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News vom 10.12.2015

Die Entdeckung der Beharrlichkeit -
Brennstoffzellen-Entwickler verweisen auf Fortschritte

Nach wie vor bleiben die großen Akteure der Heizungsindustrie an der Brennstoffzelle dran. BDR Thermea, Bosch Thermotechnik, Vaillant, Viessmann und die Spezialisten wie Elcore, Hexis und Solid Power, ehemals Ceramic Fuel Cells, sprechen von Fortschritt. Sie präsentierten ihn im Rahmen der Kampagne „KWK.NRW“ der EnergieAgentur.NRW Ende September 2015 in Duisburg. Beim Schriftsteller Nadolny war es die Langsamkeit,die zum Ziel führte, das Abwägen. Bei der Brennstoffzelle könnte es die Beharrlichkeit sein.

Bild: HeizungsJournal-Verlags GmbH
Bild: HeizungsJournal-Verlags GmbH

Wenn Alexander Dauensteiner, Head of Technology Portfolio Development der Vaillant Group sowie Sprecher der Initiative Brennstoffzelle (IBZ), in seinem Statement im Zentrum für Brennstoffzellen Technik ZBT der Universität Duisburg-Essen festhält, „Brennstoffzellen als Geräte sind marktreif. Sie erreichen schon heute sehr hohe Lebensdauern und Verfügbarkeiten. Spezifische Förderprogramme können die relativ hohen Anschaffungskosten abfedern. Wir warten gespannt auf das vom Bund angekündigte Förderprogramm, das auf die existierenden Programme der Länder, wie etwa NRW, aufgesetzt werden kann“, dann meint er mit Marktreife tolerierbare Zuverlässigkeit. Das IBZ koordiniert die entsprechenden Aktivitäten seiner Mitglieder aus Industrie, Energiewirtschaft und Wissenschaft und vertritt sie gegenüber der Politik. Es war Mitveranstalter des Informationstags in Duisburg, zu dem das Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW eingeladen hatte.

Mit den Schwächen leben

Tatsächlich scheint man einige Schritte weitergekommen zu sein. Oder sagen wir es so, die Entwickler akzeptieren zurzeit jene Eigenarten der Brennstoffzelle (BZ), die sich ihr nur schwer austreiben lassen, indem sie den Betrieb diesem Verhalten anpassen. Etwa dem trägen Kaltstart. Dass also frühestens, je nach Typ, nach einer Stunde oder vier Stunden Wärme und Strom zur Verfügung stehen. Das Anpassen geschieht durch Auslegen der Geräte auf Dauerbetrieb (im Idealfall ununterbrochen 8.750 Stunden im Jahr). Der muss aber nicht sein, im Urlaub darf die BZ ebenfalls Urlaub machen. Sie verträgt es, einige Male im Jahr ein- und ausgeschaltet zu werden. Aber den üblichen, intermittierenden Betrieb der Kessel und Thermen mit zig Starts und Stopps pro Tag oder auch der KWK mit Verbrennungsmotor gestattet diese Technologie nicht. Das hat erstens etwas mit der Aufbereitung des Erd- oder Biogases zu reinem Wasserstoff zu tun. Die Reformierung, die Entschwefelung brauchen ihre Zeit. Es muss schließlich sauberes bis sauberstes H2 sein, sonst vergiften die Zellen. Das Aufwärmen auf Betriebstemperatur der Hochtemperatur-BZ braucht seine Zeit, ebenfalls das Abschalten.

Den gesamten Beitrag lesen Sie im neuen Heft 12 - Dezember 2015.

Weitere Beiträge im neuen HeizungsJournal:

  • Heizöl setzt auf Premium und Hybrid – 8. Aachener Ölwärme-Kolloquium zeigte Entwicklungstendenzen auf
  • Jens Haffner/Jacqueline Lachwa: „Individuelle Beratung notwendig – Auswirkungen der ErP-Richtlinie im Heizungsmarkt“
  • Dipl.-Ing. Harald Fonfara: „Am Ende ist das Gesamtsystem entscheidend … Differenzierte Auslegung von Wärmepumpenanlagen“
  • Wärmepumpen warten auf Marktdurchbruch – Führende Hersteller berichten über Erfahrungen aus der Praxis
  • Kraft-Wärme-Kopplung als Zukunft – Verlockende Brennstoffzellen-Technik …?!
  • Carsten Efferz: „Unterm Bett ein zweiter Heizkreis – Fußbodenheizungen fachgerecht und betriebssicher verlegen“

Wollen Sie dies und noch viel mehr lesen? Besuchen Sie uns auf www.heizungsjournal.de.
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PaulSch schrieb: Super, danke Euch! Das hilft mir extrem weiter bzw. wenn es jetzt an die Anfrage beim Profi geht. Die Ziegel habe ich vielleicht nicht mehr da, zumindest nicht in der Menge, aber das Dach ist wie gesagt...
kathrin schrieb: @Mechatroniker Vielen Dank für die interessanten Zahlen! Grob überschlagen kommst du auf etwa 35000 kWh (Output) in 5 Jahren für Heizung und WW, also etwa 7000 kWh für gut 170 m2, also rund 40 kWh/m2a...
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