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News vom 24.04.2002

EnEV - Der Lernprozss hat begonnen


Jetzt ist sie in Kraft – die neue Energieeinsparverordnung. Wer jetzt baut, umbaut oder modernisiert, sieht sich möglicherweise bereits mit dem neuen Recht konfrontiert. Und als wäre nicht seit fast fünf Jahren darüber diskutiert worden, bricht bei vielen Bauleuten - gelinde gesagt - eine gewisse Verunsicherung aus. Aber angesichts der enormen Herausforderung an den Planungsprozess, der brandneuen Berechnungsregeln, des beispiellosen Umbruchs durch die neue europäischen Normengeneration und der ohnehin komplizierten Materie konnte schließlich kaum mit einem völlig reibungslosen Übergang gerechnet werden.

Die Fragen der Planer, die derzeit ihre ersten "Gehversuche" mit der neuen Vorschrift und den neuen Berechnungsregeln machen müssen, sind mehr als verständlich. Schließlich wird in vielen Ländern noch an Umsetzungsregeln gearbeitet, die Allgemeine Verwaltungsvorschrift über den Energiebedarfsausweis hat gerade erst den Bundesrat passiert, und es gibt bisher nur wenige Kommentare zur Vorschrift und keine zertifizierte Berechnungssoftware. Gemessen daran ist die Akzeptanz geradezu hervorragend. Denn schließlich zeigt jeder Fragesteller, dass er sich mit dem Problem auseinandersetzt. Der Energieeinsparverordnung könnte nichts schlimmeres passieren, als dass man sie nicht zur Kenntnis nähme – zum Glück ist eher das Gegenteil der Fall. Darum stellen sich die "Macher" gern der Diskussion. Das Bundesbaublatt, das den Werdegang der Verordnung und der zugehörigen Regeln der Technik von Anfang an begleitet hat, stellt sich in dieser Ausgabe abermals als Forum zur Verfügung; im vorliegenden Heft geht es um die Bewertung der Anlagentechnik.

Und gerade hier liegt die entscheidende Neuerung der Verordnung. Zum einen ist die zugrundeliegende deutsche Vornorm DIN V 4701-10 ein brandneues Rechenwerk, das übrigens indirekt durch einen Aufsatz im Bundesbaublatt initiiert worden war ("Plädoyer für eine neue Heizungsnorm", BBaublatt Heft 11/96). Zum anderen ist der in Deutschland übliche Planungsprozess nicht darauf ausgerichtet, die Anlagentechnik frühzeitig mit ins Kalkül zu ziehen. Die Beteiligten haben mit diesem Regelwerk einiges an wirklich Neuem zu Papier gebracht und manchen eigenen Schatten übersprungen. Nicht zuletzt deshalb orientiert sich der jetzt vorgestellte europäische Normentwurf zum selben Thema auch an eben dieser deutschen Vornorm.

Mit dieser Norm wurde Neuland betreten – Neuland, um das es viele widerstreitende Interessen gab und gibt. Doch die Beteiligten wussten: mit diesem Schritt gewinnen alle. Der Bauherr gewinnt die Transparenz – der Vergleich der energetischen Qualität von Gebäuden wird möglich. Der Planer gewinnt an Planungsfreiheit, denn seine Leistung wird nicht mehr vordergründig an suboptimalen Einzelanforderungen gemessen. Das Baugewerbe wird gewinnen, denn energetisch bewertete Neubauten schaffen Nachfrage nach Modernisierung im Bestand. Die deutsche Industrie gewinnt, weil sie ihre hochentwickelten Produkte jetzt auch im Heizungsbereich weltweit mit energetischen Qualitätsmerkmalen anbieten kann. Und vor allem die Umwelt wird gewinnen, denn mit den Primärenergiefaktoren aus der DIN V 4701-10 lassen sich die Wirkungen auf Ressourcen und Klimaschutz transparent machen. Grund genug, das Konzept weiter auszubauen – mit der künftigen DIN V 4701-12 soll bald auch der Gebäudebestand bewertbar werden.
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gecco schrieb: Hallo an alle, ohne die ganzen Verzögerungen, weil der heutige Fachkräftemarkt nunmal noch alles andere als umfänglich fit für all die neuen Anforderungen, komplett leergefegt und überlastet ist, könnte...
Chris39 schrieb: Hallo, wollte mal eure meinung. Da das Öl ja länger sehr preiswert ist. Ob rein vom Invest. Wärmepumpe noch sinvoll ist. Ja ich weis Öl stinkt. Öl Preis 39,8 cent !!! Freundlicher Gruß
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