
In Schwimmbädern und Sportstätten sind bodenebene Duschen ein bekannter Anblick. Auch in Krankenhäusern und Seniorenheimen gibt es fast ausschließlich barrierefreie Duschplätze. Doch langsam gewinnt das Duschen auf ebenem Boden auch bei privaten Bauherren an Beliebtheit. Dies begründet sich einerseits in der optisch modernen Bodgestaltung und andererseits in der Vorausplanung für spätere Lebensjahre.
Auch lassen sich Bau und Installation einer bodenebenen und barrierefreien Duschanlage heute leichter und schneller realisieren als noch vor ein paar Jahren. So bietet zum Beispiel illbruck Sanitärtechnik mit dem Duschtassenelement Poresta-BF ein Komplettsystem aus Bodenplatte mit integriertem Gefälle, Ablaufeinheit und Abdichtungszubehör an. Eine verstärkte Version ist auch für rollstuhlbefohrbare Bäder erhältlich.
Die verfliesbaren Hartschaum-Duschtassenelemente sind mit einer wasserdichten Beschichtung ausgestattet. Um den Wasserablauf durch den Siphon zu gewährleisten, hat die Duschtasse ein zur Mitte verlaufendes Gefälle von cirka zwei Prozent. Ein zentriert eingebauter und eingedichteter Bodenablauf mit Geruchsverschluß ist bereits vormontiert. Standardmäßig bietet illbruck das Produkt in quadratischer Form für Abmessungen von 800 x 800 mm bis 1.500 x 1 .500 mm in 100 mm - Schritten an. Viertelkreis- und Fünfeck- Duschelemente sind in den Größen 900 x 900 mm und 1.000 x 1.000 mm erhältlich. Der Ablauf kann wahlweise als senkrechte oder waagerechte Ausführung geordert werden. Der Hersteller bietet aber auch Sonderanfertigungen in anderen Größen und Formen auf Anfrage an.
Um Höhendifferenzen zwischen Duschplatte und Estrichboden auszugleichen, dienen spezielle Unterbauelemente aus Polystyrol als Zubehörartikel. Die Elemente in verschiedenen Stärken ermöglichen eine individuelle Höhenanpassung ohne einen herkömmlichen Sockel aus Estrich gießen zu müssen. Außerdem verhindern die wärmedämmenden Eigenschaften des Materials ein Auskühlen des Fliesenbelages von unten.
Mit Hilfe solcher durchdachten Systeme kann ein Verarbeiter den kompletten Duschplatz auf der Baustelle installieren. Gewerkeübergreifende Schnittstellen und damit verbundener Aufwand werden vermieden, da Naßbauten und Mauerarbeiten nicht mehr erforderlich sind. Neben dem Fliesenleger und dem Trockenbauer kann nun auch der Sanitärinstallateur den Einbau vornehmen und damit das Gewerk übernehmen. Der Duschplatz kann somit "aus einer Hand" schnell und kosteneffektiv entstehen.