Der hydraulische Abgleich von Heizungsanlagen ist ein Muss für die Erlangung von KfW- und BAFA-Förderungen. Natürlich sollte es bei jedem Kesseltausch selbstverständlich sein, dass er sauber durchgeführt wird.
Sämtliche Wärmeerzeuger von BRÖTJE wurden in die Software Optimus Duo integriert, sodass ein hydraulischer Abgleich für diese Geräte schnell und einfach berechnet werden kann.
Bild: August BRÖTJE GmbH, Rastede
Dies ist erforderlich für
- die optimale Verteilung der Wassermenge auf die einzelnen Heizkörper oder die Bereiche der Fußbodenheizung,
- die Reduzierung der maximal erforderlichen Pumpenleistung,
- die Vermeidung von Strömungsgeräuschen in den Heizkörperventilen,
- die Absenkung der Rücklauftemperatur zur Verbesserung des Brennwerteffektes und
- die ideale Betriebsweise der Wärmeverteilung, was insbesondere für den Einsatz einer Wärmepumpe eine grundsätzliche Voraussetzung ist.
Zur Berechnung des hydraulischen Abgleichs bei einer Einzelmaßnahme sind zwei Verfahren zulässig. Das sogenannte Verfahren A ist ein Näherungsverfahren, bei dem die relevanten Werte überschlägig ermittelt werden. Dabei sind bei der Einhaltung der technischen Randbedingungen die in den BRÖTJE Heizkörpern enthaltenen voreingestellten Ventile ausreichend. Dieses Vorgehen ist jedoch bis zum 31.12.2016 befristet. Danach wird bei einer Einzelmaßnahme nur noch eine Softwareberechnung, das Verfahren B, anerkannt. Bei der Bestätigung für ein KfW-Effizienzhaus ist Verfahren B schon heute Voraussetzung.
Besonders einfach gelingen Berechnung und Nachweis bei BRÖTJE Heizungen ab sofort, wenn Planer und Fachhandwerker auf die Software Optimus Duo von Hottgenroth/ETU-Software zurückgreifen. Sämtliche Wärmeerzeuger aus dem Sortiment des niedersächsischen Systemtechnikherstellers sind hier integriert.
Mit Optimus Duo lassen sich z. B. folgende Punkte schnell und einfach erarbeiten:
- Hydraulischer Abgleich für Heizkörper und Fußbodenheizung
- Pumpendaten und -einstellungen
- Berechnung des optimalen Einstellwerts der Heizkreispumpen
- Ermittlung des Anlagenvolumenstroms
- Vergleich und Berechnung unterschiedlicher Gebäudespezifikationen
- Ausdrucke für KfW- und BAFA-Anträge
Die Software kann in verschiedenen Versionen direkt über Hottgenroth/ETU bezogen werden. Darüber hinaus können sich interessierte Fachleute online zum kostenfreien Seminar „Heizkörper und Anlagenhydraulik“ bei BRÖTJE im Fachpartner-Login auf broetje.de anmelden.