausfälle trägt Allmess allein. Als direkter Vertragspartner des Gebäudeeigentümers übernimmt das Unternehmen die komplette Finanzierung über die übliche Vertragslaufzeit von fünf Jahren. Als zusätzlichen Service können die Fachhandwerker ihren Kunden die 3-stufige Heizkostenabrechnung über ihre Allmess Werksvertretung anbieten. Auf diese Weise kommen sie über die jährliche Ablesung einmal im Jahr ganz offiziell in die Liegenschaft und können lukrative Zusatzgeschäfte generieren.