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News vom 12.04.2002

Neues Tool zur Entfernung von Spyware: Kostenloser Download


Ad-aware gibt es jetzt in der Version 5.71. Das kostenlose Spyware und Scumware Entfernungsprogramm, sucht den RAM-Speicher, die Windows Registierungseinträge und die Festplatten auf bekannte Spyware- und Scumwarebestandteile ab. Findet das Tool entsprechende Einträge, werden diese gelöscht. Diese Software wird häufig aktualisiert.

Viele Programme, die man sich kostenlos aus dem Internet herunterladen kann, finanzieren sich durch Werbung. Dies merkt man beispielsweise an ständig wechselnden Werbebannern. Dies ist auch legitim, denn schließlich braucht man für das benutzte Programm auch keine müde Mark bezahlen. Etwas anderes ist es, wenn persönliche Informationen - ohne es zu bemerken - übers Internet an Firmen übertragen werden. Meist handelt es sich dabei "nur" um Daten, die Aufschluss über das Surfverhalten des einzelnen geben - heisst es zumindest. Was genau alles gesammelt und übertragen wird ist für den User nicht erkenntlich. Ad-aware scannt lokale Festplatten, den Arbeitsspeicher und die Registry auf vorhandene Spyware und entfernt diese bei Bedarf auch gleich aus dem System. Erkannt werden alle bekannten Vertreter dieser wissensdurstigen Spezies, darunter Aureate, Alexa, Adware, Cydoor, OnFlow, Gator und Web3000.

Neu seit Version 5.x ist die Möglichkeit, vor der Eliminierung der Spy-Module ein Backup anzufertigen, das bei Bedarf dann später wiederhergestellt werden kann. Eine deutsche Oberfläche erhält man ausserdem im Options-Reiter im "Configuration"-Menü.

Hinweis: Das Löschen von Spyware-Komponenten kann in manchen Fällen auch dazu führen, dass das Trägerprogramm, also die werbefinanzierte Freeware, mit der man sich den "Spion" eingefangen hat, nicht mehr einwandfrei funktioniert. Will man auf das jeweilige Programm dennoch nicht verzichten, bleibt als Alternative noch eine kostenpflichtige Registrierung.

ZDNet bietet die Software zumDownload an. Die Freeware ist 877 KByte groß und läuft auf den Windows-Betriebssystemen 9x, Me, NT, 2000 und XP.

Erst vor kurzem ist bekannt geworden, dass in der Kazaa-Software seit Monaten eine P2P-Anwendung von Brilliant Digital Entertainment verborgen ist.

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