Schiebehülse mit Entnahmemöglichkeit und Revisionsdeckel zur nachträglichen Verstellung des Volumenstromsollwertes / Rohrhülse für die Montage insbesondere bei vollständig geschlossenen Decken / Bohrschablone für die passgenaue Erstellung von Revisionsöffnungen in Lüftungsleitungen.
Die neuen Einbaumöglichkeiten für den wartungsfreien VRL1 Volumenstrombegrenzer ermöglichen die komfortable Sollwertänderung im eingebauten Zustand sowie eine einfache Entnahme des Produkts aus der Lüftungsleitung auch bei vollständig geschlossenen Deckensystemen. Bild: Wildeboer Bauteile GmbH
Für eine nachträgliche Anpassung des Volumenstromsollwertes sowie eine komfortable Entnahme zu Reinigungszwecken bietet die Wildeboer Bauteile GmbH ab sofort neue Einbaumöglichkeiten für den wartungsfreien VRL1 Volumenstrombegrenzer an. So kann das Produkt etwa mittels einer Schiebehülse, die zur Sollwertverstellung über eine Revisionsöffnung mit Deckel verfügt, in die Lüftungsleitung eingebracht werden. Später lässt sich der Volumenstrombegrenzer zur Reinigung der Leitung einfach aus dieser Vorrichtung entnehmen. Darüber hinaus hat der Hersteller eine Rohrhülse zur Montage an Anschlusskästen für Luftdurchlässe – vorzugsweise mit seitlichem Stutzen – entwickelt. Durch diese bleibt der Begrenzer auch bei vollständig geschlossenen Deckensystemen zugängig und kann so verstellt und gesäubert werden. Beide neuen Einbauoptionen erreichen die Gehäusedichtheitsklasse C nach DIN EN 1751.
Die für den Einsatz zwischen zwei Leitungsenden konzipierte Schiebehülse besitzt einen verjüngten Teil, der sich vollständig in das Lüftungsrohr einschieben lässt. Dadurch entsteht eine Öffnung, welche die schnelle und einfache Entnahme des Volumenstrombegrenzers ermöglicht. Auf diese Weise kann in der freien Rohrleitung beispielweise eine Bürstenreinigung durchgeführt werden. Zugleich lässt sich der Begrenzer komfortabel säubern. Über die Revisionsöffnung der Schiebehülse erfolgt zudem die manuelle Einstellung des Volumenstromsollwertes. Durch diese kann der Begrenzer zusätzlich motorisiert und so die Einstellung des bzw. der Sollwerte auch aus der Ferne erreicht werden. Abhängig vom gewählten Antrieb ist es hier möglich, entweder mit zwei festen Sollwerten oder auch beliebig vielen Zwischenwerten zu arbeiten.
Besitzt eine geschlossene Decke keinerlei Zugangsmöglichkeiten zu den Lüftungsrohren, bietet sich der Einsatz der Rohrhülse an. Mit dieser wird der Volumenstrombegrenzer direkt an einem Anschlusskasten positioniert. Aufgrund der vergrößerten Anschlussmuffe der Rohrhülse kann das Produkt dann – nach Abnahme des Luftdurchlasses – durch den Stutzen geführt bzw. aus dem Kasten entnommen werden, sofern dieser ausreichend groß ist. Voraussetzung ist hier lediglich, dass Einbauelemente wie etwa Lochbleche nicht vorhanden oder demontierbar sind.
Für den Einbau des Volumenstrombegrenzers in bauseitige Lüftungsleitungen bietet der Hersteller aus Weener ergänzend eine mehrfach verwendbare Bohrschablone mit einem wiederlösbaren Kleberücken an. Mit dieser lassen sich Revisionsdeckel und Fixierschraube, die ebenfalls mitgeliefert werden, exakt positionieren, sodass der Einbau passgenau gelingt und auch hier eine Sollwertveränderung von außen möglich ist.
Bei allen Einbaumöglichkeiten gewährleisten neuartige, spezielle Lippendichtungen das einfache Verschieben des mechanisch selbsttätigen Volumenstrombegrenzers. Darüber hinaus verfügt das wartungsfreie Produkt über eine vollständig gekapselte Einstell- und Regelmechanik, sodass sich lediglich das Klappenblatt im Luftstrom befindet. Dabei erfüllt der Begrenzer sehr hohe Hygieneanforderungen und kann bereits bei geringen Strömungsgeschwindigkeiten ab 0,8 m/s sowie niedrigen Differenzdrücken ab 30 Pa eingesetzt werden.