Der schwäbische Einrichtungsspezialist ALUCA konzipierte für das Begleitfahrzeug der Landrover Experience Tour eine mobile Werkstatt der Extra-Klasse. Die Komponenten der leichten Aluminium Fahrzeugeinrichtung nehmen sowohl Lebensmittel, Küchenequipment, medizinische Notfallausrüstung als auch das umfangreiche Werkzeug und die Ersatzteile für die neuen Discovery Sport auf. Dieses Begleitfahrzeug ist ein wahres Unikat – das ABENTEUER kann beginnen!
Schubladenturm Notarztbereich
Verschiebbare Schränke
ALUCA L-BOXXen-Turm
Dag Rogge, Cheforganisator Landrover Experience Tour
Bilder: ALUCA
Begleitet werden die rund fünfzehn Discovery Sport durch einen wüsten- und offroadtauglichen Expeditionstruck der Extra-Klasse. Der eigens vom Veranstalter der Land Rover Experience konzipierte Kofferaufbau mit integriertem Materialdepot und Notarztstation wird geschultert von einem 450 PS starken Mercedes-Benz Arocs 6x6. Im australischen Outback werden die Tourfahrzeuge und der mit Allrad Finessen bestückte Expeditionstruck ihre Gelände-Qualitäten unter Beweis stellen und sich ihren Weg durch Flusslandschaften, matschige Pisten, über Geröll und durch knietiefen Sand bahnen.
Dank einem ausgeklügelten Raumkonzept wurde jeder erdenkliche Bereich des Expeditionstrucks für den Materialtransport ausgenutzt. 400 Liter Frischwasser, Zusatztanks für externe Kraftstoffversorgung, 1 Kubik Tiefkühlung, 2 Kubik Kühlschrank, Sonnensegel, Stromerzeuger, Bergeequipment, Ersatzteile, Werkzeuge und Reserveräder sind die Überlebensausrüstung für die technik- und lebensfeindliche Expedition ins australische Outback. Voll ausgerüstet bringt der Arocs somit satte 20 Tonnen auf die Waage.
´Es ist eine fremde Welt, in die die nächste Land Rover Experience Tour (LET) reist, kommentiert Cheforganisator und Leiter des Land Rover Experience Center Dag Rogge. Er hat vorab mit seinem Team geeignete Camp-Möglichkeiten für den Konvoi gesucht, ebenso Tankmöglichkeiten und Läden zum Einkaufen. Und natürlich befahrbare und trotzdem spannende Track-Pisten. Dafür sind Rogge und sein Team jeden einzelnen der rund 3300 geplanten Kilometer persönlich abgefahren. Ein erfahrener Notarzt begleitet die Experience Tour. Es besteht sogar die Möglichkeit, einen Patienten intensivmedizinisch zu betreuen. Im Mini-Hospital stehen neben medizinischem Equipment wie Verbandmaterial, Medikamente, Infusionen und einer Trage, die zur Patientenbeförderung dient auch 10l Sauerstoff, ein Beatmungsgerät, ein EKG Gerät und ein Ultraschallgerät zur Verfügung.
Außen Expeditionstruck – Innen ALUCA: mobile Werkstatt der Extra-Klasse
Für Dag Rogge will die nächste Land Rover Experience Tour, die vom 17. Oktober bis 7. November 2015 durch die Weiten des Northern Territory führt, gut organisiert sein. So beauftragte er ALUCA Einbau-Partner, Firma Peter Roberts & Sohn GmbH aus Viersen, mit dem Ausbau des Begleitfahrzeuges. Geplant, konstruiert und bis ins Detail durchdacht, entstand eine mobile Werkstatt der Extra-Klasse, die den anspruchsvollsten Bedingungen im australischen Outback standhält. Um die großen Materialmengen platzsparend unterzubringen, aber auch jederzeit schnell und unkompliziert wieder im Griff zu haben, realisierte Firma Roberts ein raumgewinnendes ALUCA-Lagerkonzept im Stil von verschiebbaren Archivschränken. ´Dank ihrer Verschiebbarkeit kommt man leicht an die fest eingebauten ALUCA Schränke´ kommentiert Dag Rogge und schwärmt von Raumausnutzung und Ergonomie in Perfektion´. Neben Regalböden dominieren im Innern des Arocs eine Fülle an verschiedensten Schubladen mit je bis zu 80kg Belastbarkeit, in denen schwere Maschinen und Werkzeuge sicher und platzsparend verstaut werden können.
In einer 144 cm tiefen ALUCA dimension2 Schublade (mit Einklemmschutz für die Finger), lassen sich besonders lange Werkzeuge wie z.B. der 1000Nm Drehmomentschlüssel bestens verstauen. Viel Platz für Kleinteile und Ersatzmaterial versprechen die mobilen ALUCA L-BOXXen. Sie ruhen sicher auf den ausziehbaren Koffertablaren. Tablar ausziehen – Deckel der L-BOXX öffnen und der komplette Inhalt der Box ist ersichtlich. Die teilweise mit Rasterschaum oder Formschaumstoff ausgestatteten hochwertigen Kunststoff-BOXXen fassen teures und empfindliches Werkzeug oder Ersatzteile. Die BOXXen lassen sich einfach entnehmen und zum erforderlichen Einsatzort transportieren.
ALUCA Marketingleiter Claudius Boos berichtet ´wir sind stolz, daß die Wahl auf ALUCA als Lieferant gefallen ist. Letztlich waren mehrere Gründe entscheidend: der enorme Gewichtsvorteil von Aluminium, die hohe Stabilität des Systems ALUCA, die sehr individuell planbare Lösung für den Kunden und die kurze Realisierungsdauer. Daß sich unser Einrichtungssystem bereits in der Vergangenheit auf der über 9000km langen Rallye Dakar erfolgreich bewiesen hat, lässt ein sicheres Gefühl auf beiden Seiten aufkommen. Denn Verwindungen und Schockbelastungen, wie sie gerne im Einsatz abseits befestigter Straßen vorkommen, nimmt unser crash-getestetes Aluminiumeinrichtungssystem sicher auf´. Weiter betont Boos ´der Gewichtsvorteil einer Fahrzeugeinrichtung ist gerade bei Offroadtouren wichtig im Hinblick auf die maximale Zuladung, die Treibstoffeinsparung und den minimierten Verschleiss am Fahrzeug. Zudem sinkt das Fahrzeug aufgrund des minimierten Eigengewichtes auf weichen Böden weniger ein. Ähnliche Anforderungen erhalten wir zum Beispiel auch, wenn es um die Ausstattung von Erkundungsfahrzeugen der Energiewirtschaft geht, und hierbei in unwegsamen Gelände nach Rohstoffen geforscht wird.‘
‚Wir freuen uns über die sehr professionelle und sympathische Zusammenarbeit mit Dag Rogge und seinem Team sowie unserem Ausbaupartner Roberts. Unglaublich, was hier in nur drei Monaten Produktionszeit für ein Fahrzeug auf die Beine bzw. Räder gestellt wurde.‘ fasst Claudius Boos das Projekt begeistert zusammen.
Unternehmensgründer Friedrich Beißwenger, selbst langjähriger Land Rover Fan, entschied sich 1994 bei Unternehmensgründung aus Überzeugung für den Werkstoff Aluminium. Auch der über alle Zweifel erhabene ´Defender´ wird seit 67 Jahren bis heute ´lightweight´ mit einer Aluminium-Karosserie gefertigt – wohl auch aus Überzeugung, gibt Beißwenger schmunzelnd zu bedenken. Schon wieder eine Ähnlichkeit zu Land Rover!